ASK St. Valentin schockt SPG Pregarten mit späten Toren – 2:0-Heimerfolg

INTERSPORT Stöcker aus Eferding präsentiert: Der ASK Case IH Steyr St. Valentin wusste vor dem heutigen Kräftemessen mit der SPG Algenmax Pregarten, dass bei einem Dreier der zweite Tabellenplatz der Oberösterreich-Liga winkt. Schlussendlich rang man den Kontrahenten mit 2:0 nieder und darf sich nun erster Verfolger des Spitzenreiters SPG Weißkirchen/Allhaming nennen.

 

Ganz starke Anfangsphase der Gäste

Vor in etwa 450 Zuschauern überrumpelte die Riepl-Elf aus Pregarten die Hausherren zu Beginn in gewisser Art und Weise. Durch eine vergleichsweise hohe Intensität und einer robusten Zweikampfführung setzte man dem ASK St. Valentin umgehend enorm zu. Es war unschwer zu erkennen, dass die Gäste das eine oder andere Pressingopfer in den Reihen des Gegners ausgemacht hatten. Betroffene Akteure wurden bei Ballbesitz dann konsequent attackiert – eine Taktik, welche die Niederösterreicher zu Beginn zweifelsohne überforderte. Die SPG Pregarten fand sofort richtig gute Gelegenheiten vor. Die beste hatte wohl Marco Roser. „Wir müssen uns in dieser Hinsicht bei Torhüter Tobias Jetzinger und Verteidiger Manfred Rabenhaupt bedanken“, weiß St. Valentins Übungsleiter Peter Riedl. Das Positivste aus Sicht der Hausherren: Man überstand jene Drangphase des Kontrahenten nach in etwa 20 Minuten ohne Gegentor. Mit Fortdauer der Begegnung stabilisierte sich die Riedl-Elf, gewann mehr und mehr Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und damit Sicherheit. Gegen nun tiefer stehende Pregartner ließ man das Leder gefällig durch die eigenen Reihen zirkulieren. Bis zum Pausenpfiff schaffte man es aber nicht mehr, richtig zwingend im Angriffsdrittel zu werden. Nicht unerwähnt bleiben darf eine Situation in der 30. Minute, als der alleine auf das Tor des Gegners zulaufende Zdenek Linhart gestoppt wurde. "Das war Torraub und daher klar Rot!", hadert sein Trainer Ronald Riepl, der auf einen Pfiff des Unparteiischen vergeblich wartete. 

 

Standard und Konter führen zu Torerfolgen

Was der ASK St. Valentin nach dem Seitenwechsel bot, war ganz stark und eines Tabellenzweiten der höchsten Spielklasse Oberösterreichs absolut würdig. Man zeigte einen reifen, konzentrierten, abgeklärten Auftritt und belohnte sich hierfür in Minute 74 ein erstes Mal. Michael Guselbauer drehte einen Freistoß aus seitlicher Position scharf zum Tor, der aufgerückte Abwehrmann Martin Dietachmair verlängerte das Leder gekonnt per Kopf, sodass es im Tor einschlug. Die SPG Pregarten, die ebenfalls eine vorbildliche Leistung abrief und somit ihren Teil zu einem niveauvollen Kräftemessen beitrug, war nun gefordert. Man agierte folglich offensiver und schlug vermehrt hohe Bälle in die Hälfte des Kontrahenten. Einen fokussiert verteidigenden Defensivverbund des Gegners konnte man mit diesem taktischen Mittel jedoch nicht wirklich in Verlegenheit bringen. Jene Ausrichtung der Riepl-Truppe hatte als logische Konsequenz, dass sich für den ASK St. Valentin nun Räume zum Kontern ergaben. Jene wusste man gewinnbringend zu nutzen – insbesondere in Minute 87. Man schaltete nach Eroberung des Spielgeräts schnell um, spielte umgehend vertikal und setzte schlussendlich Daniel Guselbauer perfekt in Szene, welcher mit einem Schuss ins lange Eck den 2:0-Endstand markierte. Mit sechs Saisontreffern ist St. Valentins Kapitän nun alleiniger Führender der Torschützenliste.

 

Stimmen zum Spiel:

Peter Riedl (Trainer ASK St. Valentin):

“Das war ein Arbeitssieg, der schlussendlich verdient war. In Anbetracht der ganz starken Anfangsphase des Gegners war er aber auch etwas glücklich. Insgesamt war das eine sehr gute Leistung meiner Mannschaft.“

Der Beste: Matthias Gattringer (IV)

 

Ronald Riepl (Trainer SPG Pregarten):

"In Summe war der Auftritt meiner Mannschaft voll okay, vor allem in dieser Phase. Es ist nicht einfach, wenn man punktemäßig nicht dort steht, wo man sein will."

Die Besten: Cem Aygün (ST), Amer Hamidovic (RV)

 

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