Trainerfrage – SV Grün-Weiß Micheldorf stellt Weichen fürs Frühjahr

Langweilig wurde sie zu keinem Zeitpunkt, die Hinserie der Oberösterreich-Liga aus Sicht des Vorletzten SV Grün-Weiß Micheldorf. Im Prinzip stand man von Anfang an unter Druck, konnte das unterste Tabellendrittel nie verlassen. Nach der siebten Saisonpleite gegen die SU St. Martin warf dann auch noch Coach Davorin Kablar das Handtuch. Man fand daraufhin eine interne Regelung, sprach Gerald Dickinger das Vertrauen aus. Lange stand aber nicht fest, ob die Zusammenarbeit auch im Frühjahr eine Fortsetzung finden würde. Nun einigte sich der Verein mit dem Trainer, welchen Ligaportal.at zu einem Gespräch bat.

 

Ligaportal.at: „Gestern erfolgte die endgültige Einigung. Was hat schlussendlich aus Ihrer Sicht den Ausschlag gegeben, dass Sie weitermachen?“

Dickinger: „Die Leute hier in Micheldorf. Ich bin seit Februar hier und habe schnell gemerkt, dass da ein enormes Potential und eine Energie vorhanden sind. Das betrifft sowohl die Funktionäre als auch die Fans, die Trainer und die Mannschaft. Die Spieler haben mir in den vier Wochen, in denen ich als Chefcoach arbeitete, viel zurückgegeben.“

Ligaportal.at: „Sie haben gegen Ende der Hinrunde bereits Bedingungen beziehungsweise Wünsche für eine weitere Zusammenarbeit formuliert. Es war die Rede von einem Co-Trainer und neuen Spielern. Wie ist in dieser Hinsicht der Stand der Dinge?“

Dickinger: „Es ist fix, dass ein Co-Trainer kommen wird. Es ist aber noch offen, wer das konkret sein wird. Gespräche werden bereits geführt. Außerdem muss sich der Kader verändern. Wir wissen, dass es im Frühjahr gegen den Abstieg geht. Da braucht es einfach Spieler, die zu 100% dahinterstehen. Wir werden sicher zwei bis drei Qualitätsspieler holen, die der Mannschaft weiterhelfen können. Von dem einen oder anderen Akteur werden wir uns trennen. Namen können wir noch keine nennen.“

Ligaportal.at: „Haben Sie in den letzten vier Herbstrunden eine Entwicklung der Mannschaft beobachten können?“

Dickinger: „Zuhause auf alle Fälle, auswärts nicht wirklich. Man sieht, dass auf eigenem Rasen Potential vorhanden ist. Da spielen wir unsere Stärken wie Zweikampfverhalten und Engagement aus. Im letzten Match gegen Friedburg hat man auch gesehen, dass wir im spielerischen Bereich und bei Standards Fortschritte machen. Das Hauptthema wird sein, dass wir uns in der Defensive stabilisieren und in der Offensive flexibler werden, mit einem neuen Stürmer.“

Ligaportal.at: „Wie sieht der Fahrplan in den kommenden Wochen und Monaten aus?“

Dickinger: „Wir hatten jetzt 14 Tage Pause. Heute starten wir mit einem zweiwöchigen Programm. Da trainieren wir noch einmal regelmäßig auf Natur- oder Kunstrasen. Nach der letzten Einheit werden die Spieler mit einem klaren Trainingsplan heimgeschickt. Am 13.1. geht dann das Mannschaftstraining wieder los.“

 

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