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Spielberichte

Ruppige Nullnummer bei Edelweiß Linz gegen Junge Wikinger Ried

Mode und Sport Stöcker aus Eferding präsentiert:

In der vorletzten Herbstrunde der Oberösterreich-Liga trafen Union Edelweiß Linz und Junge Wikinger Ried aufeinander. Während die Gahleitner-Elf nach drei sieglosen Spielen in Serie wieder auf drei Punkte hoffte, wollten die Rieder Nachwuchstalente nach zwei Niederlagen wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Auf dem Sportplatz der Linzer verfolgten die knapp 150 Zuschauer eine Nullnummer der besseren Sorte. Während die Heimischen zumeist über Standardsituationen ihr Glück suchten, setzten die Rieder auf hohes Pressing und Aggressivität.

 

 

Beide Teams mit stabiler Defensive

Die Gäste aus dem Innviertel kamen giftig aus der Kabine und versuchten die Hausherren mit hohem Pressing unter Druck zu setzen. Die routinierte Abwehr der Linzer ließ sich davon aber nur wenig beeindrucken und ließ kaum Torraumszenen der Wikinger zu. Auch die Rieder machten an diesem Abend einen sattelfesten Eindruck in der Defensive und so waren Chancen aus dem Spiel heraus Mangelware. Erstmals für Gefahr sorgte Edelweiß-Verteidiger Ivica Jurinovic, dessen Kopfball in der 16. Minute nicht den gewünschten Torerfolg brachte. Für Aufregung sorgte ein rüdes Einsteigen von Rieds Kevin Obermayr. Nach seinem Foulspiel musste Engin Can Ketan mit einem Cut am Oberschenkel verletzt vom Platz - Obermayr wurde mit Gelb bestraft. Nach einer knappen halben Stunde war es dann Edelweiß-Kicker Saldin Pezic, der einen Freistoß gefährlich auf das Tor von Rieds Schlussmann Lukas Gütlbauer brachte aber erfolglos blieb. Die Gastgeber schafften es mit Fortdauer der Partie die Kontrolle über das Spiel zu übernehmen und wurden vor dem Pausenpfiff noch einmal brandgefährlich. Nach einem Freistoß bekamen die Rieder den Ball nicht aus dem Strafraum, aus dem wilden Gestocher kam plötzlich Thomas Winkler ans Leder und hämmerte den Ball mit Rohgewalt an die Latte - Pech für die Linzer. Wenig später entließ Schiedsrichter Florian Eidenberger beide Mannschaften in die Halbzeitpause.

 

Viel Kampf, keine Tore

In der zweiten Halbzeit zeichnete sich ein ähnliches Bild wie im ersten Abschnitt. Die Wikinger stellten ihr übliches 4-2-3-1 System auf eine klassische Raute mit 4-4-2-Aufstellung um, blieben aber nach vorne weiterhin ungefährlich. Die Blau-Weißen aus Linz, die ohne ihren erkrankten Spielmacher Akif Imamovic angetreten waren, hielten voll dagegen, konnten aber im Offensivspiel nur wenig Akzente setzen. Defensive war Trumpf an diesem Abend und so dauerte es bis zur 63. Minute bis wieder ein Raunen durchs Publikum ging. Edelweiß-Mittelfeldmann Markus Frühwirth scheitere mit seinem Schuss am Rieder Tormann, die anschließende Ecke brachte nichts ein. Das Spiel wurde in der Schlussphase zunehmend ruppiger, die jungen Wikinger wehrten sich mit allen Kräften gegen die physisch stärkeren Linzer. Ganze acht gelbe Karten zückte Schiri Eidenberger, die ein oder andere hatte dabei schon einen gewissen Rotstich. Am Ende blieb es bei dieser hart umkämpften Partie bei einem torlosen Remis, das dennoch für Unterhaltung bei den Zuschauern sorgte.

 

Stimmen zum Spiel

Andreas Gahleitner (Trainer Edelweiß Linz):

"Wir haben heute gegen einen sehr aggressiv auftretenden Gegner gespielt, daher bin ich umso zufriedener dass wir defensiv nichts zugelassen haben. Im Spiel nach vorne war es heute schwieriger für uns, da konnten wir nur über Standardsituationen Gefahr erzeugen. Die Rieder haben heute eine sehr harte Gangart gewählt, da hätte man ein bis zwei Fouls auch anders ahnden können."

Die Besten: Nedim Duric (LM), Dexter Goryl (ZM)

 

Miron Muslic (Trainer Junge Wikinger Ried):

"Wir wollten von Beginn an unser starkes Pressing aufziehen und Edelweiß sofort unter Druck setzen wenn sie im Ballbesitz waren. Bei manchen Offensivaktionen sind wir noch zu grün hinter den Ohren, da tun sich unsere Youngsters schwer gegen so gestandene Abwehrrecken wie Winkler und Jurinovic. Ich bin aber dennoch recht zufrieden, defensiv haben wir gegen diese offensivstarke Mannschaft nur wenig zugelassen und aufgrund der kämpferischen Leistung auch den Punkt verdient. Nächste Woche geht´s gegen den Tabellenführer Donau Linz, da wollen wir wieder gewinnen."

Die Besten: Bojan Lugonja (IV), Jakob Horner (DM)

 

Clemens Flecker

 

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