Kein Sieger im Linzer Derby! - Donau und Edelweiß trennen sich 1:1

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Derby-Time in Linz! Nur wenige Meter Luftlinie trennen die beiden Lokalrivalen ASKÖ Donau Linz und Union Edelweiß Linz voneinander. Spielerisch gehören beide Mannschaften zu den stärksten Teams der OÖ-Liga. Während die Donauraner im Frühjahr vom Verletzungspech verfolgt sind, verabsäumten es die Edelweiß-Kicker durch mangelnde Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor, deutlich mehr Punkte einzuheimsen. Wie auch schon im Herbst trennten sich beide Mannschaften mit einem leistungsgerechten 1:1-Unentschieden.

 

Edelweiß besser am Ball

350 Zuschauer in der gut gefüllten Linz AG Arena wollten sich das Nachbarschaftsduell nicht entgehen lassen. Die Heimischen, bei denen der Verletzungsteufel wütet und obendrein Stammverteidiger Christoph Oberegger gesperrt passen musste, versuchten mit Kampfgeist und Aggressivität den Gästen Paroli zu bieten. Edelweiß Linz begann stark und war an diesem Abend auch das spielerisch und technisch stärkere Team. Bereits nach 15 Minuten stellte die Gahleitner-Elf auf 1:0. Dexter Goryl wurde mit einem Pass in die Tiefe perfekt bedient, Donau-Keeper Stefan Singer eilte aus dem Kasten, doch der Verteidiger blieb cool und schob das Leder zur Führung der Gäste ein. Die Heimischen blieben bemüht, zwingende Torchancen konnte man allerdings keine kreieren. „Auch wenn wir keine Topgelegenheiten vorfanden, hatte man immer das Gefühl, dass da heute etwas möglich ist“, machte sich Donaus Cheftrainer Harry Gschnaidtner zu diesem Zeitpunkt des Spiels berechtigte Hoffnungen. Mit der nicht unverdienten Führung von Edelweiß Linz schickte Schiedsrichter Philipp Hubinger die Mannschaften in die Kabine.

 

Donau kämpft sich ins Spiel


In der Pause war Donau-Übungsleiter Harry Gschnaidtner wieder einmal gezwungen Umstellungen vorzunehmen. Ardit Krasniqi blieb wegen muskulärer Probleme in der Umkleide, für ihn kam der erst 18-jährige Enis Fetai, der mit einer soliden Leistung ein ordentliches Debüt in der Oberösterreich-Liga ablieferte. Die zweite Halbzeit knüpfte charakteristisch an die ersten 45 Minuten an. Die Blau-Gelben von Donau Linz blieben präsent und glaubten an ihre Chance. Edelweiß kombinierte weiterhin gefällig, jedoch ohne Durchschlagskraft im Angriffsdrittel. Je länger das Spiel dauerte, desto besser bekamen die Hausherren das Spielgeschehen in den Griff. „Phasenweise hatten wir dann sogar ein leichtes Übergewicht, auch wenn die ganz großen Tochancen gefehlt haben - der letzte Pass hat da noch gefehlt, das ein oder andere Dribbling ist nicht geglückt“, war Gschnaidtner mit der Leistung seiner Rumpftruppe aber mehr als zufrieden. Kurz vor Spielende war es dann soweit. Nenad Vidackovic bediente mit einem mustergültigen Zuspiel Kapitän Michael Reisinger. Der zentrale Mittelfeldmann fackelte nicht lange und brachte per Innenrist den Ball ins lange Eck des Tores unter. 1:1-Ausgleich – grenzenloser Jubel auf den Rängen. Nach dieser Aktion sollten keine weiteren Highlights folgen und so endete das Linzer Derby, wie schon in der Hinrunde, mit einer gerechten Punkteteilung.

 

Stimme zum Spiel:

Harry Gschnaidtner (Trainer Donau Linz): Man soll ja nicht jammern aber wir pfeifen wirklich schon aus dem letzten Loch. Deshalb bin ich besonders stolz wie die Mannschaft heute dagegengehalten und immer an sich geglaubt hat. Klar, Edelweiß war das spielerisch bessere Team, wir haben aber nie aufgegeben und waren immer präsent. Am Ende geht das Unentschieden für mich in Ordnung.

Die Besten:
Donau Linz: Marco Mittermayr (IV), Michael Reisinger (DM)

 

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