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Langjähriger Donau-Keeper Ünal Nuredini beendet Karriere und wird Torwart-Trainer bei der Union Edelweiss

Zu einem vergleichsweise frühen Zeitpunkt entschied sich der 28-jährige Ünal Nuredini, der lange ein ganz wichtiger Faktor im Spiel der ASKÖ Donau Linz in der Oberösterreich-Liga gewesen war, seine Karriere zu beenden. Insbesondere Verletzungsprobleme ließen jenen Entschluss beim Torhüter, der zuletzt beim SV HAKA Traun zwischen den Pfosten gestanden war, reifen. Umgehend nahm er eine neue Herausforderung an: Als Torwarttrainer bei der Union Edelweiss will er seine Erfahrung fortan an seine Schützlinge weitergeben. Ligaportal.at sprach mit ihm.

 

Ligaportal: Was zeichnete dich als Aktiver auf dem Platz aus? Was willst du nun den Edelweiss-Keepern weitergeben?

Nuredini: „Ich habe eine eigene Torwart-Philosophie. In meiner Karriere habe ich mit sehr guten Torwart-Trainern gearbeitet. Da habe ich natürlich eine Menge Erfahrung gesammelt. Ich denke, dass ich mental stark war. Das ist wichtig für einen Torhüter. In kritischen Situationen bin ich ruhig geblieben und habe versucht, richtige Entscheidungen zu treffen. Zudem war ich ein moderner Torwart, der auch mit dem Fuß gut war.“

Ligaportal: Worauf legst du nun im Training besonderen Wert?

Nuredini: „Das Zwischenmenschliche ist sehr wichtig. Das Verhältnis zwischen dem Torwarttrainer und seinen Schützlingen muss stimmen. Da kommt es auf die Kommunikation an. Der Torhüter muss sich wohlfühlen. Er braucht meinen Rückhalt, damit er auf dem Platz die Leistung bringen kann.“

Nuredini Edelweiss

Ünal Nuredini (m.) mit seinen beiden Torhütern Moritz Lüftner (l.) und Lukas Kitzmüller (r.)

 

Ligaportal: Wie ist die Union Edelweiss an dich herangetreten?

Nuredini: „Der sportliche Leiter Lukas Moser hat mich kontaktiert. Er hat erfahren, dass ich jetzt Torwarttrainer bin. Lukas kannte mich auch noch als aktiver Spieler. Außerdem war Edelweiss-Coach Harald Kondert mein Akademie-Trainer. Harald ist ein Top-Trainer. Das hat natürlich auch dazu beigetragen.“

Ligaportal: Die Union Edelweiss wird mit Lukas Kitzmüller als Nummer eins in die neue Saison gehen. Welchen Eindruck hast du von ihm?

Nuredini: „Er ist sehr motiviert, sehr konzentriert und gibt immer 100%. Lukas hat eine gute Technik. Es ist super, mit ihm zu arbeiten. Das trifft aber auch auf die anderen Torhüter des Kaders zu. Alle haben eine hohe Qualität.“

Ligaportal: Was ist der Union Edelweiss in der neuen Saison zuzutrauen? Im Landescup habt ihr ja einen Fehlstart hingelegt mit der Pleite gegen die Union Gaspoltshofen aus der 2. Klasse…

Nuredini: „Wir wollen schauen, dass wir in der Tabelle oben dranbleiben. Das ist auch das Ziel des Vereins. Ich denke auch, dass wir die Qualität dafür haben. Wir hatten einige Abgänge und müssen schauen, wie wir diese kompensieren. Ich bin aber guter Dinge.“

 

Fotocredit: Union Edelweiss

 

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