SPG Weißkirchen/Allhaming: Ein Ex-Profi kommt, ein anderer geht

Viele Mannschaften der Oberösterreich-Liga haben in diesen Tagen den Trainingsbetrieb wiederaufgenommen. Aufgrund strenger Auflagen ist dieser aber nur eingeschränkt möglich. Weitaus konkreter, nachhaltiger kann indes hinter den Kulissen gearbeitet werden, wenn es darum geht, einen Kader für die neue Saison zusammenzustellen. Bei der SPG Weißkirchen/Allhaming erfolgten nun zwei personelle Entscheidungen, die durchaus für Aufsehen sorgen.

 

LASK, Mattersburg, Vorwärts Steyr

Daniel Kerschbaumer hat im Profifußball vieles gesehen und bei den meisten seiner Stationen – eben genannte Liste ließe sich noch mit weiteren prominenten Vereinen ergänzen – auch geliefert. Nachdem er ein halbes Jahr vereinslos gewesen war, zog es den 30-Jährigen im vergangenen Winter zur ASKÖ Oedt. Für die Rapp-Truppe machte er aber nur ein einziges Ligamatch, ehe die Meisterschaft abgebrochen wurde. Nun der Wechsel zum Ligakonkurrenten SPG Weißkirchen/Allhaming – ausgerechnet das Team, mit welchem der gelernte Außenverteidiger in erwähntem halben Jahr trainiert hatte, um sich fit zu halten. „Im Winter hatten wir dann keinen Platz in unserem Kader und von Transfers gänzlich Abstand genommen. Nun wurde das Thema aber wieder relevant“, informiert sein neuer Coach Alfred Olzinger. Mit Wolfgang Klapf und Florian Templ, wichtige Stützen der Truppe, ist Daniel Kerschbaumer gut befreundet. Das Trio eint eine gemeinsame LASK- beziehungsweise Mattersburg-Vergangenheit. „Daniel ist normalerweise Außenverteidiger. Diese Position wird er bei uns aber wahrscheinlich nicht spielen. Er ist variabel, kann ohnehin mehrere Positionen bekleiden“, verrät Alfred Olzinger.

Kerschbaumer

Nach fünf Jahren ist Schluss

Angesprochene Variabilität trifft zweifelsohne auch auf Benjamin Freudenthaler zu. Der ehemalige LASK-Akteur war damit in den vergangenen fünf Jahren ein ganz wichtiger Faktor im Spiel der SPG Weißkirchen/Allhaming. Jene Ära findet nun ein Ende. Der 31-Jährige, der in Schenkenfelden wohnt und in Linz als Polizeibeamter arbeitet, musste mehrmals in der Woche weite Strecken zurücklegen, um seinem Hobby in Weißkirchen nachgehen zu können. Jener Aufwand war nun der ausschlaggebende Grund, dem Verein den Rücken zu kehren. Benjamin Freudenthaler wechselt zum nahe bei seinem Wohnort gelegenen Landesligisten aus Bad Leonfelden. „Er hat uns seine Entscheidung rechtzeitig mitgeteilt. Wir verstehen die Gründe. Sportlich ist das natürlich ein Verlust. Aber auch Daniel Kerschbaumer bringt diese Flexibilität mit“, sagt Alfred Olzinger.

 

Fotocredit: Klaus Haslinger 

 

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