OÖ-Liga 19/20: Analyse – das war Spieltag 13

INTERSPORT Stöcker aus Eferding präsentiert: Die 13. Runde der Oberösterreich-Liga ist Geschichte. Sie wurde am vergangenen Wochenende ausgetragen und brachte spektakuläre, torreiche Matches mit sich. Ligaportal.at blickt in der Analyse noch einmal zurück auf das, was wichtig war.

 

Fünfkampf an der Spitze

Es hat sich irgendwie abgezeichnet: Die SPG Weißkirchen/Allhaming, seit Matchtag zwei an der Tabellenspitze, konnte in der jüngeren Vergangenheit nicht mehr das Tempo gehen, welches das Team im ersten Saisondrittel ausgezeichnet hatte. Durch das Remis im Kracher der Runde gegen den Aufsteiger aus Bad Schallerbach (1:1) und dem gleichzeitigen Dreier der SPG SV Wallern/St. Marienkirchen gegen ASKÖ Donau Linz (4:3) fing die Neuhofer-Truppe die Olzinger-Elf an der Spitze ab. Ein verdienter Tabellenführer, der die beste Offensive der Liga stellt (30 Tore) und im bisherigen Saisonverlauf erst einmal bezwungen wurde (Topwert aller Teams). Im obersten Drittel des Rankings rückte dadurch alles noch enger zusammen. Der neue Dritte ist der Vorjahresmeister aus Oedt, der immer besser in Fahrt kommt und gegen die SU St. Martin den mit Abstand höchsten Saisonsieg einfuhr (6:1). Dejan Misic traf dabei dreifach. Schließlich hat auch noch der ASK St. Valentin Chancen auf den Herbstmeistertitel bei noch zwei ausstehenden Runden und aktuell drei Zählern Rückstand auf Rang eins. Die Niederösterreicher rangen den formstarken Aufsteiger aus Friedburg mit 3:2 nieder und sind damit seit vier Matches ungeschlagen.

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Gewinner des Tabellenmittelfelds

Als einzige Mannschaft des Tabellenmittelfelds konnte der SV Bad Ischl am vergangenen Wochenende für positive Schlagzeilen sorgen. Die Renner-Truppe wies den kriselnden SV Grieskirchen auswärts mit 3:2 in die Schranken. Insbesondere zwei Akteure hatten daran einen enormen Anteil: Rudolf Durkovic, der neue Führende der Torschützenliste mit 13 Volltreffern, schnürte einen Hattrick, Keeper Alexander Preyhaupt brachte den Konkurrenten mit spektakulären Paraden vor allem in der Schlussphase zur Verzweiflung. Als neuer Tabellensechster darf das Team aus dem Salzkammergut den Blick in der Tabelle nun eindeutig nach oben richten.

 

Bewegung in der kritischen Zone

Mit der Union Edelweiß (3:1 im Krisengipfel gegen die DSG Union Perg) und dem SV Grün-Weiß Micheldorf (2:0 gegen die Union St. Florian) setzten gleich zwei Mannschaften des untersten Tabellendrittels in der 13. Runde ein starkes Ausrufezeichen. Während die Linzer nach sechs sieglosen Partien den Beweis antraten, dass sie doch noch gewinnbringend auftreten können und sich auf Rang zwölf verbesserten, holte der neue Tabellendreizehnte aus Micheldorf dank einer geschlossen starken Mannschaftsleistung den ersten Dreier unter Neo-Coach Gerald Dickinger. Zusehends ungemütlicher wird die Situation indes für den Vorletzten SV Grieskirchen und den Inhaber der roten Laterne DSG Union Perg. Die enorm ersatzgeschwächten Grieskirchner zeigten gegen den SV Bad Ischl zwar eine ansprechende Leistung, scheiterten größtenteils aber an der mangelhaften Chancenauswertung. Der letzte Sieg im Ligabetrieb datiert vom 24. August. Die Perger weisen zwar eine nicht ganz so lange Durststrecke vor, holten bislang aber erst einen vollen Erfolg – der mit Abstand schwächste Wert der Liga.

 

Fotocredit: Uwe Winter

 

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