„Im sozialen Bereich gibt es die meisten Rückschritte!“ – Micheldorfs Trainer Gerald Dickinger im Interview

INTERSPORT Stöcker aus Eferding präsentiert: Der SV Grün-Weiß Micheldorf, aktueller Tabellenneunter der Oberösterreich-Liga, zeichnet sich in diesen Wochen durch Innovativität wie Kreativität aus. Trainingsarbeit wird mit einem gewissen Wettkampfcharakter dergestalt kombiniert, dass der Spaß in herausfordernden Zeiten nicht zu kurz kommt. Wenn dann wieder – wann auch immer dieser Zeitpunkt sein wird – auf dem Platz gemeinsam gearbeitet werden kann, will Trainer Gerald Dickinger weiterhin neue Reize setzen. Eine wichtige Rolle kommt in diesem Zusammenhang dem neuen Co-Coach Bojan Markovic zu. Ligaportal.at sprach mit Gerald Dickinger.

 

Ligaportal: In welchen Bereichen macht ein Team die meisten Rückschritte in einer derartig langen wettkampffreien Phase?

Dickinger: „Ich denke da vor allem an den sozialen Bereich. Das Miteinander leidet am meisten darunter. Durch Online- beziehungsweise Einzeltraining kann man trainingstechnisch etwas kompensieren – auch wenn da natürlich gewisse Dinge zurückgehen. Jeder brennt schon darauf, den Sport, der so viel Freude macht, wieder auszuüben. Die Frustration ist mittlerweile sehr hoch. Ich bin gespannt, wie lange man das noch kompensieren kann und wann es die Ersten gibt, die sich einen anderen Sport suchen.“

Ligaportal: Wie ist das Heimtraining aktuell bei euch organisiert?

Dickinger: „Wir haben im Jänner gestartet mit dem ersten vierwöchigen Zyklus. Die Spieler absolvieren drei Einheiten pro Woche. Einmal in der Woche gibt es ein gemeinsames Online-Training. Nach dem ersten Block folgte eine Woche Regeneration. Aktuell befinden wir uns im zweiten vierwöchigen Zyklus. Daneben versorgen wir die Spieler immer mit Challenges. Da geht es um CrossFit, Technik oder verschiedene Läufe. Somit sorgen wir für einen Wettkampfcharakter. Zusätzlich erhalte ich dadurch wichtige Werte.“

Ligaportal: Marko Lekic-Ninic ist euer einziger Winterneuzugang. Was erwarten Sie sich von ihm?

Dickinger: „Dieser Transfer ergab sich eher zufällig. Ich kenne ihn aus dem Nachwuchs beim LASK und in Pasching. Marko kam auf mich zu und sagte mir, dass er keine Freude mehr am Fußball hat. Ich habe ihm dann die Möglichkeit gegeben, dass er sich präsentieren kann. Im Sommer werden wir dann sehen, wie es weitergeht. Marko hat gewisse Qualitäten. Er hat eine sehr gute Ausbildung und ist technisch stark. Die Technik-Challenge hat er zum Beispiel gleich gewonnen. Auch bei den anderen Challenges war er im vordersten Drittel. Das stimmt mich positiv.“

Ligaportal: Mit Bojan Markovic haben Sie einen neuen Co-Trainer. Welche Aufgabenbereiche umfasst seine Arbeit?

Dickinger: „Wir kennen uns aus einer gemeinsamen Zeit beim LASK. Er war bei den Amateuren mein Kapitän. Wir sind gute Freunde. Nach dem überraschenden Rücktritt von Jürgen Gielesberger waren wir lange auf der Suche nach einem geeigneten Mann. Ich habe dann Bojan kontaktiert und wir haben uns darauf geeinigt, dass eine Art Spielertrainer sein wird. Er möchte hier auf einem hohen Level als Trainer arbeiten und steht auch als Spieler zur Verfügung, wenn wir ihn brauchen. Er hat das Programm bislang auch voll durchgezogen. Mit der Mannschaft wird er vor allem an Standards arbeiten. Daraus wollen wir mehr machen – sowohl offensiv als auch defensiv. Zudem umfasst sein Aufgabenbereich auch das Aufwärmen und Spielformen. Auch dahingehend wollen wir etwas verändern.“

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