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Paukenschlag! Ronald Riepl tritt als Trainer der SPG Pregarten zurück

Im Zuge der heutigen Partie in der Oberösterreich-Liga zwischen dem Spitzenreiter aus Oedt und der SPG Algenmax Pregarten (3:1) erfuhr Ligaportal.at, dass sich die Wege von Coach Ronald Riepl und den Pregartnern nach der Hinrunde trennen werden. Sofort wurde Kontakt mit dem Trainer und Gerhard Steiner vom Club Management aufgenommen. Beide bestätigten die Trennung, welche aber in keinem Zusammenhang mit den bescheidenen Leistungen in der jüngeren Vergangenheit (ein Punkt aus fünf Spielen) steht. Vielmehr hatte Riepl den Verein schon vor mehreren Wochen über seine Entscheidung in Kenntnis gesetzt, als man noch ungeschlagen und im Spitzenfeld der Tabelle klassiert war. Ligaportal.at bat Riepl und Steiner zum Doppelinterview.

 

Ligaportal: Was sind die ausschlaggebenden Gründe für die Trennung?

Riepl: „Ich bin seit 30 Jahren vom Fußball zeitlich und emotional abhängig. Es ist der Moment gekommen, um meine Akkus aufzuladen. Ich will eine Pause machen, wodurch auch wieder andere Dinge möglich sind. Es gab keine sportlichen Gründe für die Trennung. Das geniale Verhältnis zur Mannschaft und die tolle Zusammenarbeit mit der Vereinsführung haben mich lange davon abgehalten, diesen Schritt zu setzen.“

Ligaportal: Wie hat der Verein auf Ihre Entscheidung reagiert?

Riepl: „Die Vereinsführung war sehr geschockt. Sie haben mich auch ersucht, dass ich mir noch einmal zwei bis drei Wochen Zeit nehme, um die Entscheidung zu überdenken. Ich habe das dann gemacht, aber gemerkt, dass sich die Gedanken nicht mehr verändern. Ich habe ihnen auch gesagt, dass ich mich sofort zurückziehe, wenn sie das wollen beziehungsweise wenn sie einen Nachfolger haben. Sie haben mir aber mitgeteilt, dass ich unbedingt den Herbst noch machen soll. Es gebe keine Alternative. Ich habe meine Entscheidung auch schon so bald kommuniziert, damit der Verein mehr Zeit hat, einen Nachfolger zu finden.“

Riepl Preg Dostal

Ligaportal: Wann wurde die Mannschaft informiert und wie hat sie es aufgenommen?

Riepl: „Ich habe es der Mannschaft heute nach dem Abpfiff in Oedt gesagt. Für mich war das sehr emotional und ich denke, dass sich diese Emotionalität auch etwas auf die Mannschaft übertragen hat. Ich habe seit drei oder vier Wochen überlegt, wann der richtige Zeitpunkt dafür ist. Diesen gibt es aber in Anbetracht unseres straffen Programms eigentlich nicht.“

Ligaportal: Könnte sich die Entwicklung der Dinge negativ auf die Leistung der Truppe auswirken? Am Dienstag geht es ja schon im Nachtragsmatch gegen das Team aus Wallern…

Riepl: „Wir haben heuer ein Ziel und das ist das Erreichen von 20 Punkten im Herbst. Ich gehe auch davon aus, dass wir das gemeinsam schaffen werden. Vielleicht sorgt die Entscheidung auch noch einmal für einen Push.“

Ligaportal: Welche Pläne haben Sie nun? Wann haben Sie vor, wieder ins Trainergeschäft zurückzukehren?

Riepl: „Alles ist offen. Ich habe keinen konkreten Plan. Ich weiß nicht, ob die Pause kürzer oder länger sein wird oder ob ich gar nicht mehr als Trainer arbeiten werde. Das ist im Moment schwer zu sagen.“

Ligaportal: Wie läuft die Suche nach einem Nachfolger?

Steiner: „Ronald hat mir am vergangenen Mittwoch seine fixe Entscheidung mitgeteilt. Wir verstehen das voll und ganz, auch wenn es uns richtig weh tut und wir geschockt waren. Wir müssen jetzt akzeptieren, dass er einfach eine Pause braucht. Seit Mittwoch bin ich daher auf der aktiven Trainersuche. Namen kann ich noch keine nennen. Ich bin mit zwei, drei Kandidaten im telefonischen Kontakt. Ich denke auch, dass wir ein interessanter Verein und eine gute Adresse sind. Ronald ist bis 13. November noch unser Coach und ich hoffe, dass wir bis zu diesem Datum einen Nachfolger präsentieren können.“

Ligaportal: Was zeichnet Ronald Riepl als Trainer aus?

Steiner: „Wir waren voll zufrieden mit seiner Arbeit. Wir hätten diese auch sehr gerne fortgeführt. Er hat es bei uns super gemacht und sich voll mit dem Verein identifiziert. Menschlich und fachlich ist er top. Ronald ist 100% Fußball. Als junger, ehrgeiziger, professioneller Trainer kann er aber extrem schwer verlieren. Er hat mir oft erzählt, dass er mit Niederlagen ganz schwer umgehen kann.“

 

Fotocredit: Harald Dostal

 

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