Spielberichte

Union St. Martin bezwingt Union Perg und sichert sich im letzten Moment den Klassenerhalt

Mode und Sport Stöcker aus Eferding präsentiert:

Keine leichte Aufgabe hatte die Union St. Martin im Spiel gegen Union Perg. Während die Gäste bereits den Klassenerhalt fixieren konnten, waren die Hausherren auf Schützenhilfe des SC Marchtrenk angewiesen um in der Liga zu bleiben. Mit einer tollen Leistung in der zweiten Halbzeit konnte die Nimmervoll-Elf den Pflichtsieg einfahren und hatte ihr Soll erfüllt. Bange Momente durchlebten im Aubachstadion die 500 Zuschauer, die Mannschaft und das Betreuerteam nach dem Schlusspfiff, denn das mitentscheidende Parallelspiel zwischen SC Marchtrenk und SV Gmunden war noch nicht beendet. Als endlich Gewissheit herrschte, dass durch das Unentschieden der beiden Konkurrenten der Verbleib in der OÖ-Liga gesichert war, brachen in St. Martin alle Dämme. Der Nicht-Abstieg am letzten Drücker wurde ausgiebig gefeiert. 

 

Schwache Gastgeber

Sechs Niederlagen in Serie, acht Spiele am Stück ohne Sieg. So lautete die Horror-Bilanz der Union St. Martin vor dem alles entscheidenden Spiel gegen Union Perg. Die Mannschaft von Trainer Dominik Nimmervoll hatte sich für diese Begegnung viel vorgenommen, blieb aber speziell in der ersten Halbzeit fast alles schuldig. "Wir wollten den Gegner hoch attackieren und natürlich auf Sieg spielen. Leider ist uns das überhaupt nicht geglückt in den ersten 45 Minuten. Da haben wir uns präsentiert wie ein Fix-Absteiger", zeigte sich der Übungsleiter alles andere als zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. Trotz der schwachen Darbietung boten sich immer wieder Gelegenheiten einen Treffer zu erzielen. Doch wie schon in der gesamten Saison, machte die mangelnde Chancenverwertung einen Strich durch die Rechnung. Besser machten es die Gäste aus Perg. In der 16. Minute nützte Florian Mayr eine Flanke zum Führungstreffer. Der 24-Jährige versenkte den Ball aus rund 15 Metern im Netz. St. Martin blieb spielerisch blass und hatte auch Pech im Abschluss als Mario Mitter nur drei Minuten später mit seinem Kopfball nur die Latte traf. Auch kurz vor der Pause vergab der Offensivmann eine Riesenchance, brachte den Ball aber aus kurzer Distanz nicht im Tor unter. So wurden mit einer 1:0-Führung für die Perger die Seiten gewechselt. 

 

Kabinenpredigt zeigt Wirkung

St. Martin stand nun mit dem Rücken zur Wand, schöpfte aber Hoffnung als man von der Führung des SC Marchtrenk gegen SV Gmunden erfuhr. Zusätzlich wirkte Trainer Nimmervoll auf die Mannschaft nochmals ein. " Das war die mit Abstand lauteste Kabinenpredigt der Saison. Ich habe der Mannschaft klar gemacht, dass wir mit solch einer Leistung keine Chance hätten die Liga zu halten." Klare Worte des Chefs an der Seitenlinie, die offenbar die erhoffte Wirkung zeigten. Die Gastgeber kamen deutlich energischer aus der Kabine und zeigten sich, auch angetrieben von den 500 Fans auf den Rängen, stark verbessert. Durch die Umstellung auf ein offensiveres 3-4-3-System setzte man Union Perg immer mehr unter Druck und erspielte sich eine Vielzahl an Torchancen. In der 66. Minute machte Mario Mitter endlich seinen (überfälligen) Treffer. Nach einer Flanke war der St. Martin-Spieler per Kopf zur Stelle. Die Heimischen ließen nicht locker und drückten weiter auf das gegnerische Tor. Nur vier Minuten später dann die Führung. Freistoß aus rund 20 Meter für die Heimelf - Cemil Ersoy legte sich den Ball zurecht und schoss diesen unhaltbar für Goalie Amel Kujundzic ins Tor. 2:1 - frenetischer Jubel bei den Anhängern. An diesem Ergebnis sollte sich auch nichts mehr ändern. St. Martin brachte das Spiel relativ ungefährdet über die Zeit, Union Perg konnte nicht mehr entscheidend nachsetzen. Als das Ergebnis der Partie SC Marchtrenk gegen SV Gmunden feststand, verwandelte sich das Aubachstadion in eine Partyzone - der Klassenerhalt war geschafft!

 

Stimme zum Spiel

Dominik Nimmervoll (Trainer Union St. Martin): Die erste Halbzeit war richtig scheach von uns. Nichts von dem was wir uns vorgenommen hatten, konnten wir umsetzen. Ich muss sagen, ich habe der Mannschaft dann den Marsch geblasen. Es ist schön, dass die Mannschaft eine entsprechende Reaktion gezeigt und an sich geglaubt hat. Was mich besonders freut, ist der Freistoß zum 2:1. Wir trainieren intensiv Freistöße bzw Standardsituationen und heute wurden wir dafür belohnt. Wir sind einfach nur glücklich es geschafft zu haben - jetzt wird erstmal gefeiert, das hat sich das gesamte Team nach dieser nervenaufreibenden Zeit verdient.

Die Besten:

Union St. Martin: Pauschallob für die ganze Mannschaft

 

 

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