Transdanubia Landescup – 2. Runde: Die Gegner der OÖ-Ligisten im Check (Teil 1)

Die Mannschaften der Oberösterreich-Liga wurden in der 1. Runde des Transdanubia Landescups 2020/21 ihrer Favoritenrolle gerecht. 14 der 16 Teams stehen in der 2. Runde, welche am kommenden Wochenende über die Bühne gehen wird. Lediglich die DSG Union HABAU Perg, die mit dem ATSV Neuzeug einem Landesligisten unterlag, und die Union Mondsee, die im direkten Duell zweier Vereine aus der höchsten Spielklasse des Bundeslandes gegen den SV Grün-Weiß Micheldorf den Kürzeren zog, sind raus. Ligaportal.at nimmt die Kontrahenten der OÖ-Ligisten in einer zweiteiligen Serie genauer unter die Lupe.

 

SV Traun (Gegner der SPG Weißkirchen/Allhaming)

11. Landesliga Ost

Die Trauner setzten sich in Runde eins mit 5:2 gegen die DSG Union Walding, ein Team aus der 2. Klasse, durch. Die Achillesferse der Truppe war in der durch Corona abgebrochenen Vorsaison zweifelsohne die Defensive. 22 Gegentore in 13 Runden sind einfach zu viel. Nur der Tabellenletzte aus Naarn war in dieser Statistik noch schwächer. Im Sommer folgte dann der Totalumbruch. Bis dato verließen zehn Akteure den Verein – darunter Spielertrainer Marco Mittermayr, der erst vor einem halben Jahr kam und den es nun zur Rieder Akademie zog, oder die Leistungsträger Dejan und Dragan Javorovic. Dem gegenüber stehen satte 13 Neuverpflichtungen. Ex-Profi Nenad Stankovic, der von der DSG Union Perg kam, ist der prominenteste Transfer. Die Suche nach einem Nachfolger für Marco Mittermayr läuft auf Hochtouren. Das Team wird aktuell von Markus Fischeidl und Markus Erbschwendtner betreut.

WK Leonding

Union Gutau (Gegner des ASK St. Valentin)

Herbstmeister 2. Klasse Nordmitte

Die Niederösterreicher bekommen es mit der Union Gutau zu tun, die in Runde eins in einem wahren Cup-Krimi gegen UFC Ternberg über 120 Minuten gehen musste und sich erst im Elfmeterschießen durchsetzte. Zum Zeitpunkt des Saisonabbruchs in der 2. Klasse Nordmitte hatte man starke 29 Zähler aus zwölf Partien auf dem Konto. Im Schnitt traf man dabei über drei Mal pro Match. Auf eigener Anlage blieb man ungeschlagen. Der Kader der Union Gutau veränderte sich im Sommer nur geringfügig. Man vertraut vielmehr auf eine eingespielte Truppe.

 

Union Kopfing (Gegner des SV Bad Schallerbach)

Herbstmeister 1. Klasse Nordwest

Die Union Kopfing zeigte der Union Schardenberg, ein Team aus der 2. Klasse, in der ersten Cup-Runde beim 3:1 die Grenzen auf. Nun bekommt man es mit einem richtig attraktiven Gegner auf eigener Anlage zu tun. Mit tollen 30 Punkten aus 13 Spielen führte man zum Zeitpunkt des Saisonabbruchs die Tabelle in der 1. Klasse Nordwest souverän an und hatte die Bezirksliga fest im Blick. Nun wird man einen zweiten Anlauf nehmen müssen. Mit dem universell einsetzbaren Mittelfeldakteur Michael Schasching, der aus der Landesliga vom SK Schärding kam, verstärkte man sich klug.

 

Union Esternberg (Gegner des SV Grieskirchen)

2. Landesliga West

Die Union Esternberg absolvierte bis zum Abbruch eine absolut beeindruckende Saison in der Landesliga West. Es war insbesondere die defensive Kompaktheit, mit welcher man regelmäßig zu beeindrucken wusste und die das Team in die Lage versetzte, mit dem Tabellenführer aus Schärding auf Tuchfühlung zu bleiben. Nur zehn Gegentore aus 13 Partien sprechen eine eindeutige Sprache. Es gibt kaum eine Unterhaus-Mannschaft, die sich ebenfalls so fokussiert im Abwehrverbund präsentierte. Auch in der 1. Runde des Landescups blieb man ohne Gegentreffer. Das 1:0 gegen die Union Gaspoltshofen aus der 2. Klasse war trotzdem nicht sonderlich berühmt. In der Sommertransferperiode veränderte sich der Kader – wie schon im Winter – nur geringfügig.

 

Union Edelweiß – ASKÖ Donau Linz

Es ist der Kracher der zweiten Cup-Runde! Die Union Edelweiß empfängt am kommenden Freitagabend die ASKÖ Donau Linz auf eigener Anlage. Beide Mannschaften blieben in der abgebrochenen Saison der Oberösterreich-Liga hinter den Erwartungen zurück. Während die Kondert-Truppe zum Zeitpunkt des Corona-Ausbruchs an der zehnten Stelle lag, wäre die ASKÖ Donau Linz (14.) wohl in einen nervenzehrenden Abstiegskampf verwickelt gewesen, wäre die Saison regulär zu Ende gespielt worden. In der Sommertransferperiode zeigten sich die beiden Linzer Traditionsvereine sichtlich bemüht, die Qualität des Kaders anzuheben. Die Union Edelweiß holte mit Simon Abraham (von der Union St. Florian) oder Robert Pervan (von der ASKÖ Oedt) etwa zwei namhafte Akteure von Ligakonkurrenten. Auch die ASKÖ Donau Linz verstärkte sich prominent: Aid Vojic, Edvin Orascanin (beide von der Union St. Florian) und Florin Anitoiu (von der SU Bad Leonfelden) stießen zum Beispiel zur Truppe hinzu. In Runde eins des Landescups setzten sich die Kleinmünchner gegen den Landesligisten Viktoria Marchtrenk mit 3:1 durch. Die Union Edelweiß präsentierte sich indes noch kompromissloser vor dem gegnerischen Gehäuse und schoss den Bezirksligisten aus Freistadt mit 6:1 ab.

Edelweiß Donau

SV Gmundner Milch (Gegner des SV Bad Ischl)

5. Landesliga West

Das zweite richtig brisante Duell, das diese Cup-Runde mit sich bringt. Der SV Gmundner Milch empfängt ebenfalls am Freitagabend auf heimischem Rasen den SV Bad Ischl zum prestigeträchtigen Salzkammergut-Derby. Vor nicht allzu langer Zeit war jenes Duell noch regelmäßig, selbstverständlich. Am Ende einer schwierigen Saison 2018/19 erwischte es den SV Gmundner Milch aber und man stieg aus der Oberösterreich-Liga ab. Zum Zeitpunkt des Saisonabbruchs spielte man im obersten Tabellendrittel der Landesliga Ost eine zentrale Rolle, hätte durchaus realistische Chancen auf eine OÖ-Liga-Rückkehr gehabt. Nun muss der Traditionsverein einen neuen Anlauf nehmen. Hierfür veränderte man den Kader noch einmal entscheidend. Mit Oliver Sieberer (vom SV Bad Schallerbach) oder David Poljanec (von WSC Hertha Wels) kamen etwa Spieler mit guter Qualität aus höheren Ligen. Die Gmundner gelten als Heimmacht, verloren in der Saison 2019/20 kein einziges von sechs Matches auf eigener Anlage. In der ersten Cup-Runde eliminierte man den FC Braunau (3:2).

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Fotocredit: Klaus Haslinger, Harald Dostal

 

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