Spielberichte

Tabellenführer Oedt macht mit Gmunden kurzen Prozess [Video]

Mode und Sport Stöcker aus Eferding präsentiert:

Unterschiedlicher hätten die Vorzeichen für das Spiel ASKÖ Oedt gegen SV Gmunden nicht sein können. Auf der einen Seite, der im Frühjahr noch unbesiegte Tabellenführer aus Traun - auf der anderen, die mitten im Abstiegskampf steckende Memic-Elf aus dem Salzkammergut. Die Hausherren ließen auch diesmal nichts anbrennen und schickten die Gäste mit einer 6:0-Packung auf die Heimreise. Für SV Gmunden wird die Luft schon dünn. Will man auch nächstes Jahr in der OÖ-Liga antreten, müssen in den nächsten Spielen dringend Punkte eingefahren werden.

Oedt druckvoll

Die Gastgeber ließen von Beginn an keinen Zweifel aufkommen, wer hier am Ende des Tages als Sieger hervorgehen sollte. Mit viel Tempo und schnellen Spielzügen setzte Oedt die Traunseestädter gehörig unter Druck, Tore sollten in der Anfangsphase aber noch keine fallen. Die Gmundner sorgten mit einem Schuss aufs Tor von Pirmin Strasser für etwas Entlastung, das wars aber auch schon mit den Offensivbemühungen der Auswärtsmannschaft. In der 30. Minute eröffneten die Gastgeber den Torreigen. Manuel Schmidl bewies Übersicht und bediente mit einem Pass in den Rückraum Dejan Misic. Der 23-Jährige Mittelfeldmann umkurvte gekonnt seinen Gegenspieler und zog zentral aufs Tor ab - der haltbar scheinende Ball zischte unter den Beinen von Gäste-Keeper Stefan Burger über die Linie. Die Roten aus Traun blieben weiter am Drücker. Nur 3 Minuten später versuchte es erneut Misic mit einem Flachschuss, sein Versuch zischte aber knapp am rechten Pfosten vorbei. Kurz vor der Pause stellte die Panholzer-Elf auf 2:0. Nach einer wunderbaren Ballstafette kam Schmidl frei zum Abschluss, der Oedt-Flügelstürmer fackelte nicht lange und schloss überlegt ab - ein toller Treffer. Mit der verdienten Führung des Tabellenführers schickte Schiedsrichter Eidenberger die beiden Teams in die Halbzeitpause.

 

Tor ASKÖ Oedt 43

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3 Tore in 9 Minuten

Die Hausherren starteten furios in den zweiten Durchgang und drehten bereits in der 50. Minute erneut zum Torjubel ab. Nach einer Flanke von Marco Weber, brachte die Gmundner Abwehr den Ball nicht weg, Radovan Vujanovic hatte alle Zeit der Welt um den völlig freistehenden Schmidl zu bedienen und dieser knallte das Spielgerät humorlos zum 3:0 in die Maschen. Ein vermeidbarer Treffer aus Sicht der Gmundner, die in dieser Situation stümperhaft agierten. Kurz darauf ließ Oedt den nächsten Treffer folgen. Goalgetter Vujanovic versetzte trickreich seinen Gegenspieler und schoss den Ball unhaltbar ins linke untere Eck. Die Gäste aus dem Salzkammergut waren mit den schnellen Spielzügen des Tabellenführers völlig überfordert - zu deutlich war an diesem Tag der Klassenunterschied zwischen beiden Mannschaften. In Minute 59 mussten die Gmundner den nächsten Gegentreffer hinnehmen. Eine Flanke von der rechten Seite landete nach einem ausbaufähigen Klärungsversuch der Gäste direkt vor den Beinen von Schmidl. Der stark aufspielende Flügel-Turbo der Heimelf zog direkt ab und knallte den Ball unhaltbar ins linke Eck- dritter Treffer für Schmidl in diesem Spiel - 3 Treffer in 9 Minuten - zufriedene Gesichter auf den Rängen der Sportanlage Oedt. Dem nicht genug, hielten die Trauner das Tempo weiterhin hoch und machten in der 76. Minute das halbe Dutzend voll. Dejan Misic verwandelte einen Foulelfmeter trocken zum 6:0-Endstand - Burger erriet zwar die Ecke, der Schuss war aber zu platziert. Mit einem auch in dieser Höhe verdienten Heimsieg lacht ASKÖ Oedt weiterhin von der Tabellenspitze der OÖ-Liga.

 

Stimmen zum Spiel

Herbert Panholzer (Trainer ASKÖ Oedt): Vom mentalen Aspekt war es heute nicht einfach. Nach den 120 Minuten im Cup und der Niederlage im Elfmeterschießen, bin ich mit der Antwort meiner Mannschaft sehr zufrieden. Wir hatten von Anfang an ein gutes Tempo im Spiel und zwangen den Gegner Räume zu öffnen - das haben wir dann sehr gut ausgenützt.

Wolfgang Wagner (Sektionsleiter SV Gmunden): Heute hat man nicht gemerkt, dass wir im Abstiegskampf stecken - das war von der Körpersprache her viel zu wenig. Unsere Verletztenliste spüren wir natürlich auch, wir können diese Ausfälle nur schwer kompensieren. Jetzt müssen wir unbedingt Siege einfahren, vor allem in den Duellen gegen unsere direkten Konkurrente heißt es jetzt Leistung auf den Platz zu bringen.V

Die Besten:

ASKÖ Oedt: Manuel Schmidl (ST), Kevin Brandstätter (ZM)

 

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