Spielberichte

Union Perg holt wichtigen Sieg gegen direkten Konkurrenten SV Bad Ischl

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Abstiegskampf pur durften sich die rund 150 Zuschauer beim Duell Union Perg gegen SV Bad Ischl erwarten. Die Hausherren kassierten in den letzten fünf Spielen vier Niederlagen und rutschten dadurch etwas unerwartet ans hintere Ende der OÖ-Liga. Durch einen etwas glücklichen 1:0-Heimerfolg gegen den direkten Konkurrenten aus der Kaisersstadt, dürfen die Mühlviertler vorerst etwas durchschnaufen, gerettet ist man aber noch nicht.

 

Kurioser Treffer von Perg

Es dauerte nur wenige Spielminuten bis die Gastgeber beinahe in Führung gingen. Torgarant Stefan Graf hatte mit einem Lattenpendler aber Pech – da blieb den Fans der Mühlviertler der Jubelschrei im Hals stecken. Die Obermüller-Elf startete gut ins Spiel und kombinierte gefällig. Auch die Gäste aus dem Salzkammergut traten offensiv in Erscheinung und erzeugten vor allem durch die beiden Stürmer Patrick Mayer und Rudolf Durkovic immer wieder Torgefahr. In der 26. Minute dann die Führung der Heimischen. Der stark spielende Florian Himmelbauer drang in den Strafraum ein und traf beim Versuch zu flanken einen Ischler Abwehrspieler. Das Spielgerät bekam dadurch einen starken Drall und hob sich über Tormann Alexander Preyhaupt hinweg ins Tor. 1:0 für Union Perg durch einen äußerst kuriosen Treffer. Zwingende Chancen blieben in der Folge zwar aus, ein stetes Hin und Her auf dem Rasen sorgte dennoch für Spannung. Nach 45 Minuten beendete Schiedsrichter Lino Heiduck die erste Halbzeit.

 

Bad Ischl scheitert am Aluminium

Im zweiten Durchgang setzte der SV Bad Ischl alles daran das Spiel noch zu drehen und erarbeitete sich dabei ein Chancenplus. Die Perger hingegen legten es nun etwas defensiver an und versuchten durch Gegenstöße, meist über den pfeilschnellen Stefan Graf, zum Erfolg zu kommen. Unfassbares Pech für die Ischler, die erst nach einem Freistoß nur die Latte trafen um nur wenig später wieder an Aluminium zu scheitern. Bei einem Schuss hatte Pergs bärenstarker Rückhalt Amel Kujundzic seine Finger noch im Spiel und drehte das Leder mit den Fingern an den Querbalken. Die Perger fanden ihre größte Möglichkeit durch Stefan Graf vor, der nach einer schönen Flanke von Wilfried Junior Guehi einen Kopfball aus sieben Metern am Tor vorbeisetzte. In der Schlussphase probierte die Renner-Elf aus Ischl nocheinmal alles, der Ausgleich wollte aber einfach nicht gelingen. So blieb es beim eher glücklichen Heimsieg der Union Perg, die sich dadurch Luft im Abstiegskampf verschaffen konnten. Für SV Bad Ischl heißt es weiterhin zittern.

 

Stimmen zum Spiel:

Gerhard Obermüller (Trainer Union Perg): Das war heute ein erzwungener und zugegeben auch glücklicher Sieg für uns. Ich denke, wir haben phasenweise gut gespielt. Mit Fortdauer des Spiels wurde Bad Ischl immer stärker, wir haben versucht mit einer kompakten Defensive den Sieg zu holen. Der Käse ist noch nicht gegessen. Es warten noch drei schwierige Aufgaben auf uns, wir haben es aber selbst in der Hand.

Johann Roitmayer (Sportlicher Leiter SV Bad Ischl): Das war heute eine sehr unglückliche Niederlage von uns. Wir haben einige Chancen liegengelassen und hätten uns mehr verdient. Jetzt heißt es wieder den Blick nach vorne zu richten und die nötigen Punkte in den letzten Spielen einzufahren.

Die Besten:

Union Perg: Amel Kujundzic (TW), Florian Himmelbauer (RV)

 

 

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