Paukenschlag in Micheldorf! Coach Davorin Kablar wirft das Handtuch

Die Zeiten, in denen sich der SV Grün-Weiß Micheldorf befindet, sind wahrlich keine einfachen. Vier Pleiten aus den jüngsten fünf Partien, zuletzt zwei Mal in Folge ohne eigenen Torerfolg, Abrutschen auf den vorletzten Tabellenrang der Oberösterreich-Liga – eine sportliche Talfahrt, die Trainer Davorin Kablar dazu bewogen hat, die Zusammenarbeit mit dem SV Grün-Weiß Micheldorf zu beenden. Schon die Vorsaison war für den Verein ziemlich ungemütlich verlaufen, als man quasi ständig mit der Angst leben musste, schlussendlich den bitteren Gang in die Landesliga antreten zu müssen. Das geht an die Substanz.

 

Trennung schon länger im Hinterkopf

Bereits nach der deutlichen 1:4-Niederlage gegen die SPG SV Wallern/St. Marienkirchen am 21. September hatte es ein Gespräch zwischen Davorin Kablar und der Vereinsführung gegeben. Hauptthema dabei: die Entwicklungsfähigkeit der Mannschaft. „Ich habe ihm damals gesagt, dass er es uns mitteilen muss, wenn er nicht mehr an die Qualität der Truppe glaubt, damit wir einen Wechsel vollziehen können“, informiert der sportliche Leiter Jürgen Huemer. Das war nach der 0:2-Pleite gegen den Aufsteiger aus Mondsee am 4. Oktober offenbar der Fall. Davorin Kablar fehlte wohl endgültig der Glaube, mit dieser Mannschaft noch etwas bewegen zu können. Noch vor dem jüngsten Kräftemessen mit der SU St. Martin, in welchem man abermals nicht für Punktezuwachs sorgen konnte, stand also fest: Es wird das letzte Spiel für Davorin Kablar als Micheldorf-Übungsleiter sein. Die Mannschaft wusste zu diesem Zeitpunkt noch nichts von dieser folgenschweren Entscheidung. Sie wurde erst am gestrigen Montag informiert. „Ich habe die Gesichter der Spieler so gedeutet, dass sie schon überrascht waren. Es bleibt aber wenig Zeit für Einzelgespräche. Der Fokus liegt schon wieder auf der nächsten Partie gegen Bad Ischl“, betont Jürgen Huemer.

 

Neue Lösung bereits gefunden

„Ich habe gewusst, dass es auch heuer nicht einfach wird. Schon die Vorsaison war schwierig. Mir fehlt einfach die nötige Energie“, lässt Davorin Kablar tief blicken. Es sei für den Verein die beste Lösung, wenn jemand anderer die Arbeit fortführt. Dieser wurde mit Gerald Dickinger-Neuwirth schnell gefunden. Der bisherige Trainer der 1b brauchte nicht lange, um sich zu entscheiden. „Er wird die Mannschaft jetzt einmal bis zum Ende der Hinrunde betreuen. Ich denke, dass das eine sehr gute Lösung ist, weil er das Umfeld und das Team kennt und die nötige Qualifikation mitbringt“, sagt Jürgen Huemer, der sich mit der Suche nach einem Nachfolger Zeit lassen will: „Wir werden jetzt einmal beobachten, wie der Herbst verläuft.“ Klingt nach der Möglichkeit einer längeren Zusammenarbeit mit Gerald Dickinger-Neuwirth, wenn Leistungen und Ergebnisse zeitnah stimmen und der Negativlauf endlich beendet werden kann.

 

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