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Favoritensieg gegen den SV Grün-Weiß Micheldorf – ASKÖ Oedt zieht ins Cup-Finale ein

Im Ligabetrieb hat sich die ASKÖ Oedt in eine gute Ausgangslage gebracht, um den Titel schlussendlich zu holen. Will man das Double realisieren, musste im heutigen Halbfinale des Transdanubia-Landescups ein Sieg her gegen den SV Grün-Weiß Micheldorf. Dieses Vorhaben konnte schlussendlich in die Tat umgesetzt werden. Die Kablar-Elf behielt mit 2:0 die Oberhand.

 

Gastgeber parken den Bus

Eines vorweg: Micheldorfs Trainer Hubert Zauner rotierte gewaltig. Lediglich drei Kaderspieler waren heute im Einsatz. Nicht weniger als acht Akteure feierten ihr Kampfmannschaftsdebüt – ein Umstand, der unschwer erkennen ließ: Der Fokus liegt voll auf der Liga, in welcher man in diesen Wochen erbittert gegen den drohenden Abstieg kämpft. Vom Start weg entwickelte sich ein Match auf schiefer Ebene gegen eine richtig gefällig agierende ASKÖ Oedt. Es handelt sich hierbei um eine Floskel, die geradezu inflationär benutzt wird. Heute passte sie aber komplett in Anbetracht dessen, was sich da auf dem Rasen ereignete. Die Micheldorfer konzentrierten sich auf einen kompakten Block im Defensivbereich gegen immer wieder anlaufende Trauner, die eine Menge Esprit an den Tag legen mussten, um jene dichte Staffelung zu überwinden. Der Favorit war bis zum Pausenpfiff fast permanent im Ballbesitz. Eine richtig zwingende Chance vermochte man aber nicht zu kreieren.

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Später Doppelschlag ebnet Weg ins Finale

Nach dem Seitenwechsel änderte sich an der Charakteristik der Partie wenig. Die Heimischen legten weiterhin den Fokus auf ein kompaktes, kompromissloses Verteidigen im Verbund, ohne wirklich in der Offensive stattzufinden. Die ASKÖ Oedt, klar tonangebend, schaffte es aber bis zur Schlussphase nicht, einen ihrer namhaften, qualitativ hochwertigen Offensivakteure in eine richtig aussichtsreiche Einschussmöglichkeit zu bringen. Und so musste in Minute 82 ein Standard her, um die Weichen auf Sieg zu stellen. Nach einem Eckball gelangte das Leder über Umwege zum eingewechselten Jovan Petrovic, der das 0:1 besorgte. Der SV Grün-Weiß Micheldorf war nun gebrochen. Von der jungen, unerfahrenen Truppe konnte man kaum erwarten, dass sie imstande sei, zum Rückschlag auszuholen – zu kräftezehrend zudem das bisherige Match, in dem man selbst über weite Strecken damit beschäftigt war, Pass- und Laufwege zuzustellen. Vier Minuten später dann der nächste Rückschlag für die Zauner-Elf und damit einhergehend die endgültige Entscheidung. Der in diesen Wochen in Topform agierende Simon Abraham versenkte einen Freistoß aus 20 Metern direkt zum 0:2.

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Stimmen zum Spiel:

Hubert Zauner (Trainer SV Grün-Weiß Micheldorf):

„Unser voller Fokus liegt auf der Liga. Wir haben das schon im Vorfeld klar kommuniziert, dass wir uns primär auf die Meisterschaft konzentrieren. Trotzdem haben das die jungen Spieler super gemacht. Wir haben uns gut gewehrt. Zumindest die Nachwuchsabteilung kann heute stolz sein.“

 

Davorin Kablar (Trainer ASKÖ Oedt):

“Der Sieg war verdient, aber auf keinen Fall leicht zu erringen. Im Finale geht es nun gegen St. Martin. Es ist schwer zu sagen, wer da der Favorit ist. Jetzt sind wir einmal glücklich, dass wir es ins Endspiel geschafft haben.“

Der Beste: Manuel Schmidl (ST)

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Fotocredit: Helmut Dietmaier


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