SV Grieskirchen bremst Aufsteiger aus – 3:2-Auswärtserfolg gegen SPG Friedburg/Pöndorf

INTERSPORT Stöcker aus Eferding präsentiert: Zum Auftakt der Oberösterreich-Liga musste der SV Pöttinger Grieskirchen, der nach einer starken Rückserie der Vorsaison mit einem gesunden Selbstvertrauen ausgestattet ist, die Reise zum Aufsteiger und amtierenden Meister der Landesliga West SPG SV Lugstein Cabs Friedburg/Pöndorf antreten. In einer kurzweiligen Partie setzte man sich schlussendlich mit 3:2 durch, nachdem man bereits komfortabel mit 3:0 geführt hatte.

 

Pausenführung für die Gäste

Vor in etwa 380 Zuschauern entwickelte sich vom Start weg ein offenes, temporeiches Match, in welchem sich die Offensivfraktionen beider Konkurrenten durchaus gewillt zeigten, für Highlights im Angriffsdrittel zu sorgen. Der Führung ganz nah war der SV Grieskirchen in Minute 28, als nach einem Foul von Friedburgs Ernst Öbster an Thomas Stadler Sommerneuzugang Julian Baumgartner, der auf seinen jüngeren Bruder Fabian im Dress der Friedburger traf, den Freistoß mit der nötigen Schärfe über die Mauer zirkelte, Keeper Sascha Orzek aber gut parieren konnte. Den folgenden Eckball trat abermals Julian Baumgartner und fand dabei den zentral positionierten Teamkollegen Matthias Leibetseder, der mit dem Kopf das 0:1 besorgte. Die Antwort des erfrischend aufspielenden Liganeulings ließ aber nicht lange auf sich warten: Halid Hasanovic probierte es spektakulär aus der Distanz, verpasste das anvisierte Ziel aber knapp. Zwingender konnte man bis zum Pausenpfiff dann nicht mehr werden.

 

Doppelschlag der Hausherren sorgt für Spannung

Nach dem Seitenwechsel hielt die Heinle-Elf aus Grieskirchen das Tempo hoch und schockte in der 51. Minute den Kontrahenten ein zweites Mal an diesem Abend. Nach einem Fehler der Friedburger im Spielaufbau spielte man zielstrebig vertikal, sodass der in Szene gesetzte Muris Midzic mit einem satten Schuss von der Strafraumkante zum 0:2 einnetzte. Nur sechs Minuten später zeigte sich der SV Grieskirchen noch einmal absolut konsequent vor dem Gehäuse des Gegners – 3:0 durch Kapitän Matthias Leibetseder aus kurzer Distanz. Es setzte nun eine Phase ein, in welcher die SPG Friedburg/Pöndorf überfordert wirkte, konfrontiert mit der offensiven Wucht, welche die Gäste zusehends entwickelten. In der 67. Minute zappelte der Ball abermals im Netz. Der Treffer von Thomas Stadler wurde aber aufgrund einer Abseitsstellung von Andreas König aberkannt – eine sehr harte Entscheidung. Der Aufsteiger wäre nach diesem weiteren Rückschlag wohl endgültig gebrochen gewesen. Dem war aber nicht so und mit dem Mut der Verzweiflung, wenn man so will, kam man in der 75. Minute gefährlich vor den Kasten des Gegners. Der Torschützenkönig der Vorsaison und Sommerneuzugang Rumen Kerekov besorgte dann auf sehenswerte Art und Weise mit einem Volleyschuss ins lange Eck das 1:3. Hoffnung keimte noch einmal auf, auch und vor allem weil man Vertrauen ins eigene Offensivspiel gefunden hatte und der Kontrahent gleichzeitig nicht mehr ein derartig hohes Tempo ging. Nur drei Minuten später stach auf Seiten der Friedburger Joker Franck Matondo nach Vorlage von Rumen Kerekov. Ob sich letztgenannter Akteur mit einem Foul den nötigen Platz verschafft hatte, ist Auslegungssache. Mehr als jener Anschlusstreffer gelang dem Liganeuling aber nicht mehr. Nicht unerwähnt bleiben darf die Ampelkarte von Friedburgs Landing Goudiaby, welche er aufgrund einer Kurzschlussreaktion sah (Minute 94).

 

Stimmen zum Spiel:

Robert Pessentheiner (Trainer SPG Friedburg/Pöndorf):

„Wir haben viele neue Spieler, für den Verein und mich war es das erste Spiel in der Oberösterreich-Liga. Da war eine gewisse Nervosität da. Wir sind trotzdem gut gestartet und haben brav mitgespielt. Dass der Schiedsrichter das 0:4 nicht gegeben hat, war richtig. Nach dem 1:3 haben wir eine zweite Luft bekommen. Wir haben Moral bewiesen und gesehen, dass wir mithalten können, wenn wir Gas geben.

Der Beste: Fabian Baumgartner (RV)

 

Christian Heinle (Trainer SV Grieskirchen):

„Die Pausenführung ging in Ordnung. Nach der Halbzeit waren das unsere besten 20 Minuten. Beim vermeintlichen 4:0 geben neun von zehn Schiedsrichtern das Tor. Vor dem 1:3 war das kein Foul von Alexander Haider. Vor dem 2:3 war es meines Erachtens ein Stürmerfoul von Rumen Kerekov. Die Partie ist durch die Schiedsrichterentscheidungen noch einmal unnötig heiß geworden. Friedburg war der erwartet gute Aufsteiger.“

Die Besten: Matthias Leibetseder (ST), Muris Midzic (ST), Andreas König (OMF)

 

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