Spektakuläre Aufholjagd – DSG Union Perg knöpft SPG Friedburg/Pöndorf einen Punkt ab

INTERSPORT Stöcker aus Eferding präsentiert: Als Tabellenletzter der Oberösterreich-Liga war die kriselnde DSG Union HABAU Perg in die zehnte Runde gegangen. Auf eigener Anlage bekam man es heute mit dem Aufsteiger SPG SV Lugstein Cabs Friedburg/Pöndorf zu tun. Gegen diesen lieferte man insbesondere nach dem Seitenwechsel eine beherzte Leistung ab, traf satte drei Mal und holte ein Remis, das sich angesichts eines deutlichen zwischenzeitlichen Rückstands wohl wie ein Sieg anfühlt.

 

Pausenführung für den Favoriten

Extrem ersatzgeschwächt ging das Schlusslicht des Klassements DSG Union Perg in eine Partie, in welcher man zunächst in gewisser Weise die Grenzen aufgezeigt bekam. Die Gäste aus Friedburg zeigten vor in etwa 140 Zuschauern tollen Fußball und entwickelten umgehend Druck. Die Hausherren waren in der Offensive indes wenig bis gar nicht vorhanden und mussten in der 33. Minute den ersten Rückschlag an diesem Abend hinnehmen. Friedburgs Izudin Delic legte in seinen Schuss aus beträchtlicher Distanz ganz viel Gefühl und überwand mit dem nötigen Effet Pergs Keeper Amel Kujundzic. Der Ball schlug dabei sehenswert im Kreuzeck ein.

 

Fünf Tore und am Ende fassungslose Friedburger

Nach dem Seitenwechsel machte der Liganeuling genau da weiter, wo er in der ersten Hälfte aufgehört hatte – nämlich mit Effektivität im Angriffsdrittel: Izudin Delic umkurvt einen Verteidiger, umkurvt den Keeper und schnürt eiskalt den Doppelpack zum 0:2 (54. Minute). Postwendend aber die adäquate Antwort der Perger: Lukas Kragl setzte Michael Hoislbauer in Szene. Nachdem dieser am Aluminium gescheitert war, bugsierte Attila Varga den Ball per Kopf ins Tor – 1:2 (55. Minute). Nun ging es Schlag auf Schlag: Wiederum nur zehn Minuten später gelang der SPG Friedburg/Pöndorf die vermeintliche Vorentscheidung. Mit einem Einwurf überrumpelte man die Defensive der DSG Union Perg. In letzter Instanz kam Halid Hasanovic an die Kugel und der Mittelfeldmann schoss prompt zum 1:3 ein. In der Folge offenbarte der Liganeuling Schwächen: Man ging zu fahrlässig mit den eigenen Gelegenheiten um, agierte zu schlampig im Umschaltspiel und leistete sich im Defensivverbund manch liberale Momente. In der 76. Minute lief Stürmer Rumen Kerekov etwa alleine auf Amel Kujundzic zu. Anstatt auf den mitgelaufenen und einschussbereiten Halid Hasanovic querzulegen, probierte er es selbst – und scheiterte an Pergs Schlussmann. Quasi im Gegenzug bekam man die Quittung: Der heute sehr auffällig agierende Attila Varga versenkte einen Freistoß im langen Kreuzeck auf spektakuläre Art und Weise zum 2:3 (Minute 77). Kurz darauf die nächste Chance für die Pessentheiner-Truppe, um endlich den Deckel draufzumachen: Dieses Mal vergab der eingewechselte Franck Matondo aus aussichtsreicher Position. Irgendwie schienen die sonst so treffsicheren Angreifer des Liganeulings ihr Visier heute nicht scharf gestellt zu haben. Also kam es dann so, wie es fast kommen musste: In der 83. Minute drückte Lukas Kragl nach einem Varga-Corner den Ball über die Linie zum 3:3-Endstand. Die DSG Union Perg belohnte sich spät für eine top Moral, die sie heute gezeigt hatte.

 

Stimmen zum Spiel:

Gerhard Obermüller (Trainer DSG Union Perg):

„Wir haben in dieser Woche zwei Mal das Training abgesagt, weil wir so viele kranke und verletzte Spieler haben. Dafür haben wir uns heute gut verkauft. Ich bin zufrieden mit dem Punkt. In der Schlussphase war sogar noch mehr drin.“

Der Beste: Attila Varga (RMF)

 

Robert Pessentheiner (Trainer SPG Friedburg/Pöndorf):

„Es ist katastrophal, dass wir aus dieser Partie nur einen Punkt mitnehmen. Ich bin ziemlich verärgert. Das war richtig unglücklich heute. Wir waren die klar bessere Mannschaft.“

Der Beste: -

 

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