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Top-Transfer steht wohl unmittelbar bevor – Grieskirchens Trainer Reinhard Furthner im Interview

Mit nachhaltiger Arbeit, dem Verzicht auf kostspielige, risikobehaftete Transfers, der Fokussierung auf junge, aufstrebende Akteure aus der Umgebung und der stetigen Betonung des Kollektivs beschritt der SV Pöttinger Grieskirchen aus der Oberösterreich-Liga in den vergangenen Jahren einen sympathischen Weg. Es handelt sich hierbei um ein bedachtes wirtschaftliches Agieren, welches den Verein langsam aber sicher in die Lage versetzt, einen absoluten Top-Transfer zu stemmen. Gut möglich, dass es schon in diesem Winter so weit ist. Ligaportal.at sprach mit Trainer Reinhard Furthner.

 

Ligaportal: Welche zentralen Erkenntnisse ziehen Sie aus der Analyse der Hinrunde? Wo hat die Mannschaft das größte Verbesserungspotential?

Furthner: „Mit den gesammelten Punkten sind wir nicht zufrieden. Wir hatten im Herbst insgesamt 60 Tormöglichkeiten und haben dabei 21 Treffer erzielt. Die Gegner hatten 64 und markierten 31 Tore gegen uns. Man muss auch bedenken, dass es da zwei krasse Ausreißer gab, als wir gegen Weißkirchen fünf und gegen St. Martin sechs Treffer kassiert haben. Wir müssen uns ganz klar in den Umschaltmomenten stark verbessern – vor allem nach Ballverlust, um Konter sofort zu unterbinden.“

GK Donau Dostal2

Gegen die ASKÖ Donau Linz gelang einer von drei Hinrundensiegen. 

 

Ligaportal: Was stimmt Sie indes positiv, dass der Klassenerhalt schlussendlich gelingt?

Furthner: „Die Qualität in der Mannschaft und der Zusammenhalt im Verein. Als Trainer macht es mich stolz, eine Mannschaft zur Verfügung zu haben, die bereit ist, im Kollektiv zu arbeiten. Wir haben nicht diese individuelle Klasse wie andere Teams. Wir müssen also über eine klare Spielidee und über den Zusammenhalt kommen. Außerdem ist es so, dass es im Verein immer mehr Ressourcen gibt, um den einen oder anderen richtig hochwertigen Transfer zu realisieren.“

Ligaportal: Ist es denn in der aktuellen Übertrittszeit schon so weit?

Furthner: „Es könnte passieren. Wir führen Gespräche. Wir sind gewillt und haben die Möglichkeiten. Grundsätzlich betrifft der Transfer eher den Offensivbereich. Wir wollen einen qualitativ hochwertigen Flügelspieler, der eine gewisse Variabilität mitbringt. In trockenen Tüchern ist noch nichts. Patrick Vormair kommt nach seinem Auslandssemester wieder zurück. Mit Tobias Allerstorfer stößt ein junger Perspektivspieler in den Kampfmannschaftskader.“

Ligaportal: Die Abgänge von Marko Varga und Andreas Buchroither stehen schon länger fest. Wie sehr schmerzen diese Transfers?

Furthner: „Diese schmerzen schon. Das waren super Typen. Die Analyse hat aber einfach auch ergeben, dass für beide nicht die reelle Chance auf die Spielzeit besteht, die sie sich wünschen. Die Trennung erfolgte daher gewissermaßen in beiderseitigem Einvernehmen.“

 

Fotocredit: Harald Dostal 


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