Nach Kritik von der Konkurrenz – SPG Wallern/St. Marienkirchen stellt Trainingsbetrieb wieder ein

Vor rund zwei Wochen hatte die SPG SV Wallern/St. Marienkirchen das Training auf dem eigenen Kunstrasen aufgenommen. Dabei folgte man – in Abstimmung mit der Behörde – einem strengen Hygienekonzept, das unter anderem Aufteilung des Kaders in zwei Gruppen, ständiges Abstandhalten und Tragen einer FFP2-Maske (außer bei der Sportausübung selbst) vorsah. Nachdem sich die kritischen Stimmen aus den Lagern der Konkurrenz in der Oberösterreich-Liga gemehrt hatten, verkündete der Verein in der heutigen Pressemitteilung einen folgenschweren Schritt. Man wolle ein klares Zeichen setzen.

 

„Es ist traurig, dass in einer Zeit, in der Zusammenhalt vor allem im Sport eigentlich großgeschrieben werden sollte, Neid und Missgunst vorherrschen. Von anderen Klubs aus der OÖ-Liga wurden Proteste, Beschwerden und Vorwürfe der Wettbewerbsverzerrung bei den Behörden vorgetragen. Ein Absurdum, da ja nichts anderes passiert ist als das Treffen von zwei Personen aus zwei Haushalten auf einer öffentlichen Grünfläche zur gemeinsamen Bewegung im Freien, was laut COVID-Verordnung zulässig ist“, betont der SVW-Vereinsvorstand.

In der Pressemitteilung heißt es weiter: „Als Reaktion auf diese negativen Stimmen anderer Klubs und um keinerlei Diskussion über Auslegungsspielräume der Gesetzeslage mehr zuzulassen, hat sich die SPG SV Zaunergroup Wallern nun zum sofortigen Abbruch des Trainingsbetriebs entschieden. Andere Vereine, die diese Art des Trainings bereits seit mehreren Wochen durchführen, es jedoch nicht so öffentlich und proaktiv wie der SVW kommuniziert haben, halten ihren Trainingsbetrieb aktuell noch weiter aufrecht. Das Ziel des SV Wallern war und ist es stets, Bewegung für seine Mitglieder zu ermöglichen, da der Vereinssport gerade in Zeiten einer Pandemie einen gesundheitlichen sowie psychologischen Mehrwert für die Gesellschaft bieten sollte. Leider kann dieses Bestreben aktuell nicht weiter aufrechterhalten werden. Der SVW bedankt sich bei seinen engagierten Trainern und Funktionären, die etliche Stunden in die Ausarbeitung und Einhaltung des Konzeptes investiert haben. Wir hoffen, dass wir bald wieder zu einem Alltag zurückkehren können, in dem sportliche Betätigung wieder den verdienten Stellenwert einnimmt.“

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