Spielberichte

Kurzweiliges Remis in Gmunden – Memic-Elf und SU St. Martin teilen Punkte

Mode und Sport Stöcker aus Eferding präsentiert: Zu einem hochbrisanten Duell kam es heute im Salzkammergut, als der SV Gmundner Milch die SU mind.capital St. Martin auf eigener Anlage empfing. Beide Teams mussten im untersten Tabellendrittel der Oberösterreich-Liga überwintern. Schlussendlich brachte die Partie keinen Sieger hervor, weshalb die Kontrahenten erwähnte Region des Rankings vorerst nicht verlassen konnten.

 

SU St. Martin kommt zurück

Vor in etwa 270 Zuschauern hatte der SV Gmundner Milch beim Meisterschaftsdebüt von Neo-Trainer Almir Memic zunächst mehr von der Partie und profitierte dabei von dem Umstand, dass die Kicker aus dem Mühlviertel am Beginn offensichtlich etwas nervös agierten. In der 21. Minute belohnte sich der Gastgeber ein erstes Mal für einen bis dato couragierten Auftritt. Stürmer Richard Veverka versenkte einen Elfmeter sicher zum 1:0, nachdem Mohamed Bulut im Strafraum des Gegners mit unerlaubten Mitteln gestoppt worden war. „Nach dem 1:0 haben wir uns dann gefangen“, erinnert sich der Coach der SU St. Martin Dominik Nimmervoll. Tatsächlich präsentierten sich seine Schützlinge fortan mutiger und kreierten prompt erste Offensivaktionen. In der 32. Minute schlug dann der Königstransfer des Winters aus Sicht der SU St. Martin zu. Stürmer Marko Kolakovic fasste sich von der Strafraumkante ein Herz und versenkte das Spielgerät zum zwischenzeitlichen Ausgleich.

 

Überaus später Treffer sichert SV Gmundner Milch einen Zähler

Was sich vor dem Pausenpfiff schon abgezeichnet hatte, verschärfte sich nach dem Seitenwechsel noch einmal. Die Nimmervoll-Truppe war nun die eindeutig spielbestimmende Mannschaft und stellte folgerichtig in Minute 68 auf 1:2. Der umtriebige Albi Muharemi versuchte es mit einem Schuss aus beträchtlicher Distanz. Da Gmundens Keeper Stefan Burger in jener Szene nicht die glücklichste Figur machte, fand die Kugel ihren Weg ins Tor. Die SU St. Martin blieb weiterhin gefährlich und stellte den Kontrahenten insbesondere durch überfallartig vorgetragene Angriffe vor Probleme. Man muss sich dabei aber den Vorwurf gefallen lassen, nicht für eine Vorentscheidung gesorgt zu haben. Stattdessen bewies der SV Gmundner Milch Comeback-Qualitäten und schockte die Gäste in der 93. Minute. Richard Veverka stellte abermals seine Kaltschnäuzigkeit unter Beweis und markierte seinen zweiten Treffer des heutigen Abends mit einem Schrägschuss, der an Freund und Feind vorbei im Gehäuse einschlug. „Das war ein glückliches Tor in der letzten Sekunde“, resümiert Gmundens sportlicher Leiter Gerhard Mittermayr.

 

Stimmen zum Spiel:

Gerhard Mittermayr (sportlicher Leiter SV Gmundner Milch):

„Das Remis ist grundsätzlich für uns zu wenig in einem Heimspiel gegen einen direkten Konkurrenten. Aufgrund des späten Tores sind wir aber trotzdem froh, dass wir diesen Punkt geholt haben.“

Der Beste: Sercan Serbest

 

Dominik Nimmervoll (Trainer SU St. Martin):

„Es wäre ein verdienter Sieg für uns gewesen. Jetzt fühlt sich dieses Remis natürlich wie eine Niederlage an. Grundsätzlich kann ich mit einem Punkt auswärts in Gmunden gut leben. Trotzdem ist das jetzt sehr bitter.“

Die Besten: Marko Kolakovic, Albi Muharemi

 

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