SV Grieskirchen verpasst gegen Union St. Florian drei Punkte

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Der SV Grieskirchen überzeugt mit einem starken Frühjahr, dennoch ist die Mannschaft von Spielertrainer Christian Heinle noch nicht gerettet und muss noch um den Klassenerhalt in der OÖ-Liga zittern. Gegner Union St. Florian holte sich in der letzten Runde einen Sieg gegen Bad Ischl und hat den Ligaverbleib praktisch in der Tasche. Bei strömendem Regen verfolgten die 250 Zuschauer im Fröling Stadion Grieskirchen eine flotte Partie, die am Ende mit 1:1-Unentschieden endete.


St.Florian hat es eilig

Es hatten noch nicht alle Zuschauer in Grieskirchen ihren Platz auf der Tribüne eingenommen, da stand es schon 1:0 für die Gäste aus St. Florian. Nach einem Eckball stieg Simon Rumetshofer in die Höhe und verlängerte den Ball auf Offensivmann Hannes Huber, der den Ball nur noch über die Linie zu drücken brauchte. „Das war ein echter Kaltstart – für uns hat das Spiel praktisch mit 0:1 begonnen“, ärgerte sich Trainer Heinle nach dem Spiel über den frühen Gegentreffer. Die Gastgeber ließen sich vom frühen Rückstand nicht beeindrucken und gingen fest entschlossen ans Werk. St. Florian verteidigte tief und versuchte mit einem 4-1-4-1 System dagegen zu halten. Während beim SV Grieskirchen Klaus Kapl und Matthias Leibetseder zwei ganz dicke Chancen nicht nutzen konnten, hätten die Sängerknaben beinahe den Vorsprung ausgebaut. Nach einem Eckball von der linken Seite prüfte Amar Kadic Grieskirchens Schlussmann Marcel Hartl, der mit einem tollen Reflex den Kopfball-Aufsitzer noch an die Stange lenken konnte. So blieb es bis zum Pausenpfiff beim 1:0 für die Florianer.


Grieskirchen dominiert

Im zweiten Durchgang legten die Gastgeber noch einen Zahn zu und waren die spielbestimmende Mannschaft. Immer wieder erspielte man sich Topchancen. Erst scheiterte Sebastian Bauer alleine vor dem Tor, dann setzte Kapitän Leibetseder einen Kopfball nur knapp neben die Stange. Union St. Florian konzentrierte sich auf die Defensivarbeit und trat in der Offensive kaum noch in Erscheinung. „Wir haben sie regelrecht eingeschnürt und hatten in manchen Phasen 70 Prozent Ballbesitz“, zeigte sich Grieskirchen-Coach Heinle mit der spielerischen Leistung zufrieden. In der 75. Minute belohnten sich die Gastgeber für ihre Angriffsbemühungen. Nach einem Eckball kam Matthias Waltenberger völlig frei zum Kopfball und erzielte den verdienten Ausgleich für Grieskirchen. Die Heimischen wollten nun mehr und spielten voll auf Sieg. Den Matchball vergab am Ende Senahid Bekanovic in der Nachspielzeit. Nach einem schönen Doppelpass bediente Christian Heinle seinen Mitspieler, der alledings aus kurzer Distanz den Ball nicht im leeren Tor unterbrachte und Goalie Leonhartsberger anschoss. So blieb es bei der Punkteteilung, die wohl nur bei den Gästen aus St. Florian für zufriedene Gesichter sorgt.

 

Stimmen zum Spiel:


Christian Heinle (Spielertrainer Grieskirchen): Wir wollten heute um jeden Preis die 3 Punkte holen und haben alles nach vorne geworfen. Leider sind wir heute wieder an der Chancenverwertung gescheitert, unser größtes Manko in dieser Saison. Spielerisch war es eine gute Leistung. Die Mechanismen, die wir trainiert haben, haben gut gegriffen. Fußball ist aber ein Ergebnissport und deshalb kann man mit dem Unentschieden nicht zufrieden sein.

Gerhard Lindinger (Sportlicher Leiter St. Florian): Wir haben uns heute die Schneid abkaufen lassen. Speziell in der zweiten Halbzeit wurde Grieskirchen immer druckvoller. Unser Torhüter hat heute sehr stark gehalten. Ich denke, wir können mit dem Unentschieden gut leben.

Die Besten:
SV Grieskirchen: Tobias Traxler (IV), Matthias Eibelhuber (DM)
Union St. Florian: Dominik Leonhartsberger (TW), Gernot Falkner (OM)

 

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