Prominente Abgänge – Robert Lenz und drei weitere Spieler verlassen die SPG Pregarten

Ein erfrischender Mix aus routinierten Akteuren, welche aus höheren Ligen zur SPG Algenmax Pregarten gestoßen waren, und hungrigen Spielern, die den Weg mit dem Verein schon länger bestreiten, war hauptverantwortlich für die Erfolgsstory in der jüngeren Vergangenheit: Aufstieg in die Oberösterreich-Liga 2018 samt Etablierung in eben jener. Wichtige Stützen des Teams, die dazu einen gewaltigen Beitrag geleistet hatten, kehren nun aber der SPG Pregarten den Rücken – allen voran Toptorjäger Robert Lenz und Kapitän Erik Freudenthaler.

 

Duo zieht es zum USV St. Oswald/Freistadt

Nach drei Jahren bei den Pregartnern sucht Robert Lenz, einer der prägendsten Unterhaus-Stürmer überhaupt, eine neue Herausforderung. Der 36-Jährige, der zuletzt zwar nicht mehr unumstrittener Stammspieler war, regelmäßig aber noch bewies, dass er mit seiner unnachahmlichen Effizienz Spiele im Alleingang entscheiden kann, wechselt in die 1. Klasse zum USV St. Oswald/Freistadt. Den gleichen Weg schlägt auch Defensivspezialist Erik Freudenthaler ein. Dem 31-Jährigen kam bei der SPG Pregarten eine besondere Rolle zu: Als absolute Identifikationsfigur erreichte er mit seinem Stammverein eingangs erwähnte Erfolge. Als Hauptgrund für seinen Wechsel nennt er den anstehenden Hausbau – ein Umstand, der mit der Intensität, welche in der Oberösterreich-Liga gefordert ist, nicht mehr vereinbar ist.

Pregarten Lenz

Rückkehr zum Heimatverein

Keine volle Saison konnte unterdessen Roland Hinterreiter im Trikot der Pregartner absolvieren. Nach zwei abgebrochenen Spielzeiten kehrt der Mann, der in der Vergangenheit mit der Union St. Florian einen phänomenalen dritten Rang in der Regionalliga erreicht hatte, zu seinem Heimatverein TSU Schönau in die 1. Klasse Nordost zurück, wo er zuletzt im Nachwuchs aktiv war. Diesem wolle der 30-Jährige nun etwas zurückgeben. Der vierte richtig namhafte Abgang ist Amer Hamidovic. Wohin es den 32-jährigen Bosnier, der in seiner Prime zweifelsohne zu den besten Außenverteidigern der Oberösterreich-Liga zählte, nach sechseinhalb Jahren in Pregarten ziehen wird, ist noch unklar. Als zentralen Faktor für seinen Wechsel nennt er familiäre Gründe.

 

Zwei Zugänge stehen schon fest

Klar ist: Nach einem derartigen Aderlass ist die SPG Pregarten auf dem Transfermarkt gefordert. Zweimal schlug man bereits zu. Philipp Stangl kommt von Viktoria Marchtrenk aus der Landesliga Ost. Im Spiel seines nunmehrigen Ex-Vereins kam dem 28-jährigen Mittelfeldakteur eine wichtige Rolle zu. Im vergangenen Herbst war er mit starken sechs Treffern torgefährlichster Spieler Marchtrenks – ein Umstand, der Begehrlichkeiten weckte. Zur SPG Pregarten stieß jüngst auch Kevin Hinterberger. Der 28-jährige Offensivmann hat eine enorm erfolgreiche Zeit beim USV Plainfeld in der 1. Landesliga Salzburgs hinter sich. Zum Zeitpunkt des Saisonabbruchs thronte man an der Spitze des Klassements. Hinterberger, der in der Vergangenheit bereits für den SV Horn, die Union St. Florian oder den ATSV Stadl-Paura aktiv gewesen war, steuerte satte zwölf Tore bei.

 

Fotocredit: Harald Dostal


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