Spielberichte

Nichts für schwache Nerven – SV Bad Ischl ringt den SV Wallern auswärts mit 4:3 nieder [Video]

Mode und Sport Stöcker aus Eferding präsentiert: Der SV Zaunergroup Wallern, Herbstmeister der Oberösterreich-Liga, lieferte unter der Woche die perfekte Antwort auf die überraschende Auswärtspleite gegen den SV Grün-Weiß Micheldorf in Runde 20. Im Baunti Landescup schlug man den Lokalrivalen aus Bad Schallerbach glatt mit 3:0 und zog verdient in die nächste Runde ein. Heute wollte man gegen den SV Zebau Bad Ischl auch im Ligabetrieb für Wiedergutmachung sorgen, was misslang. In einer dramatischen Partie zog man schlussendlich den Kürzeren – die zweite Niederlage am Stück gegen ein klar schlechter klassiertes Team.

 

SV Bad Ischl dreht Partie

Vor in etwa 220 Zuschauern entwickelte sich vom Start weg ein enorm mitreißendes Duell. Die Offensivabteilungen beider Teams zeigten sich umgehend bemüht, für Highlights im vordersten Drittel zu sorgen und setzten somit den Defensivverbänden richtig zu. Diese begünstigten aber auch durch individuelle Fehler immer wieder beschriebene Angriffsbemühungen. Letztgenannter Umstand traf am heutigen Abend insbesondere auf den SV Wallern zu, der eine desolate Defensivleistung bot und schlichtweg viel zu luftig verteidigte. Aber alles der Reihe nach: In der zehnten Minute stellte der Favorit auf 1:0 durch Mittelfeldmann Eric Zachhuber, der sich durch eine feine Drehung im Strafraum des Kontrahenten den nötigen Platz verschaffte, um dann gekonnt einzuschießen. Per Doppelschlag in der 18. und 20. Minute drehte der SV Bad Ischl das Match noch in der ersten Hälfte komplett. Zunächst besorgte Jasmin Celebic mit einem platzierten Schuss in den rechten Giebel den zwischenzeitlichen Ausgleich. Augenblicke später traf Teamkollege Josip Gavric nach einem Querpass von der rechten Seite aus kurzer Distanz.

Tor SV Bad Ischl 17

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Abenteuerlicher Spielverlauf

Eine dramatische wie überaus spezielle Partie, welche gleich mit mehreren unerwarteten Wendungen aufwarten konnte, nahm ihren Fortgang. In der 54. Minute kehrte der Herbstmeister durch Edin Ibrahimovic, der einen sehenswert vorgetragenen Angriff über die rechte Seite perfekt vollendete, ins Match zurück. Nun waren wieder die Hausherren am Drücker. Sie machten es den Kickern aus dem Salzkammergut gleich und stellten die Partie zur ihren Gunsten ein weiteres Mal auf den Kopf. In Minute 67 gelang dem formstarken Marko Miljak das 3:2. Als aufmerksamer Vorlagengeber war Offensivkollege Stephan Dieplinger in Erscheinung getreten. Die Renner-Truppe blieb aber stets fokussiert, zeigte sich von beschriebenen Rückschlägen nur wenig beeindruckt und spielte weiterhin relativ unbeirrt nach vorne. Nur zwei Minuten nach dem neuerlichen Rückstand schlug Bad Ischls wohl gefährlichste Waffe im Offensivbereich zu – 3:3 durch Rudolf Durkovic per Flachschuss aus zentraler Position. Dass jene verrückte Partie in der Schlussphase noch mit einem weiteren Highlight aufwarten konnte, ließ sich irgendwie erahnen. In der 89. Minute parierte Wallerns Keeper Martin Haberl noch einen Schuss, Bad Ischls Joker Tobias Feldkirchner reagierte aber geistesgegenwärtig und besorgte per Kopf den 4:3-Endstand. Während die Gäste somit aus den letzten vier Matches drei Siege holten, herrscht beim SV Wallern nach der vierten Frühjahrspleite Tristesse.

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Stimme zum Spiel:

Rainer Neuhofer (Trainer SV Wallern):

„Offensiv war das okay von uns. Wir haben da vieles gut gemacht. Das ist aber am Ende wertlos, wenn man defensiv eine derartig katastrophale Leistung bietet. Wir haben extrem amateurhafte Fehler gemacht. Dadurch haben wir ein Spiel verloren, das man nie verlieren darf.“

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Sebastian Reiter

Fotocredit: Uwe Winter

 

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