Klassenerhalt geschafft: ASK St. Valentin lässt auch in Linz nichts großartig anbrennen

In einem packenden Hinspiel der Relegation zwischen Landesliga Ost und OÖ-Liga konnte sich der ASK St. Valentin gegen die ASKÖ Donau Linz klar durchsetzen (Ligaportal berichtete). Die Niederösterreicher schickten die Landeshauptstädter mit einer 4:0-Packung auf den Heimweg und schafften sich so eine mehr als komfortable Ausgangslage für das Rückspiel, das gestern in Kleinmünchen von der Bühne ging. Da konnte die Donau zwar für ein wenig Spannung sorgen, war am Ende trotz 2:0-Sieg aber doch weit entfernt von einer Sensation. Die Truppe von Adnan Kaltak bleibt so auch in der Folgesaison in der Landesliga, während der ASK versuchen wird, sich in der höchsten Spielklasse des Landes wieder zu stabilisieren. 

Hohe Intensität: Bemühter Donau fehlen Ideen

Vor dem Spiel war klar: Die ASKÖ Donau Linz ist nach der deutlichen Hinspiel-Niederlage unter Zugzwang und braucht unbedingt einen guten Start auf der heimischen Anlage. Ein richtiges Feuer zu entfachen gelang der Kaltak-Elf aber nicht, auch wenn St. Valentin den Hausherren über weite Strecken das Spielgerät überließ. So standen vorwiegend viele harte Zweikämpfe und Fouls auf dem Programm, die beiden Teams schenkten sich jedenfalls keinen Zentimeter. Lediglich Chancen und Torraumszenen waren Mangelware, kamen beide Teams nur aus der Distanz zum Abschluss, sonderlich gefährlich konnte man über diese Versuche nicht werden. Halbzeit eins so unter dem Motto „Torlose Schonkost“ – mit dem Pausenpfiff war der ASK wieder einen Schritt näher am Klassenerhalt. 

Brajkovic-Traumtor – Hausherren sorgen nochmal für Spannung

Auch nach dem Seitenwechsel gelang es den Linzern vorerst trotz personeller Veränderungen – Kevin Hinterberger und Qerim Idrizaj kamen zur Pause, Salid Amadu und Mohamed Bance in Minute 57 – nicht, die nötigen Punches zu setzen und St. Valentin entscheidend Schmerzen zuzufügen. Nach einem Eckball sollte es dann doch etwas werden mit dem Führungstreffer: Ein Gäste-Akteur verlängerte die Kugel unfreiwillig in Richtung Idrizaj, der kurzerhand volley abzog und das vielumjubelte 1:0 markierte. Nur zwei Minuten später klingelte es erneut: Davor Brajkovic zog aus knapp 30 Metern Entfernung ab und zimmerte das Spielgerät in die Maschen – 2:0 für Donau, urplötzlich war man nur zwei Tore entfernt von einer absoluten Sensation. So kam nochmal Spannung auf, die Gastgeber waren in der Schlussphase auch am Drücker, fielen trotz kleinem entfachtem Feuer aber wieder in alte Muster und missten die nötigen zündenden Ideen, um einen weiteren Treffer zu landen. So sprangen aus der spielerischen Überlegenheit auch keine weiteren Torchancen heraus und der ASK St. Valentin feierte den Klassenerhalt. 

Stimme zum Spiel

Gerald Engleder (Trainer ASK St. Valentin):

„In Summe war es so, dass wir in der ersten Partie klar besser waren und auswärts waren dann beide Mannschaften nicht gut. Ich hatte nicht das Gefühl, dass uns Donau gefährlich werden kann und die Tore sind aus dem Nichts gefallen. Darum ist es denke ich auch verdient, dass wir die Relegation erfolgreich gestalten konnten."

Der Beste: Elias Bogenreiter (TW, St. Valentin)

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