Unter strengen Auflagen – SPG Wallern/St. Marienkirchen trainiert wieder auf dem Platz

Abwechslung im tristen Alltag, der aus fußballerischer Sicht von Einzeltraining, Online-Workouts und Warten auf Wettbewerbsrückkehr gekennzeichnet ist: Die SPG SV Wallern/St. Marienkirchen, aktueller Tabellendritter der Oberösterreich-Liga, nahm in den vergangenen Tagen das Training auf dem eigenen Kunstrasen wieder auf. Um die gemeinsame Arbeit auf dem Platz zu ermöglichen, gab und gibt es nicht wenige organisatorische Herausforderungen zu bewältigen. Ligaportal.at gewährt einen Blick hinter die Kulissen.

 

Abstand, Masken, Testempfehlung

Der Kader der SPG SV Wallern/St. Marienkirchen ist in zwei Gruppen zu je zehn Akteuren unterteilt. Jede dieser Gruppen absolviert aktuell bis zu zwei Einheiten pro Woche auf dem Kunstrasen, welcher zu diesem Zweck in mehrere 20m2 große Zonen unterteilt ist. Jeweils zwei Spieler teilen sich während des Trainings eine Zone. Dabei muss stets ein Abstand von fünf Metern eingehalten werden. „Damit befinden wir uns in dem vom ÖFB erlaubten Bereich“, informiert der sportliche Leiter Albert Huspek. Das Konzept, welches der Verein der Bezirkshauptmannschaft vorlegte, die es wiederum nach Rücksprache mit dem Ministerium genehmigte, sieht auch noch weitere Punkte vor: Die Spieler kommen mit einer FFP2-Maske zum Platz und verlassen diesen auch damit. Umkleidekabinen werden nicht betreten. „Wir haben uns außerdem dazu verpflichtet, ein Gesundheitstagebuch über alle beim Training Anwesenden zu führen. Was Tests betrifft, gibt es eine Empfehlung, aber keine Verpflichtung“, ergänzt der Funktionär.

 

„Grundsätzlich könnte das jeder machen!“

Die Arbeit mit dem Ball steht nach einer derartig langen Phase ohne Mannschaftstraining selbstredend im Zentrum der Einheiten. „Wir haben bislang viele Passübungen gemacht. Auch Torabschlüsse standen schon auf dem Programm“, sagt Albert Huspek. Neben diesen Trainings unter strengen Auflagen müssen die Spieler weiterhin individuell ihre Läufe absolvieren. „Grundsätzlich kann jeder Verein solche Trainings momentan abhalten. Man muss sich eben die Mühe in organisatorischer Hinsicht machen. Mit unserem Kunstrasenplatz tun wir uns da aber natürlich leichter“, weiß der sportliche Leiter, der ein ähnliches Vorgehen auch schon bei der Konkurrenz wahrgenommen hat. „Auch Bad Schallerbach, Oedt oder Weißkirchen machen es in etwa so“, fügt er an.

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