Individuelles Laufprogramm, Fortsetzung der Meisterschaft, Situation beim LASK – Trainer Erich Renner im Interview

Auch der SV Zebau Bad Ischl, Tabellensiebter der Oberösterreich-Liga, versucht in diesen Tagen und Wochen, sich so gut wie möglich mit den geänderten Umständen zu arrangieren. Die Spieler müssen sich alleine fit halten. Trainer Erich Renner weiß, dass es im Amateurbereich aber kaum möglich ist, die Einhaltung des vorgegebenen Heimtrainings genau zu kontrollieren. Im Gespräch mit Ligaportal.at gibt er zudem interessante Einblicke, was die vergangenen Tage, Zukunftsszenarien oder die Situation beim LASK, für den sein Sohn René aktiv ist, betrifft.

 

Ligaportal: Wie verliefen die vergangenen Tage aus Sicht des SV Bad Ischl? Wann war das letzte Mannschaftstraining?

Renner: „Das letzte Mannschaftstraining war am Dienstag, 10. März. Unser Präsident Josef Zeppetzauer hat in weiser Voraussicht die Trainingseinheiten aller Mannschaften bereits am Mittwoch, also am Tag darauf, einstellen lassen.“

Ligaportal: Wie halten sich die Spieler nun fit? Welche Vorgaben gibt es?

Renner: „Wir verhalten uns wie in der Vorbereitungsphase. Jeder Spieler hat auf Grundlage der letzten Laktattestwerte sein individuelles Laufprogramm abzuspulen. Dieses beinhaltet vier Läufe pro Woche. Jeder Lauf unterscheidet sich in der Dauer und Intensität. Drei Krafteinheiten pro Woche mit vorgegebenen Übungen komplettieren das Heimprogramm.“

Ischl TL1

Ligaportal: Welche Entwicklungen halten Sie für möglich, was den Meisterschaftsbetrieb betrifft?

Renner: „Die Situation wird sich in den nächsten Wochen hoffentlich entschärfen und merklich bessern. Dann könnte Anfang oder spätestens Mitte Mai wieder gespielt werden und es ginge sich aufgrund der EM-Verschiebung eine Durchführung der verbleibenden 14 Runden bis Ende Juni noch aus. Klarerweise würde es dann einige englische Wochen geben. Wir nehmen natürlich jede Entscheidung seitens der Verantwortlichen an. Es bleibt nichts anderes übrig als abzuwarten und fleißig zu trainieren.“

Ligaportal: Ihr Sohn René spielt beim LASK. Wie wird dort mit der Situation umgegangen?

Renner: „Beim LASK verhält es sich auch so, dass jeder Spieler sein individuelles Programm zuhause absolviert. Der große Unterschied ist die Kontrolle und Überwachung, ob auch richtig trainiert wird. Uns fehlt dazu das nötige Equipment. Wir haben jedoch das vollste Vertrauen in unsere Spieler, dass jeder sein Programm nicht nur durchzieht, sondern auch ordnungsgemäß durchführt.“

 

Fotocredit: SV Bad Ischl 

 

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