„Wir können und wollen da nicht mithalten!“ – Trainer Robert Pessentheiner mit Interview

Nach dem Aufstieg in die Oberösterreich-Liga und der Transferoffensive im Sommer des vergangenen Jahres stand die SPG SV Lugstein Cabs Friedburg/Pöndorf zum Zeitpunkt des Saisonabbruchs auf dem respektablen achten Rang. Was Transferaktivitäten betrifft, trat man nun etwas kürzer. Es war nicht mehr diese Quantität, mit der der Verein auf sich aufmerksam machte. Qualität bekam man aber sehr wohl dazu. Ligaportal.at sprach kurz vor dem ersten Pflichtspiel der Saison 2020/21 mit Coach Robert Pessentheiner.

 

Ligaportal.at: Die Vorbereitung neigt sich dem Ende zu. Welches Zwischenfazit ziehen Sie?

Pessentheiner: „Ich bin absolut zufrieden mit der Vorbereitung. Spielerisch waren das meist sehr ansprechende Leistungen. Es gab auch Phasen, in denen es nicht so lief, wie ich mir das vorgestellt habe. Aber ich glaube, das ist normal. Im Mai und Juni haben wir auch vier Wochen lang Trainings unter den Corona-Vorschriften durchgeführt. Nach einer so langen Zeit sind wir jetzt heiß, dass es endlich wieder um etwas geht.“

Ligaportal.at: Simon Sommer, Stefan Huber, Timo Neuhofer und Jonas Weger sind im Sommer neu zum Team gestoßen. Wie haben Sie die Transfers bislang wahrgenommen? Welche Eindrücke haben Sie?

Pessentheiner: „Jeder von ihnen hat sich recht gut integriert. Sie zeigen das, was wir uns erwartet haben. Sie haben sich auch schon gesteigert. Simon Sommer ist ein erfahrener Spieler, der genau weiß, was er kann. Timo Neuhofer ist ein Stürmer, der absolut Qualität hat. Nachdem Sascha Orzek nach seinem Kreuzbandriss wieder fit ist, haben wir mit ihm und Stefan Huber zwei richtig gute Torleute. Jonas Weger kam von der Rieder Akademie. Er ist aus der Umgebung und ich kenne ihn aus dem LAZ-Vorkader. Er konnte bislang aber noch nicht viel trainieren. Daher ist er jetzt einmal eher einer für die 1b.“

Friedburg Transfers

v.l.n.r.: Stefan Huber, Simon Sommer, Trainer Robert Pessentheiner, Timo Neuhofer

 

Ligaportal.at: In der 1. Runde des Landescups geht es am Sonntag gegen den SV Bad Goisern, der zum Zeitpunkt des Saisonabbruchs Tabellenführer der 1. Klasse Süd war. Inwiefern haben Sie sich mit diesem Gegner schon beschäftigt?

Pessentheiner: „Ich habe mich schon etwas schlau gemacht. Ich verfüge über ein ganz gutes Netzwerk und habe mich telefonisch über den Gegner erkundigt. Das ist aber aufgrund der langen spielfreien Zeit alles relativ. Fakt ist, dass Bad Goisern in der 1. Klasse ist und wir in der Oberösterreich-Liga. Das schaut eindeutig aus, kann aber auch gefährlich werden. Ich weiß, dass sie Qualitäten haben, und wir werden sie dementsprechend ernst nehmen. Wir sind der Favorit, werden aber mit dem nötigen Respekt nach Bad Goisern fahren.“

Ligaportal.at: Mit welchem Ziel gehen Sie in die neue Saison der Oberösterreich-Liga?

Pessentheiner: „Bei der Qualität, die andere eingekauft haben, können wir nicht mithalten. Das wollen wir auch nicht. Ich bin absolut zufrieden mit meinem Kader. Wenn man realistisch ist, sind die vordersten Plätze vergeben. Ich denke da an Bad Schallerbach, Wallern, Weißkirchen, Oedt oder Bad Ischl. Unser oberstes Ziel bleibt, dass wir nichts mit dem Abstieg zu tun haben möchten. Wenn wir uns so platzieren, wie das im Herbst der Fall war, bin ich zufrieden.“

 

Fotocredit: SPG Friedburg/Pöndorf

 

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