Emotionaler Abschied – Trainer Christian Heinle verlässt SV Grieskirchen Richtung Regionalliga

Das kam dann doch überraschend: Der SV Pöttinger Grieskirchen vermeldete heute, dass Christian Heinle nicht länger das Zepter beim Tabellenzwölften der abgebrochenen Saison in der Oberösterreich-Liga schwingt. Der Coach informierte die Truppe am vergangenen Mittwoch beim letzten gemeinsamen Mannschaftstraining. Christian Heinle erhielt ein Angebot, das er kaum ausschlagen konnte. Er folgt dem Ruf der SV Ried.

 

Nachfolger von Herwig Drechsel

Weil Herwig Drechsel sein Amt als Chefcoach der Jungen Wikinger Ried aus persönlichen Gründen niederlegte, einigte sich der Regionalligist mit Christian Heinle auf eine Zusammenarbeit. „Ich verlasse den SV Grieskirchen mit mehr als nur einem weinenden Auge. Aber ich habe diese Chance jetzt bekommen und es ist eine sehr reizvolle Aufgabe, junge Talente in den Erwachsenenfußball oder sogar in den Profibereich zu führen“, informiert der 35-Jährige, der bei der SV Ried bereits im Sponsoring tätig ist. Jener Job lässt sich mit dem des Übungsleiters nahezu perfekt verbinden. „Deshalb war dieses Gesamtpaket für mich unglaublich attraktiv“, führt Christian Heinle weiter aus. Er spielte von Beginn an mit offenen Karten, informierte die Vereinsführung Grieskirchens umgehend, nachdem die Anfrage der SV Ried erfolgt war. In Grieskirchen scheinen zudem viele damit gerechnet zu haben, dass der Tag kommen wird, an dem der ambitionierte Coach den Schritt in eine höhere Liga wagt.

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Intensive Zeit

Christian Heinle übernahm den SV Grieskirchen unmittelbar nach dem Abstieg aus der Regionalliga 2017. Unter richtig schwierigen Umständen samt Totalumbruch und überschaubaren finanziellen Mitteln schaffte er es, insbesondere durch akribische Arbeit und fundiertes taktisches Wissen der Mannschaft ein neues, erfrischendes Gesicht zu verleihen und sie zu stabilisieren. Immer wieder sah sich der SV Grieskirchen mit dem nervenzehrenden Abstiegskampf konfrontiert. Schlussendlich fixierte man jeweils den Ligaverbleib vorzeitig, woran Christian Heinle einen großen Anteil hatte. Auch auf dem Rasen zeigte er sich der Spielertrainer durch entscheidende Aktionen häufig für wichtige Punktgewinne verantwortlich.

 

Trainersuche in vollem Gange

„Wir wünschen Christian für seine Tätigkeit in Ried alles Gute, viel Erfolg und bedanken uns für die drei vergangenen, intensiven Jahre“, verlautbarte heute der SV Grieskirchen, der nun das Ziel verfolgt, einen geeigneten Nachfolger zu finden. Dieser soll selbstredend zur Vereinsphilosophie passen. Soll heißen: Der eingeschlagene Weg mit jungen Talenten aus dem eigenen Nachwuchs und der Umgebung wird unbeirrt fortgesetzt.

 

Fotocredit: Uwe Winter 

 

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