Spektakuläres Remis zwischen Union St. Martin/M. und Union Edelweiß Linz

INTERSPORT STÖCKER aus Eferding präsentiert:

Das Heimspiel gegen Union Edelweiß Linz könnte für Union St. Martin/M. schon richtungsweisenden Charakter haben. Mit einem Sieg gegen die Linzer würde man auf Schlagdistanz zu den Top-Teams der Oberösterreich-Liga bleiben und den Abstand zum Tabellenkeller auf sieben Punkte erhöhen. Die Gäste aus der Landeshauptstadt geraten nach drei sieglosen Spielen in Serie langsam aber doch unter Zugzwang. Der vorletzte Tabellenrang entspricht gewiss nicht den Erwartungen des Vereins. In einem verrückten Spiel mit vielen Toren steht bereits zur Halbzeit das Endergebnis fest. Mit dem 3:3 sind vor allem die Linzer nicht zufrieden, hatte man doch in der Schlussphase die sicher geglaubte Entscheidung am Fuß. 

 

Tor-Spektakel in erster Halbzeit

Die erste große Möglichkeit im Spiel finden die Hausherren bereits in der dritten Spielminute vor. Nach einem Eckball kommt Martin Dudak zum Ball, kann diesen aber nicht im Tor unterbringen. Die Linzer machen es nur fünf Minuten später besser und besorgen die Führung durch Philipp Frühwirth, der trotz Schulterverletzung die Zähne zusammenbeißt. Der Angreifer nützt ein schönes Zuspiel durch die St. Martiner Abwehrreihe und trifft zum 1:0 für Edelweiß. Nach 18 Minuten erzielt Jindrich Rosulek den Ausgleich für die Heimischen. Sein Treffer ähnelt stark dem vorangegangenen Tor der Linzer. Das Spiel bleibt weiterhin spannend, beide Mannschaften treten mit offenem Visier auf. So stellt keine fünf Minuten später erneut Philipp Frühwirth, nach idealem Querpass von Sturmpartner Manuel Pichler, die Gästeführung wieder her. Doch der Ausgleich lässt auch dieses Mal nicht lange auf sich warten. Nach einer Standardsituation landet das Spielgerät bei Martin Dudak, der selbiges aus spitzem Winkel in die Maschen jagt. Den 400 Zuschauern im Aubachstadion bleibt keine Verschnaufpause, denn in diesem Aufeinandertreffen geht es weiterhin Schlag auf Schlag. In der 39. Minute geht die Elf von Trainer Andreas Gahleitner zum dritten Mal in Front. Ein traumhaft gespielter Diagonalpass von Saldin Pezic, der heute eine bärenstarke Leistung abliefert, findet den jungen Filip Breskic. Der 17-Jährige nimmt den Ball mustergültig an und schließt gefühlvoll ab. Doch wie sollte es auch anders sein, kontert Union St. Martin/M. postwendend und stellt im Gegenzug das Unentschieden wieder her. Nach einem Eckball übernimmt Christoph Mahringer einen Klärungsversuch der Edelweiß-Defensive direkt und zimmert den Ball wuchtig ins rechte Eck. So endet eine nervenaufreibende erste Halbzeit mit 3:3-Unentschieden.


Starker Frühwirth vergibt Matchball

Auch im zweiten Durchgang wird die Begegnung von hohem Tempo geprägt. Beide Teams agieren häufig mit langen Bällen, die oft ihr Ziel finden und ihre Wirkung somit nicht verfehlen. Die Gastgeber deuten meist über Standardsituationen ihre Gefährlichkeit an, konkretere Chancen finden jedoch die Blau-Weißen von Edelweiß vor. Für Gesprächsstoff sorgt auch eine umstrittene Szene im Strafraum von St. Martin/M.. Nedim Duric wird beim Versuch den Ball anzunehmen umgerempelt, das Pfeiferl von Schiedsrichter Martin Erlinger bleibt aber stumm. „Eine sehr bittere Entscheidung, jeder im Stadion hat gesehen, dass das Elfmeter war“, zeigt sich Edelweiß-Trainer Gahleitner nach dem Schlusspfiff zerknirscht. Doch auch ohne diesen Strafstoß hätten die Linzer den Sack zu machen können, ja eigentlich müssen. Obwohl Verteidiger Ivica Jurinovic in der 80. Minute mit Gelb-Rot vom Platz fliegt, finden die Linzer in der Schlussphase noch zwei Hochkaräter vor. Erst schiebt Doppelpacker Frühwirth völlig unbedrängt den Ball am leeren Tor vorbei. Nur kurz darauf zieht der Angreifer nach einer Duric-Flanke sehenswert ab, trifft aber nur die Kreuzecklatte – Pech für die Stahlstädter kurz vor dem Schlusspfiff. Am Ende bleibt es damit bei dieser spektakulären Punkteteilung, die speziell für die Gäste aus Linz einen bitteren Nachgeschmack hinterlässt.


Stimme zum Spiel

Andi Gahleitner (Trainer Edelweiß Linz): Es war ein Spiel mit richtig viel Tempo heute und so war es auch schwierig Stabilität in der Defensive zu finden. Für uns sind es eher verlorene Punkte, wenn man bedenkt wieviele Torchancen wir heute nicht nützen konnten. Zur Zeit klebt auch etwas das Pech an unseren Füßen. Mir tut es speziell für meine Mannschaft leid, die sich wieder für eine starke Leistung belohnen nicht konnte.

Die Besten:

Edelweiß Linz: Saldin Pezic (DM), Philipp Frühwirth (ST)

 

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