Perfektes Debüt für Neo-Coach Peter Riedl – ASK St. Valentin schlägt Union Edelweiß

INTERSPORT Stöcker aus Eferding präsentiert: Auf eigener Anlage feierte heute der neue Trainer des ASK Case IH Steyr St. Valentin Peter Riedl sein Debüt in der Oberösterreich-Liga gegen die Union Edelweiß. Dabei traf man gleich auf Goalgetter Manuel Pichler, der die Niederösterreicher in der Sommertransferperiode verlassen und sich ausgerechnet den Linzern angeschlossen hatte. Dieser blieb aber heute wie der Rest seiner Kollegen ohne Torerfolg, sodass die Heimischen einen etwas überraschenden Sieg einfuhren.

 

Verdiente Pausenführung

Vor in etwa 250 Zuschauern starteten beide Teams ambitioniert, zeigten sich umgehend bemüht, für offensive Akzente zu sorgen. Insbesondere der ASK St. Valentin glänzte vom Start weg durch defensive Stabilität, wie man es aus dem Baunti Cup, in welchem man bislang zwei Mal ohne Gegentor blieb, gewohnt war. In der 16. Minute unterlief den Linzern ein folgenschwerer Lapsus im Spielaufbau. Der Kontrahent schaltete nach Eroberung des Balles perfekt um und überrumpelte somit eine in dieser Szene unorganisierte Hintermannschaft der Union Edelweiß. Kapitän Daniel Guselbauer sorgte dann mit einem platzierten Schuss ins lange Eck für das 1:0. In der Folge blieb der Gastgeber offensiv sehr präsent, verpasste es aber, für eine noch komfortablere Pausenführung zu sorgen. Abermals Daniel Guselbauer sowie die beiden Sommerneuzugänge Teodor Brankovic und Marko Radojicic ließen ihre Gelegenheiten ungenützt verstreichen. Auf Seiten der Gahleitner-Truppe waren es Manuel Pichler und Philipp Frühwirth, welche in Hälfte eins aussichtsreiche Chancen vorfanden. Insgesamt war das aber doch recht bescheiden, was die Union Edelweiß bis zu diesem Zeitpunkt bot. „Wir haben den ersten Durchgang total verschlafen, waren defensiv einen Schritt zu spät und hatten keine Ordnung“, bemängelt Coach Andreas Gahleitner.

 

Leistungssteigerung der Gäste

Nach dem Seitenwechsel zeigten die Linzer endlich die gewünschte Reaktion auf den frühen Rückstand, erhöhten sichtlich das Tempo und erspielten sich mehrere Topchancen. Mangelnde Präzision oder ein glänzend aufgelegter Keeper der Heimischen Tobias Jetzinger sorgten aber dafür, dass der zwischenzeitliche Ausgleich nie gelang. In der 60. Minute traf etwa Manuel Pichler zunächst die Stange. Nachdem der Ball postwendend wieder zu ihm zurückgekommen war, entschärfte Tobias Jetzinger den Nachschuss stark. Nur Augenblicke später setzte Thomas Winkler das Leder per Kopf nach einer Ecke knapp über das Tor. Der ASK St. Valentin legte indes das Hauptaugenmerk auf das Vortragen überfallartiger Angriffe nach Balleroberung und strahlte dadurch immer wieder Gefahr aus. Nachdem der eingewechselte Edelweiß-Akteur Filip Breskic in der 86. Minute eine ganz dicke Möglichkeit aus kurzer Distanz ausgelassen hatte, spielte die Riedl-Elf einen dieser angesprochenen Konter perfekt zu Ende, sodass Joker Sebastian Gschnaidtner, von Daniel Guselbauer aufmerksam in Szene gesetzt, den 2:0-Endstand besorgte.

 

Stimmen zum Spiel:

Harald Guselbauer (sportlicher Leiter ASK St. Valentin):

„Wir sind defensiv gut gestanden. Somit sind wir auch im dritten Pflichtspiel der Saison ohne Gegentor geblieben. Zudem hatten wir einen überragenden Tormann heute. Jetzt reisen wir mit dem richtigen Selbstvertrauen nach Micheldorf.“

Die Besten: Tobias Jetzinger (TW), Michael Guselbauer (LV)

 

Andreas Gahleitner (Trainer Union Edelweiß):

„Das war nicht der Start, den wir uns gewünscht haben. Wir sind aber selber schuld. Mit den eigenen Chancen sind wir zu fahrlässig umgegangen. In der Defensive hatten wir nicht die nötige Disziplin.“

 

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