Knalleffekt! SU St. Martin/M. gibt Jakub Mares ab und holt „das wohl größte Talent des Bezirks“

Bei der SU Strasser Steine St. Martin/M., Top-Team der Oberösterreich-Liga und amtierender Landescup-Sieger, tut sich was. Der Verein vermeldet in diesen Tagen den Abgang zweier absoluter Leistungsträger und Unterschiedsspieler. Quasi als direkte Reaktion darauf verpflichtete man im Gegenzug zwei junge, enorm vielversprechende Akteure, die zweifelsohne das Potential besitzen, die aufklaffende Lücke zu schließen.

 

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Mares-Abgang sorgt für Aufsehen

Rückblick: Das Sommertransferfenster 2022 neigt sich dem Ende zu. Die SU St. Martin/M. steht unmittelbar vor der Verpflichtung eines großen Offensivtalents aus der Region. Es ist gewissermaßen ein Wettlauf gegen die Zeit, den der OÖ-Ligist am Ende verliert. Der angestrebte Transfer zerschlägt sich. Man sieht sich zum Handeln gezwungen und verpflichtet Jakub Mares am allerletzten Tag der Übertrittszeit – irgendwie ein Gegenpart zum einstigen Transferziel: ein 35-jähriger Tscheche, der eine Menge Routine mit ins Aubachstadion bringt. Und der Ex-Profi liefert ab Tag eins: Regelmäßig avanciert er zum Spielentscheider und mischt in der Torjägerliste der OÖ-Liga mit einer atemberaubenden Quote und 15 Volltreffern ganz vorne mit. Die Krux an der Sache: Die SU St. Martin/M. ging mit jenem spektakulären Transfer an die finanziellen Grenzen. Der Wechsel war mit einem gewissen Risiko behaftet, dessen man sich nun entledigt, da der Transfer des „wohl größten Talents des Bezirks Rohrbach“ (so der sportliche Leiter Christoph Rudlstorfer) nun endlich mit etwas Verzögerung über die Bühne gegangen ist.

 

Von der Landesliga in die OÖ-Liga

David Berger stürmt fortan im Aubachstadion, in welchem er bereits zwischen 2016 und 2017 im Nachwuchs auf Torejagd gegangen war. Der 18-Jährige kommt vom Landesligisten Union Putzleinsdorf, wo er in der abgelaufenen Hinserie bemerkenswerte Zahlen lieferte. „Acht Tore und acht Vorlagen sind ganz stark, wenn man bedenkt, dass Putzleinsdorf in der Landesliga nicht ganz vorne dabei ist“, lobt Rudlstorfer das Stürmertalent, für welches eine vorbildliche Physis sowie Dribbel- und Abschlussstärke kennzeichnend sind. „Er wird Mares nicht eins zu eins ersetzen – jedenfalls nicht gleich. Wir wollen ihm aber eine Plattform geben. Das ist kein Ergänzungsspieler. Er soll Spielzeiten bekommen und sich entwickeln können bei uns“, weiß der sportliche Leiter.

 

Auch Ex-Profi Florian Krennmayr verabschiedet sich aus St. Martin

Mit Florian Krennmayr verliert der OÖ-Ligist eine weitere absolut tragende Säule des Spiels. Der 30-jährige Mittelfeldmann, dessen Vita unter anderem namhafte Stationen wie Blau-Weiß Linz oder Hertha Wels umfasst, kehrt nach zweieinhalb Jahren in St. Martin zu seinem Stammverein SK St. Magdalena zurück. „Das hat vorrangig berufliche Gründe. Es war fix, dass er im Sommer ohnehin gegangen wäre. Nun ist er mit dem Wechselwunsch zu seinem Herzensverein an uns herangetreten, um St. Magdalena zu helfen. Wir haben dem entsprochen. Der Abgang tut uns sehr weh, weil Florian ein absoluter Führungs- und Stammspieler war“, informiert Rudlstorfer, der die Verpflichtung eines weiteren Offensivakteurs bekanntgibt. Martin Splichal streift fortan das Trikot der SU St. Martin über. Der 22-jährige Flügelspieler wechselt aus der 2. Liga Tschechiens, wo er nicht wirklich zum Zug kam, in die OÖ-Liga. Splichal soll in seinen Qualitäten verblüffende Ähnlichkeiten zu Martin Lindak aufweisen, der einst als Shootingstar Oberösterreichs höchster Spielklasse die SU St. Martin Richtung ASKÖ Oedt verließ. Heißt: schnell, technisch versiert, dribbelstark. Der Transfer des Tschechen darf als direkte Reaktion auf den Ausfall von Stefan Berndorfer betrachtet werden, welcher sich nach starken ersten Wochen in St. Martin früh im Herbst eine schwere Knieverletzung zuzog. Das Karriereende droht.

 

Fotocredit: Niki Hartl


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