OÖ Hallencup 2020 – das war Tag 1

Hohes Tempo, feine Technik, spektakuläre Tore: Der erste Tag des OÖ Auto Günther Hallencup 2020 hatte einiges zu bieten. Die Mannschaften der Gruppe A, also all jene, welche die Hinrunde der Oberösterreich-Liga auf einem geraden Tabellenplatz abgeschlossen hatten, duellierten sich um die begehrten Tickets für den Finaltag. Ligaportal.at verrät, für wen die Reise weitergeht und wer vorzeitig die Koffer packen musste.

 

Souveräner Gruppensieger

Eine ganz starke Performance lieferte am heutigen ersten Turniertag der Vizeherbstmeister aus Weißkirchen, der aufgrund seiner Platzierung in der Hinrunde der Oberösterreich-Liga quasi als Gruppenkopf der Gruppe A und gleichsam mitunter als ein Favorit in diesen Wettbewerb ging. Zudem schien der neue Untergrund der Olzinger-Truppe in gewisser Weise in die Karten zu spielen. Auch im Meisterschaftsbetrieb agiert man auf Kunstrasen – und das meist richtig stark. Mit 16 Punkten aus sieben Partien sicherte sich die SPG Weißkirchen/Allhaming heute jedenfalls den Gruppensieg und das Ticket für den Finaltag in souveräner Art und Weise. Gleichzeitig stellte man die beste Defensive von allen Teams (nur sieben Gegentore). "Wir haben im Training die Ausmaße der Halle auf unserem Kunstrasen simuliert. Zudem hatten wir heute zwei in etwa gleich starke Blöcke", verrät Sektionsleiter Fritz Pflug.

 

Mannschaften aus dem Tabellenkeller zeigen anderes Gesicht

Auf Platz zwei schloss die ASKÖ Donau Linz den heutigen Turniertag ab (13 Zähler). Während man in der Hinserie der Liga zu keinem Zeitpunkt so wirklich in die Gänge kam, zeigte man in der Halle erfrischenden – und erfolgreichen – Offensivfußball. 20 erzielte Tore, der Bestwert in Gruppe A, bezeugen dies. Gegen die DSG Union Perg und die Union St. Florian traf man etwa jeweils satte sechs Mal. Auch der Liganeuling aus Mondsee, der nur auf Rang 14 überwintert, sorgte heute für richtig positive Schlagzeilen. Elf Punkte reichten schlussendlich, um als Vierter des Rankings in die Finalrunde aufzusteigen. Auch der SV Bad Ischl darf weiterhin vom Titel träumen. Aufgrund eines beeindruckenden 5:1-Triumphs im allerletzten Match gegen den SV Bad Schallerbach schob sich die Renner-Truppe noch an der SPG Pregarten und der Union Mondsee vorbei – bedeutet Rang drei. "Unsere Offensivstärke war heute unser Trumpf. In der Verteidigung haben wir aber noch viel Luft nach oben. Außerdem hat mir von einigen Spielern der letzte Einsatz gefehlt. Das werden wir am Sonntag besser machen", findet Coach Erich Renner durchaus kritische Worte. 

 

Überraschungsteam der Hinserie enttäuscht

Neben den erwähnten Pregartnern musste auch der SV Bad Schallerbach vorzeitig die Segel streichen. Sechs Zähler aus sieben Matches waren schlussendlich eindeutig zu wenig. Gleiches gilt für die DSG Union Perg, das Sorgenkind der Liga, wenn man so will. Die Mannschaft, die als Tabellenletzter überwintert, scheiterte heute insbesondere an der zu harmlosen Offensive. Nur sechs Treffer brachte die Obermüller-Elf zustande. Ein Grund hierfür war zweifelsohne die Tatsache, dass man mit Lukas Kragl den besten Angreifer in den eigenen Reihen angeschlagen zuhause ließ. Auf dem allerletzten Rang schloss die Union St. Florian den ersten Turniertag ab (nur fünf Punkte, 20 Gegentore).

 

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