Union St. Martin verliert nach schwacher Leistung gegen Junge Wikinger Ried [Video]

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Seit bereits vier Spielen wartet Union St. Martin auf einen vollen Erfolg. Punkte werden aber dringend benötigt, schließlich stecken die Mühlviertler mitten im Abstiegskampf der OÖ-Liga. Kontrahent Junge Wikinger Ried ist erster Verfolger des Tabellenführers ASKÖ Oedt und bereits seit Anfang März ohne Niederlage. Schwierige Vorzeichen also für die Nimmervoll-Truppe, die auch in dieser Begegnung einiges schuldig blieb und sich durch die 1:2-Heimniederlage in akuter Abstiegsgefahr wiederfindet. 

 

Junge Wikinger spielbestimmend

Die Gäste aus dem Innviertel traten von den ersten Spielminuten an dominant auf und setzten die Heimischen unter Druck. Die beste Gelegenheit vergab Edrisa Lubega, der nach einem gefühlvollen Zuspiel von Philipp Hartl gekonnt den gegnerischen Tormann umkurvte. Seinen Abschluss klärte St. Martins Ralph Gumpenberger auf der Linie. In der 22. Minute besorgte dann der starke Ried-Stürmer die Führung. Bei Lubegas Abschluss wäre eigentlich Tormann Raphael Neumüller zur Stelle gewesen. Der Ball versprang sich jedoch auf dem holprigen Rasen so stark, dass dieser über den Keeper der Gastgeber hinweg im Tor landete. Ein äußert unglücklicher Gegentreffer für St. Martin, auch wenn die Führung der Wikinger zu diesem Zeitpunkt hochverdient war. Nur eine Minute später war es erneut Lubega, der für höchste Gefahr im Strafraum sorgte. Mit einem tollen Dribbling verschaffte sich der 21-jährige Torjäger aus Uganda den nötigen Raum um abzuschließen, sein Schuss ging aber über das Tor. Die Gastgeber blieben über weite Strecken der ersten Halbzeit harmlos, bis auf eine kleine Corner-Serie trat man in der Offensive kaum in Erscheinung. Die junge Mannschaft der Rieder hingegen erspielte sich mehrere gute Torchancen und hätte mit etwas Konzentration im Abschluss höher führen können.

 

Tor Junge Wikinger Ried 22

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St. Martin zu harmlos

Der Charakter des Spiels änderte sich auch in der zweiten Halbzeit nur wenig. Die Mühlviertler, die mit einem defensiven 5-4-1 ihr Glück versuchten, taten sich schwer Torchancen zu kreieren, konnten das Spiel aber offen halten. Die beste Möglichkeit für die Nimmervoll-Elf vergab der eingewechselte Marko Kolakovic, der das Spielgerät aus aussichtsreicher Position nur hauchdünn am Tor vorbeisetzte. Die Rieder blieben das gefährlichere Team und vergaben so manchen Hochkaräter. Erst setzte Felix Seiwald einen Kopfball nur knapp neben das Tor, dann traf Bojan Lugonja aus kurzer Distanz den Ball nicht richtig. In der Schlussphase zappelte der Ball noch zwei Mal im Netz. In der 89. Minute erhöhten die Rieder nach einem schönen Spielzug auf 2:0 – Lukas Schlosser vollendete. Als das Spiel schon entschieden war, gelang der Heimmannschaft der Anschlusstreffer. Das Tor von Darjan Todorovic kam aber zu spät und konnte keine Wende mehr herbeiführen. So blieb es beim verdienten 2:1-Sieg von Junge Wikinger Ried, die nur noch vier Punkte Rückstand auf Tabellenführer ASKÖ Oedt vorweisen.


Stimmen zum Spiel:

Dominik Nimmervoll (Trainer St. Martin): Leider konnten wir nicht umsetzen, was wir uns vorgenommen haben. Heute hat die Aggressivität in den Zweikämpfen gefehlt. Lubega hat uns große Schwierigkeiten bereitet, da hätten wir auch schon das ein oder andere Tor mehr bekommen können. In Summer war das einfach zu wenig. Wir müssen einfach besser auftreten und auch die nötigen Ergebnisse holen – wir werden bis zum Schluss kämpfen.

Stefan Unterberger (Trainer Junge Wikinger Ried): Einige meiner Jungs hatten in dieser Woche die schriftliche Matura. Vom Kopf her war das also keine leichte Situation. Auch wenn wir teilweise etwas schlampig agiert haben, bin ich froh, dass sich die Jungs nach dieser harten Woche belohnt haben.

Die Besten:
Junge Wikinger Ried: Felix Seiwald (LV), Matthias Gragger (DM)

 

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