„Die Enttäuschung ist groß. Wir waren bereit für die Regionalliga!“ – St. Martins Trainer Dominik Nimmervoll im Interview

Die Saison 2020/21 ist abgebrochen und annulliert – abermals. Während viele Vereine im Vorfeld bereits mit der gestern bekanntgewordenen Entscheidung des OÖFV gerechnet hatten, gab es bei der SU Strasser Steine St. Martin/M. immer noch einen Funken Hoffnung auf sportliche Beendigung der Spielzeit – im optimalen Fall mit dem bestmöglichen Resultat für die Mühlviertler. Den Meistertitel in der Oberösterreich-Liga und den damit zusammenhängenden Aufstieg in die Regionalliga als größten Erfolg der Vereinsgeschichte hatte der Spitzenreiter vor Augen. Aus der Traum. Ligaportal.at sprach mit Coach Dominik Nimmervoll.

 

Ligaportal: Wie nimmt ein Tabellenführer die Nachricht vom Abbruch der Saison samt Annullierung auf?

Nimmervoll: „Eine große Enttäuschung ist da. Das ist klar. Zwischendurch sind wir nicht mehr davon ausgegangen, dass im Frühjahr noch einmal gespielt werden kann. Nach der Entwicklung der vergangenen Wochen spekulierten wir aber wieder darauf, dass es sich noch ausgehen kann. Wir hätten noch zwei Partien gehabt. Auch die Spieler sind sehr enttäuscht. Nach vielen Gesprächen in den vergangenen Wochen war klar: Auch sie waren bereit. Wir wollten alle gemeinsam in die Regionalliga gehen.“

Ligaportal: Ist der Titelgewinn nun das oberste Ziel für die neue Saison?

Nimmervoll: „Der Titel wäre in der heurigen Konstellation sicherlich leichter zu gewinnen gewesen als in einer gesamten Saison mit 30 Spielen. Die Frage ist, ob man das noch einmal so bestätigen kann. Die Erwartungshaltung wird höher sein. Das zweite Jahr nach so einem Lauf wird sicherlich schwieriger werden. Wir wollen in der kommenden Saison im vordersten Drittel mitspielen. Ganz genau kann man es aber noch nicht sagen, weil der Kader noch nicht zu 100% steht.“

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Ligaportal: Gibt es schon Zu- oder Abgänge?

Nimmervoll: „Zu 95% bleibt der Kader so beisammen. Der Großteil der Spieler hat schon verlängert. Es kann sein, dass wir einen jungen Akteur noch verleihen werden. Einen Offensivspieler wollen wir noch holen. Wir sind da mit mehreren Akteuren in Verhandlungen. Diese spielen teilweise auch in höheren Ligen.“

Ligaportal: Wie sehen die Planungen für die nähere Zukunft aus? Wann wollt ihr mit dem Training starten?

Nimmervoll: „Wahrscheinlich am 19. oder 20. Mai. Wir wissen noch nicht, ob wir dann durchtrainieren oder eine Pause einlegen werden. Da müssen wir noch abstimmen. Vier Tests sind schon fixiert. Die Gegner weiß ich aber noch nicht genau. In den ersten zwei bis drei Trainingswochen werden wir aber noch kein Vorbereitungsspiel absolvieren.“

 

Fotocredit: Niki Hartl

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