So lief der Trainingsauftakt – Weißkirchens Coach Alfred Olzinger im Interview

Bis zum Abbruch der Meisterschaft in der Oberösterreich-Liga präsentierte sich die SPG Weißkirchen/Allhaming ganz stark, war nur durch ein minimal schwächeres Torverhältnis vom Spitzenreiter aus Wallern getrennt. Nach der Zwangspause, die von individuellen Einheiten geprägt gewesen war, nahm man am vergangenen Montag das Mannschaftstraining wieder auf. Ligaportal sprach mit Übungsleiter Alfred Olzinger über die neue Situation.

 

Ligaportal: Welchen Organisationsrahmen habt ihr gewählt, damit die Vorschriften eingehalten werden?

Olzinger: „Wir haben gewartet, bis der Nachwuchs vom Rasen weg war und wir den Platz für uns alleine hatten. Wir haben zwei Gruppen mit jeweils acht Spielern gebildet. Jeder Gruppe gehörte eine Hälfte des Platzes. Wir haben auf den Abstand geachtet und die Übungen dementsprechend gewählt. Vor allem was die Kommunikation betrifft, war es für mich als Trainer durch die großen Abstände anstrengend. Das war ungewohnt. Insgesamt waren wir aber nach zwei Monaten Pause wieder mit Spaß bei der Sache. Wenn es sich aber so entwickelt, dass das Training länger unter diesen Vorschriften stattfinden muss, wird das sehr schnell abnehmen.“

Ligaportal: Auf welche Aspekte wurde in der Trainingsarbeit ein besonderer Wert gelegt? Was ist aktuell möglich?

Olzinger: „Wir haben Passübungen gemacht, um sich an das Gerät zu gewöhnen. Zudem waren koordinative Übungen und sogar Abschlüsse möglich. Es ging darum, wieder Freude zu haben. Die Arbeit mit dem Ball stand im Mittelpunkt. Es gibt auch Überlegungen, ein anderes System zu probieren. Das hängt aber stark davon ab, wie die Mannschaft dann tatsächlich aussieht. Vielleicht wird es kleine personelle Veränderungen geben.“

Weißkirchen Training

Ligaportal: Wie haben Sie die Spieler am Montag erlebt, insbesondere im Hinblick auf deren Fitness-Level?

Olzinger: „Wir haben den Spielern in der Corona-Pause ja grundsätzlich freigegeben, ihnen nichts vorgeschrieben. Wir haben darauf Rücksicht genommen, da jeder im Alltag mit anderen Herausforderungen konfrontiert war. Dementsprechend waren die Akteure auf einem unterschiedlichen Level. Das beunruhigt mich aber nicht. Bis die Meisterschaft wieder beginnt, werden alle auf dem nötigen Level sein. Es war ja auch beim Trainingsauftakt so, dass die Spieler, die in der Pause sehr viel selber getan haben, es auch gespürt haben. Es sind einfach andere Bewegungen: kurze Antritte, Sprünge, Abbremsen. Alle waren gefordert, egal ob jemand viel oder wenig getan hat.“

Ligaportal: Wie viele Trainings wird es nun pro Woche geben? Wie lange wird es in dieser Art und Weise weitergehen?

Olzinger: „Das ist von zwei verschiedenen Dingen abhängig: zum einen davon, ob es möglich sein wird, dass die Spieler im Juni oder Juli auf Urlaub fahren können. Bis 29.5. soll es zudem eine Entscheidung geben, wann voraussichtlich der Betrieb wieder aufgenommen wird. Grundsätzlich haben wir nicht vor, dass wir länger trainieren, als die ursprüngliche Meisterschaft gedauert hätte. Wenn die neue Saison aber später als normalerweise startet, werden wir wohl auch im Juni trainieren und im Juli dann eine Pause einlegen.“

 

Fotocredit: Klaus Haslinger 

 

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