Achtungserfolg – Tabellennachzügler SC Marchtrenk knöpft Jungen Wikingern einen Punkt ab [Video]

Mode und Sport Stöcker aus Eferding präsentiert: Mit dem Selbstvertrauen aus vier Siegen am Stück ging der Tabellenzweite Junge Wikinger Ried in die 25. Runde der Oberösterreich-Liga gegen den Letzten SC Milsy Marchtrenk. Primär ging es dabei darum, erwähnte vorbildhafte Platzierung zu festigen. Dies gelang nur bedingt. Schlussendlich brachte die Partie keinen Sieger hervor.

 

SC Marchtrenk mit perfekter Antwort auf Rückschlag

Vor in etwa 100 Zuschauern wählte der Inhaber der roten Laterne eine auffällig defensive Spielanlage. Man legte den Fokus auf kompaktes wie kompromissloses Verteidigen, um die bekannt technisch starken Rieder Akteure nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. Insbesondere in deren vordersten Drittel galt es, die Kreise der guten Individualisten einzudämmen. Selbst trachtete man stets danach, durch schnell vorgetragene Konter gefährlich zu werden. Die formstarken Jungen Wikinger schafften es aber schon in der 16. Minute den Defensivpulk zu überwinden. Nach einem Freistoß, bei dem der Ball unangenehm vor Keeper David Plavac auftitschte, konnte jener nicht wie erhofft klären, ließ das Leder nach vorne abprallen und Andre Zrnic besorgte aus kurzer Distanz die Führung für den Favoriten. Die Hamader-Truppe zeigte sich von jenem Rückschlag aber weitestgehend unbeeindruckt und lieferte nur Augenblicke später eine adäquate Antwort. Nach einer präzisen Hereingabe von Enis Kolakovic drückte Marchtrenks gefährlichster Offensivakteur Rumen Kerekov den Ball über die Linie zum 1:1 (Minute 20). Die Gastgeber blieben in der Folge das aktivere Team, erspielten sich gute Gelegenheiten, konnten diese aber nicht in Treffer ummünzen. Auch der SC Marchtrenk war im ersten Durchgang noch einmal der Führung ganz nah, als Rumen Kerekov nach einem Konter eine Doppelchance vorfand. Aber auch er verfehlte dabei das anvisierte Ziel.

Tor SC Marchtrenk 20

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Keine Tore mehr in Hälfte zwei

Nach dem Seitenwechsel änderte sich an der Statik der Partie wenig. Die Rieder wechselten im Laufe der zweiten 45 Minuten immer wieder das System, um irgendwie den Abwehrriegel des Kontrahenten ein zweites Mal zu knacken. „Wir haben in der Offensive heute aber nicht genug Lösungen gefunden“, berichtet Coach Stefan Unterberger. Der SC Marchtrenk wählte weiterhin das Vortragen überfallartiger Angriffe als primäres Mittel, um gefährlich zu werden. Dies gelang nun aber nicht mehr mit jener Regelmäßigkeit wie in Hälfte eins. Die beste Chance fand Jaroslav Prekop mit einem satten Schuss vor. „Dieser wäre wahrscheinlich genau ins Kreuzeck gegangen. Rieds Schlussmann Lukas Gütlbauer hat aber glänzend pariert“, informiert der Übungsleiter der Gäste Dominik Hamader. Somit blieb es beim 1:1, mit dem die Jungen Wikinger wohl besser leben können als der Tabellenletzte. Angesichts der misslichen Lage, in welcher sich der SC Marchtrenk gegenwärtig befindet, könnte dieser eine Punkt zu wenig gewesen sein.

 

Stimmen zum Spiel:

Stefan Unterberger (Trainer Junge Wikinger Ried):

„Es war das erwartet schwere Spiel gegen einen tief stehenden Gegner. Sie haben den Bus vor ihrem Tor geparkt. Das Remis geht schlussendlich in Ordnung.“

Der Beste: Daniel Pointner

 

Dominik Hamader (Trainer SC Marchtrenk):

„Insgesamt hatten die Jungen Wikinger ein Chancenplus. Ich denke aber, dass wir die klareren Möglichkeiten hatten. Der Punkt ist nicht optimal im Abstiegskampf. Für den Kopf ist er aber gut. Die Leistung war zufriedenstellend.“

Die Besten: Ivan Gvozden, Julian Peterstorfer, Patrick Hamader

 

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