„Für mich war dann klar, dass ich diesen Schritt gehen muss!“ – Pergs Ex-Trainer Markus Allerstorfer im Interview

Eine berufliche Veränderung und damit zusammenhängende weitere Wege gaben schlussendlich den Ausschlag, dass sich Trainer Markus Allerstorfer und der Tabellenletzte der Oberösterreich-Liga DSG Union HABAU Perg trennen. Das gab der Verein in der heutigen Pressemitteilung bekannt. Die Entscheidung erfolgte zu einem vergleichsweise frühen Zeitpunkt, um Planungssicherheit zu garantieren. Ligaportal.at sprach zum Ende seines Engagements bei den Pergern noch einmal mit dem nunmehrigen Ex-Coach.

 

Ligaportal: Sportlich war es immer schwierig. Warum hat sich die Arbeit in Perg trotzdem gelohnt?

Allerstorfer: „Ich habe im vorigen Jahr den Anruf aus Perg bekommen, um mit einer neuen Mannschaft, also vielen jungen Spielern aus der Umgebung und jenen, die ich aus Dietach mitgenommen habe, etwas aufzubauen. Von den Punkten her hat es natürlich nicht gut ausgesehen. Wir hatten aber trotzdem gute Spiele dabei – etwa das Unentschieden gegen den Tabellenführer St. Martin. Nur in wenigen Partien waren wir weit weg. Wir haben viele junge Spieler eingesetzt. Darauf bin ich stolz. Es hat mir Spaß gemacht, mit den jungen Akteuren und jenen, die ich mitgenommen habe, zu arbeiten.“

Ligaportal: Was war die größte Herausforderung während Ihres Engagements?

Allerstorfer: „Durch die Corona-Situation konnten wir wenig trainieren. Der körperliche Zustand war ursprünglich richtig schlecht. Ich habe dann im Juni mit einer neuen Idee, einer neuen Philosophie begonnen. In drei Monaten kann man aber nur wenig entwickeln. Für Perg ist es mit diesem Weg richtig schwierig, in der Oberösterreich-Liga zu bestehen. Wenn du keine Erfolgserlebnisse hast, ist das als Mannschaft zudem extrem mühsam. Ich denke, dass die Saison abgebrochen wird. Dann hat das Team wieder die Möglichkeit, in der Oberösterreich-Liga zu spielen. Der Plan war eigentlich, die Mannschaft zusammenzuhalten und sich in der Landesliga dann zwischen Platz fünf und acht zu klassieren, um in der Folge kontinuierlich etwas aufzubauen.“

Ligaportal: Wie hat die Mannschaft auf Ihre Entscheidung reagiert?

Allerstorfer: „Ich habe heute in der Früh mit Kapitän Markus Derntl gesprochen. Er hat sich bedankt und betont, dass er während der Zusammenarbeit von mir neue Dinge gehört hat. Das gibt mir schon viel, wenn das so ein routinierter Führungsspieler sagt. Natürlich kam das jetzt alles schnell. Als ich aber gestern die Zusage für meine neue berufliche Tätigkeit, die im Mai beginnen wird, bekommen habe, war für mich klar, dass ich diesen Schritt gehen muss. Im Fußball ist es auch ein Kommen und Gehen.“

Ligaportal: Wie sieht Ihre Zukunft aus? Wollen Sie wieder ins Trainergeschäft einsteigen?

Allerstorfer: „Definitiv. Das nächste halbe Jahr wird sicherlich richtig heavy. Ich bekleide eine leitende Position. Da muss man reinfinden. Ich bin aber sicher nicht abgeneigt, wieder etwas als Trainer zu machen. Ich sehe mich aber eher im Akademie-Bereich. Die fünf Jahre beim LASK haben mir richtig Spaß gemacht. Grundsätzlich bin ich aber komplett offen.“

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