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Union Mondsee: Erster Winterneuzugang kommt aus Gmunden, zentrale Säule wechselt zur ASKÖ Oedt

Im gestrigen Gespräch mit Ligaportal.at kündigte der Trainer der Union Raiffeisen Mondsee Christoph Mamoser zeitnahe personelle Veränderungen an. Nun machte der Verein aus der Oberösterreich-Liga Nägel mit Köpfen und vermeldete die ersten Wintertransfers. Einem Zugang steht ein Abgang zu einem Ligakonkurrenten gegenüber. Zudem beendet ein Akteur nach nur einem Jahr bei der Union Mondsee seine Karriere.

 

Schienenspieler kommt aus der Landesliga West

Der erste Winterneuzugang des Tabellenelften ist Tobias Karrer. Der 23-Jährige, der eine Top-Ausbildung in der Jugendabteilung des LASK genossen hatte und dann unter anderem wichtige Erfahrungen in Bad Wimsbach und Vöcklamarkt sammelte, kommt vom Landesligisten aus Gmunden und fühlt sich auf den Außenbahnen am wohlsten. „Wir haben Tobias schon länger beobachtet. Er soll unser Problem auf der rechten Seite beheben“, informiert Mamoser. Karrer kennt die Oberösterreich-Liga bereits, wurde dort mit der UVB Vöcklamarkt in der Saison 2016/17 Meister.

 

Schmerzhafter Abgang

Mit Lukas Paulik kehrt ein Spieler der Union Mondsee den Rücken, welcher erst vor einem Jahr zu seinem Jugendverein zurückgekehrt war. Der 22-jährige Mittelfeldakteur war damals aus der 2. Liga vom FAC gekommen und entwickelte sich mit seiner Qualität im Passspiel und seinen Fähigkeiten als Taktgeber umgehend zu einer tragenden Säule der Mamoser-Elf. Nun folgt der Wechsel zum Ligakonkurrenten ASKÖ Oedt. „Mit Lukas Paulik verlieren wir einen wertvollen Spieler, der einem lukrativen Angebot nicht widerstehen konnte“, sagt Mamoser. Der Ex-Profi wird fortan also seine Vorzüge ins Spiel des Herbstmeisters aus Traun einbringen.

Paulik

Lukas Paulik bei seiner Präsentation in Mondsee

 

Karriereende, weil Spieler 2G nicht erfüllt

Wie Paulik war auch Dieter Schernthaner in der Wintertransferperiode 2020/21 zur Union Mondsee gewechselt. Der Defensivspezialist war damals vom TSV Frankenmarkt aus der 1. Klasse gekommen und schaffte es, drei Ligen höher schnell Fuß zu fassen. Neun Einsätze verbuchte der Linksverteidiger im vergangenen Herbst. Dabei gelang ihm eine Vorlage. Nun folgt aber das abrupte Karriereende – und das aus einem Grund, mit dem auch andere Vereine in diesen Tagen und Wochen konfrontiert sein werden und welcher gleichsam für Diskussionsstoff sorgen wird. „Dieter erfüllt die 2G-Regel nicht. Daher ist leider keine weitere Zusammenarbeit möglich“, betont Mamoser.

Schernthaner

Dieter Schernthaner beendet seine Karriere

 

Fotocredit: Union Mondsee


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