„Das wollen wir 2020 erreichen!“ – Die Neujahrsvorsätze der Oberösterreichligisten (Teil 2)

INTERSPORT Stöcker aus Eferding präsentiert: Silvester steht vor der Tür und damit die Zeit, in welcher eifrig Vorsätze für das neue Jahr formuliert werden. Auch die Vereine der Oberösterreich-Liga nehmen sich so einiges für 2020 vor – sportliche Ziele, die mit aller Macht umgesetzt werden sollen. Im zweiten Teil der Serie liegt der Fokus auf den Mannschaften, die auf den Plätzen sechs bis zehn überwintern.

 

SV Bad Ischl (Trainer Erich Renner)

„Wir wollen unter die Top-5 und der Landescup spielt für uns auch eine wichtige Rolle. In der Vorbereitung werden wir unsere offensive Spielweise verbessern und die Arbeit gegen den Ball sollte noch aggressiver werden.“

Der SV Bad Ischl absolvierte eine insgesamt gute Hinrunde, die man auf Rang sechs abschloss. In Sachen defensiver Kompaktheit konnte man zwar nicht mit den Topteams der Liga mithalten, in offensiver Hinsicht agierte man aber umso überzeugender. Man stellt den fünftbesten Angriff der Liga und hat mit Rudolf Durkovic den aktuell Führenden der Torschützenliste in den eigenen Reihen (16 Treffer).

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SPG Friedburg/Pöndorf (Trainer Robert Pessentheiner)

„Nach dem durchaus erfolgreichen Herbst wollen wir uns im Frühjahr weiter stabilisieren, speziell in der Defensive, ohne natürlich in der Offensive nachzulassen. Darauf werde ich in der Vorbereitung ein Augenmerk legen. Oberstes Ziel ist und bleibt der Klassenerhalt, wenn auch natürlich ein einstelliger Tabellenplatz angestrebt wird.“

Der Aufsteiger aus Friedburg stand in der ersten Saisonhälfte zweifelsohne für Spektakel. In Matches mit Friedburger Beteiligung fielen im Schnitt mehr als vier Tore. Während man offensiv mit beneidenswerter Regelmäßigkeit ein Feuerwerk zündete, ging jener Hurrafußball immer wieder zu Lasten der Defensive. Dem im kroatischen Porec abgehaltenen Trainingslager kommt eine zentrale Bedeutung zu, wenn es darum gehen wird, mehr Balance ins Spiel des Liganeulings zu bekommen. Grundsätzlich fand man sich in der neuen sportlichen Umgebung schnell zurecht, wenngleich der Aufstieg typische Herausforderungen mit sich brachte (z.B.: Stellung einer 1b). Der Verein wirkt aber stabil, scheint an solchen Herausforderungen zu wachsen.

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SPG Pregarten (Trainer Ronald Riepl)

„Wir wollen uns kontinuierlich weiterentwickeln. Es ist mein großes Ziel, jeden Spieler besser zu machen. Wir wollen im Frühjahr mit Ball besser agieren, mehr Phasen im Spiel haben, in denen wir in Ballbesitz sind, und so kontinuierlich von hinten bis vorne das Spiel aufbauen, um in weiterer Folge zum Torabschluss zu kommen. Das Spiel mit Ball ist für mich ein wesentlicher Schwerpunkt. In dieser Hinsicht werden wir den Trainingsumfang erhöhen.“

Erst mit etwas Verzögerung fand die SPG Pregarten in den Rhythmus. Am Beginn zeigte man ungewohnte Schwächen, ließ viele Punkte liegen. Was den Verein dann auszeichnete: Man verlor zu keinem Zeitpunkt die Nerven, vertraute auf die eigenen Stärken und arbeitete sich kontinuierlich ins Ligamittelfeld vor. Auch aufgrund des starken letzten Herbstdrittels, zweifelsfrei die beste Phase im bisherigen Saisonverlauf, brachte man sich in eine akzeptable Ausgangsposition fürs Frühjahr.

Fussball SPG Union Weisskirchen Allhaming vs SPG Askoe Pregarten 28.09.2018 7

SU St. Martin (sportlicher Leiter Christoph Rudlstorfer)

„Unser Saisonziel ist und bleibt der Klassenerhalt. Wir wollen so bald wie möglich 34 Punkte erreichen. Wir setzen dabei auf unsere stabile Defensive. Im körperlichen Bereich arbeiten wir intensiv. Unsere Fitness ist sicherlich auch ein Erfolgsfaktor. In taktischer Hinsicht gilt es, noch variabler zu werden. Zuhause wollen wir mehr Punkte machen als im Herbst.“

Die SU St. Martin absolvierte mit 19 Punkten die beste Hinserie in der Oberösterreich-Liga seit Langem. Mit dem Abstiegskampf hatte man bislang noch zu keinem Zeitpunkt etwas zu tun. Zwei augenscheinliche Kritikpunkte lassen sich trotzdem relativ schnell finden: Bei drei Pleiten und einem Torverhältnis von 1:8 ging der Truppe im Herbstfinish die Luft aus. Zudem konnte man sich bislang nicht auf die gewohnte Heimstärke verlassen. Nur zwei Siege gelangen im Aubachstadion: bedeutet Platz 16 in der Heimtabelle.

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Union St. Florian (Trainer Wolfgang Gruber)

“Wir brauchen mehr Offensiv-Power, wollen mehr Tore erzielen. Es gilt, sofort den Anschluss ans gesicherte Mittelfeld herzustellen. Zudem müssen wir unser Auswärtspunktekonto gehörig auffüllen.“

Die Statistiken des Tabellenzehnten verblüffen: Während man gemeinsam mit dem Herbstmeister aus Wallern die beste Defensive der Liga stellt, präsentierte man sich in offensiver Hinsicht teilweise nicht konkurrenzfähig. Nur 13 Tore gelangen in den ersten 15 Runden – der schwächste Wert der Liga. Die Auswärtsbilanz ist erschreckend: sieben Matches auf fremden Anlagen und kein einziger Sieg. Drei weitere Mannschaften weisen eine derartig dürftige Statistik vor – alle drei befinden sich in akuter Abstiegsnot.

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Fotocredit: Klaus Haslinger, Uwe Winter, Harald Dostal 

 

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