OÖ-Liga 20/21: Analyse – das war Runde 7

INTERSPORT Stöcker aus Eferding präsentiert: Die Partien Union Mondsee gegen SPG Friedburg/Pöndorf sowie SPG SV Wallern/St. Marienkirchen gegen SPG Pregarten mussten aufgrund eines Corona-Falls bei der Mamoser-Truppe sowie eines Verdachtsfalls in den Reihen der Pregartner abgesagt werden. In der Spieltagsanalyse der Oberösterreich-Liga stehen nun die restlichen sechs Duelle im Fokus.

 

Tabellenführung ausgebaut

Nach dem 1:0-Heimsieg der SU St. Martin/M. gegen den SV Grün-Weiß Micheldorf beträgt der Vorsprung der Mühlviertler auf den ersten Verfolger aus Wallern schon satte sechs Punkte. Die Neuhofer-Elf hat aber zwei Matches weniger auf dem Konto. Erwähnter Heimsieg des Spitzenreiters war der bereits fünfte volle Erfolg in Serie. Markantes Unterscheidungsmerkmal zu den jüngsten Triumphen: Man zeigte über weite Strecken nicht diesen mitreißenden, druckvollen Offensivfußball. Es war vielmehr ein seriöser, taktischer Sieg. Was jedoch abermals eindeutig zu sehen war: Die qualitativ hochwertig besetzte Bank ist ein absolut zentraler Erfolgsfaktor der SU St. Martin in dieser Saison. Mittelfeldmann Albi Muharemi stellte mit seinem Jokertor den so wichtigen Dreier sicher. Perfekt bedient wurde er dabei vom ebenfalls unmittelbar zuvor eingewechselten Simon Schauberger. Nach den Kickern aus Wallern folgen im Klassement die ASKÖ Oedt und die Union Edelweiss, die in einem torlosen Derby die Punkte teilten.

WK Perg Haslinger4

Wie Phönix aus der Asche

Nach einer richtig unangenehmen Englischen Woche samt drei Pleiten, argen Defensivproblemen und einer daraus resultierenden Flut an Gegentoren meldete sich der SV Bad Ischl eindrucksvoll zurück. Man schoss den SV Bad Schallerbach auswärts mit 6:1 ab und kletterte somit auf Tabellenrang fünf. Endlich kehrten Selbstverständlichkeit sowie defensive Kompaktheit wieder ins Spiel der Scherpink-Elf zurück. Obendrein kombinierte man dies mit kreativem Offensivfußball, mit dem man schon in der ersten Saisonphase zu begeistern wusste. Mann des Spiels war Sommerneuzugang Mario Petter mit drei Volltreffern. Schon etwas länger in der Erfolgsspur zurück ist der ASK St. Valentin. Einen katastrophalen Start in die Spielzeit macht man in diesen Wochen mehr und mehr vergessen. Das 4:1 gegen die ASKÖ Donau Linz war der zweite Dreier in Folge. Im Zwischenklassement scheint man dadurch schon auf dem guten sechsten Rang auf. Die SPG Weißkirchen/Allhaming ist das dritte Team der Oberösterreich-Liga, das den Weg aus der Ergebniskrise gefunden zu haben scheint. Nach drei empfindlichen Pleiten am Stück schlug man die DSG Union Perg zuhause knapp mit 1:0, ohne sich dabei mit Ruhm zu bekleckert. Zumindest verhinderte man dadurch ein Abrutschen in die kritische Zone des Rankings.

 

SV Grieskirchen gibt rote Laterne weiter

Erwähnte Niederlage Pergs und die gleichzeitige Punkteteilung im Krisengipfel zwischen der Union St. Florian und dem SV Grieskirchen (1:1) sorgten dafür, dass die Allerstorfer-Truppe wieder ans Tabellenende abrutschte. Die drei genannten Teams warten überdies noch auf den ersten vollen Erfolg in dieser Saison.

 

Fotocredit: Klaus Haslinger


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