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Spielberichte

Wiedergutmachung geglückt - SV Wallern schockt Tabellenführer [Video]

Mode und Sport Stöcker  aus Eferding präsentiert: Beim Spiel SV Zauner Group Wallern gegen ASKÖ Donau Linz traf der Tabellen-Sechste auf den Spitzenreiter der OÖ-Liga. Während für die Babler-Jungs nach der 0:4-Klatsche gegen St. Valentin Wiedergutmachung angesagt war, wollten die Kleinmünchener ihre Serie von acht Spielen ohne Niederlage weiter ausbauen. Zur Freude der 250 Zuschauer gelang den Blau-Gelben aus der Hauptstadt dieses Vorhaben nicht. Zu entschlossen agierten die Hausherren, die ein tolles Spiel ablieferten.

 

Spiel mit offenem Visier

Beide Teams lieferten eine ambitionierte erste Halbzeit ab. In der Anfangsphase fanden die Donau-Kicker besser ins Spiel und hatten das Geschehen weitgehend im Griff. Nachdem beide Teams immer wieder zu gefährlichen Situationen im Strafraum kamen, war es letztlich eine Standardsituation die das folgende Torspektakel eröffnete. In der 30. Minute bewies Donau-Kapitän Nenad Vidackovic Freistoß-Kunst auf höchstem Niveau und zirkelte das Spielgerät über die Wallerner Mauer hinweg ins gegnerische Tor - keine Chance für Wallern-Schlussmann Martin Haberl. Die Reaktion der Gastgeber ließ nicht lange auf sich warten und so zimmerte Edin Hodzic per Drehschuss den Ball aus 30 Metern ans Lattenkreuz. Nur kurz danach die nächste Riesenchance für Wallern als Ibrahimovic allein auf Donau-Goalie Stefan Singer zulief und scheiterte. Wieder Pech für den Wallern-Stürmer als er in der 42. Minute nur Aluminium traf. So ging es mit einer etwas glücklichen 1:0 Führung für die Mannschaft von Harry Gschnaidtner in die Pause.

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Tore im Minutentakt nach Seitenwechsel

Kurz nach der Pause belohnten sich die Trattnachtaler schließlich für ihre Offensivbemühungen. Nach einem Stanglpass von Stephan Dieplinger schloss Marko Miljak zum verdienten 1:1-Ausgleich ab. Rund 15 Minuten später war es erneut der stark aufspielende Dieplinger, der mit einem weiteren Stanglpass die Donau-Abwehr alt aussehen ließ - sein Zuspiel verwertete Stürmer Ibrahimovic zum mittlerweile verdienten 2:1. Obwohl der Tabellenführer mehr und mehr den Zugriff auf das Spiel verlor und zunehmend unter Druck geriet, gelang den Linzern postwendend der Ausgleich. In der 67. Minute verwertete Matej Vidovic eine Hereingabe von der rechten Seite zum zwischenzeitlichen Ausgleich. SV Wallern ließ sich davon aber nicht beeindrucken und stellte nur sechs Minuten später den Vorsprung in Form von Stephan Dieplinger wieder her. Nach Flanke von Horst Haidacher übernahm der rechte Mittelfeldspieler den Ball direkt und bugsierte das Leder in die Maschen. Wallern wollte jetzt endgültig den Sack zumachen und drängte weiter auf das Tor der Linzer. Als Mittelfeldmann Edin Hodzic allein auf Donau-Schlussmann Stefan Singer zulief, wusste sich Defensivmann Christoph Oberegger nur noch mit einem Foul zu helfen. Eine klare Verhinderung einer Torchance und somit die logische Konsequenz - Torraub und Rot. Mit einem Mann weniger versuchte Donau Linz nun das Ruder noch herumzureißen, Wallern blieb dennoch am Drücker und legte in der Nachspielzeit noch zwei weitere Treffer nach. Erst in der 91. Minute, als Michael Schröttner aus abseitsverdächtiger Position das 4:2 erzielte und als Draufgabe Michael Schidlberger, der nach einer Flanke den 5:2-Endstand besorgte und somit das Wallerner Torfestival vollendete.

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Quelle: YouTube

Stimmen zum Spiel

Albert Huspek (Sportlicher Leiter Wallern):

Ich denke, wir haben ein echtes Topspiel gesehen. Nach dem 0:4 in St. Valentin hat die Mannschaft starken Charakter bewiesen und eine tolle Reaktion gegen den Tabellenführer gezeigt. Großes Lob auch an unser Trainerteam, das unsere Spieler wieder hervorragend eingestellt und so richtig heiß auf dieses Schlagerspiel gemacht hat.

Die Besten: Stephan Dieplinger, Edin Hodzic

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Harry Gschaidtner (Trainer Donau Linz):

Eigentlich sind wir gut in das Spiel gestartet. Mit Fortdauer der Partie schlichen sich aber immer mehr Fehler ein und wir waren nicht mehr so kompakt wie gewohnt. Die Niederlage ist für meinen Geschmack zu hoch ausgefallen, dennoch ist der Sieg von Wallern hochverdient. Jetzt heißt es wieder nach vorne schauen und im nächsten Spiel wieder unsere Leistung abzurufen.

 

Clemens Flecker

Fotocredit: Uwe Winter

 

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