ASK St. Valentin wird bei der Konkurrenz fündig und verstärkt sich mit zwei Rückkehrern

Ungewisse Zeiten haben direkte Auswirkungen auf den Transfermarkt: Die fehlende Planungssicherheit sorgt dafür, dass sich Teams der Oberösterreich-Liga in dieser Hinsicht zurückhaltend präsentieren. Eine aggressive Transferpolitik ist in diesen Wochen die Ausnahme. Vielmehr geht es darum, geschickt, strategisch vorzugehen und stets darauf zu achten, was sich auftut. Die beiden Wintertransfers des ASK Case IH Steyr St. Valentin sind die Konsequenz eben beschriebenen Vorgehens.

 

Offener Kampf um die Nummer eins

Vor nicht allzu langer Zeit war Keeper Tobias Jetzinger Stammspieler und Leistungsträger der Niederösterreicher. Im vergangenen Sommer trennte man sich. Zunächst verfolgte er andere Wege, welche sich zerschlugen. Dann ging alles ganz schnell. Er kam bei der ASKÖ Oedt unter – ein Engagement, das im Nachhinein wohl als Missverständnis bezeichnet werden muss. Der 21-jährige Schlussmann kam bei den Traunern nicht am jüngeren Kai Christian Lang vorbei und fristete meist ein tristes Dasein auf der Bank, was den Ansprüchen des zweifelsohne talentierten Keepers keineswegs entspricht. Nun folgt die Rückkehr und mit ihr ein Neuanfang beim ASK St. Valentin. „Bei uns hat er sich damals sehr wohl gefühlt“, informiert der sportliche Leiter Harald Guselbauer. Der Ersatztorhüter der Hinrunde Rene Engel verabschiedete sich indes bereits aus St. Valentin, sodass Tobias Jetzinger mit Christoph Wagner-Binder um den Platz zwischen den Pfosten fighten wird. „Sobald das Training wieder losgeht, werden sie sich matchen. Ich vermute, dass Tobias näher an Christoph dran sein wird als Rene“, ergänzt Guselbauer.

 

Zweiter Akteur kommt von der ASKÖ Oedt

Mittelfeldmann Marcel Pointner schlägt denselben Weg wie Tobias Jetzinger ein und kehrt ebenfalls der ASKÖ Oedt den Rücken, um fortan den Kader des ASK St. Valentin zu verstärken. Exakt dort hatte die Karriere des heute 23-Jährigen ihren Anfang genommen, ehe es zur Akademie Linz und in weiterer Folge unter anderem zu den Juniors OÖ, zum SKU Amstetten oder zum FC Wels ging. „Marcel versuchte nach der Zeit bei uns, im Profifußball Fuß zu fassen. Das hat sich jetzt zerschlagen. Zudem ist er nach St. Valentin gezogen. Daher hat das sehr gut gepasst. Wir sind immer froh, wenn ein Spieler, der hier ausgebildet wurde, wieder zurückkehrt“, freut sich Harald Guselbauer über den Neuzugang, der im Mittelfeld variabel einsetzbar ist.

 

Transferprogramm wohl abgeschlossen

Tobias Jetzinger und Marcel Pointner scheinen die einzigen Winterneuzugänge des ASK St. Valentin zu sein. „Ich habe bislang noch keine Information erhalten, dass uns nach Rene Engel noch ein weiterer Spieler verlässt. Deshalb haben wir in Absprache mit dem Trainerteam nichts mehr vor. Wir vertrauen der Mannschaft“, betont der sportliche Leiter.

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