Revanche geglückt – Union St. Florian überrascht mit Heimsieg gegen SPG Pregarten

INTERSPORT Stöcker aus Eferding präsentiert: Nach dem Cup-Aus vor einer Woche sann die Union T.T.I. St. Florian heute auf eigener Anlage gegen die SPG Algenmax Pregarten auf Revanche. Brisanz war vor dem Duell jedenfalls gegeben. In angesprochenem Cup-Fight war es hoch hergegangen: harte Fouls, Rudelbildung, vier Platzverweise. Gleich drei Akteure, die allesamt glatt Rot gesehen hatten, mussten daher heute eine Sperre absitzen. Eingangs erwähntes Vorhaben konnte die Gruber-Elf zum Auftakt der Oberösterreich-Liga perfekt umsetzen. Man gewann knapp mit 1:0 gegen den Favoriten aus Pregarten.

 

Rasante Begegnung

Vor in etwa 250 Zuschauern verblüffte der Gastgeber auf gewisse Art und Weise. Coach Wolfgang Gruber wählte im Vergleich zum Cup-Match eine auffällig offensive Grundausrichtung, womit der Kontrahent wohl nicht unbedingt gerechnet hatte. „Ich denke, dass das Pregarten etwas aus dem Konzept gebracht hat“, informiert der Übungsleiter. Dementsprechend gut fanden seine Schützlinge in die Partie, waren sofort druckvoll, ohne jedoch für richtig zwingende Chancen zu sorgen. Eine erste dicke Gelegenheit fand indes Pregartens Sommerneuzugang Cem Aygün vor. Der Angreifer konnte daraus aber kein Kapital schlagen. Nach in etwa 15 Minuten entwickelte sich ein offenes, vergleichsweise schnelles Spiel. Mehr als Halbchancen brachte aber keine der beiden Offensivfraktionen zustande. Die SPG Pregarten strahlte insbesondere bei Standards Gefahr aus, weil man dabei schlichtweg die physische Überlegenheit als wichtigen Trumpf ausspielte.

 

Tor des Tages in der Schlussphase

Unmittelbar nach dem Wiederanpfiff setzte die Union St. Florian die erste Duftmarke des zweiten Durchgangs. Michael Höll, der im Sommer aus der Bezirksliga gekommen war und einen frechen ersten Auftritt in der höchsten Spielklasse des Bundeslandes hinlegte, lief plötzlich alleine auf Pregarten-Keeper Ales Pavelec zu, der aber parieren konnte. Die Gruber-Truppe hatte in der Folge leichte Vorteile, wirkte etwas spritziger, gieriger als der Kontrahent. In der 80. Minute belohnte man sich dann für eine bis dato beachtliche Leistung. Der nur Augenblicke davor eingewechselte Edin Abazovic trat mit einem perfekt getimten Pass in die Tiefe in Erscheinung. Adressat dieses Zuspiels Michael Höll verwertete in der Folge gekonnt zum 1:0. Wie im Cup wurde es nun abermals in der Schlussphase richtig turbulent – nicht aber auf unrühmliche Art und Weise durch Tätlichkeiten und Platzverweise, sondern durch eine Top-Chance, die der Union St. Florian beinahe noch die drei Punkte gekostet hätte. Der heute insgesamt unglücklich agierende Cem Aygün setzte das Leder in Minute 92 aber an die Latte, sodass es beim knappen 1:0 blieb.

 

Stimme zum Spiel:

Wolfgang Gruber (Trainer Union St. Florian):

“Das war ein verdienter und wichtiger Sieg. Es war eine unglaubliche Mannschaftsleistung bei insgesamt sechs Ausfällen. Die Systemumstellung hat gegriffen.“

Der Beste: Michael Höll (ST)

 

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