St. Florian gewinnt Langweiler gegen Donau Linz in letzter Minute

Mode und Sport Stöcker aus Eferding präsentiert:

Union St. Florian und ASKÖ Donau Linz eröffneten Freitag Abend die 3. Runde der Oberösterreich-Liga. Die Sängerknaben spitzten nach dem Auftakterfolg gegen Pregarten auf den nächsten Heimsieg. Die Hauptstädter hingegen wollten auch im dritten Spiel ungeschlagen bleiben. Nach dem dichten Programm in der ersten Meisterschaftswoche machte sich die fehlende Frische bei beiden Mannschaften bemerkbar und so fand eine klassische Nullnummer am Ende doch noch einen Sieger.

 

Lauer Sommerkick

Im Vorfeld sorgte bereits die Terminfindung für diese Partie für Diskussionen. Donau Linz hätte die Begegnung lieber am Samstag gespielt, St. Florian konnte diesem Wunsch nicht nachkommen, da drei Spieler aufgrund einer Hochzeit nicht zur Verfügung gestanden wären. Auch für den Sonntag konnte man keine passende Anstoßzeit finden. So nahmen die Florianer Verantwortlichen von ihrem Heimrecht Gebrauch und setzten das Spiel für Freitag Abend an – alles andere als ideal für die Gäste aus Linz, die nur 48 Stunden nach dem 5:2-Triumph gegen Bad Ischl erneut ein Pflichtspiel absolvieren mussten. Dass beide Mannschaften körperlich nicht voll auf der Höhe waren (auch für St. Florian war es das dritte Spiel in sieben Tagen), machte sich auf dem Rasen schnell bemerkbar. Die Donau, bei der sich vergangene Runde mit Christoph Oberegger die bereits sechste(!) Defensivkraft verletzte, versuchte mit disziplinierter Abwehrarbeit und einer etwas tieferen Staffelung zum Erfolg zu kommen. Eine Ausrichtung, die Wirkung zeigte. Union St. Florian präsentierte sich an diesem Freitag Abend ideenlos und schaffte es nicht im gegnerischen Strafraum für Gefahr zu sorgen. So entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel ohne nennenswerte Tormöglichkeiten auf beiden Seiten. „Das war ein echtes Sommerfreundschaftsspiel – ein müder Kick“, beschrieb St. Florians Sportchef Bramberger die erste Halbzeit. Torlos also wurden die ersten 45 Minuten beendet.

 

Glückliches Ende für St. Florian

Auch in der zweiten Halbzeit änderte sich nichts an der Charakteristik des Spiels. Die Donauraner verteidigten weiterhin kompakt. In der Offensive agierte man meist zu umständlich, spielte häufig brotlose Doppelpässe und war insgesamt zu wenig auf den Endzweck, das Toreschießen ausgerichtet. Bei den Heimischen reagierte Coach Wolfgang Gruber nach 65 Minuten und brachte mit Miladin Vidovic und Simon Pranzl zwei neue Spieler auf der Außenbahn. „Die beiden haben nochmal Power in unser Spiel gebracht“, sprach Bramberger von zwei gelungenen Einwechslungen. So konnten die Hausherren auch erstmals für gute Offensivaktionen sorgen. Erst versuchte es Kapitän Gernot Falkner mit einem Distanzschuss, etwas später Simon Rumetshofer mit einem Außenrist-Schlenzer. Die Linzer konnten über Standards das ein oder andere Mal Torgefahr andeuten, mehr war an diesem Abend aber einfach nicht drin. Als die knapp 300 Zuschauer im Sportpark St. Florian schon mit einer Nullnummer rechneten, zeigte Schiedsrichter Philipp Hubinger auf den Elfmeterpunkt. Nach einem Einsteigen des jungen Linzer Eigenbauspielers Ahmad Naqshbandy kommt ein Florianer Angreifer zu Fall – eine klare und korrekte Entscheidung. Torjäger Gernot Falkner schnappte sich den Ball und verwertete staubtrocken zum 1:0 für die Sängerknaben. In den Schlussminuten packte Donau Linz die Brechstange aus – die weiten, hohen Bälle in den Strafraum wurden aber von den Gastgebern souverän verteidigt. So gewinnen am Ende die Florianer ein Fußballspiel, das eigentlich keinen Sieger verdient gehabt hätte.

 

Stimmen zum Spiel

Mario Bramberger (Sportlicher Leiter St. Florian): Als Zuschauer hätte ich vor allem in der ersten Halbzeit mein Geld zurückverlangt. Unser Auftritt war nicht in Ordnung, das haben wir auch in der Pause klar angesprochen. Man muss auch fairerweise sagen, dass nach der englischen Runde zum Auftakt auch die nötige Frische gefehlt hat. Die 3 Punkte nehmen wir natürlich gerne mit. Zum Thema Freitags-Termin: Es ist bestimmt nicht so, dass wir Donau Linz „eins auswischen“ wollten, hätten auch gerne am Sonntag gespielt. Da konnten wir uns aber nicht auf eine passende Anstoßzeit einigen. Wegen der Hochzeit ist uns nichts anderes übriggeblieben als am Freitag zu spielen.

Harry Gschnaidtner (Trainer Donau Linz): Das war heute eigentlich eine klassische Nullnummer. Ich kann meiner Mannschaft auch keinen Vorwurf machen heute. Nach dem dichten Programm mit zwei Spielen innerhalb von 48 Stunden war die Müdigkeit einfach gegeben. Noch dazu fehlen bei uns sechs Defensivspieler, das macht sich natürlich auch bemerkbar. Schade, dass wir am Ende den Punkt nicht gemacht haben, den hätten wir schon gerne mitgenommen.

Die Besten:

Union St. Florian: Dominik Leonhartsberger (TW), Aid Vojic (IV)

 

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