Faustdicke Überraschung – Vidackovic-Hattrick sichert ASKÖ Donau Linz Auswärtserfolg gegen ASKÖ Oedt [Video]

INTERSPORT Stöcker aus Eferding präsentiert: Nur in geographischer Hinsicht war die Nähe gegeben, keinesfalls jedoch in tabellarischer: Der Meister der Vorsaison in der Oberösterreich-Liga ASKÖ Oedt empfing auf eigener Anlage die Mannschaft von ASKÖ Donau Linz, die alles andere als einfache Zeiten in sportlicher Hinsicht durchlebt. Heute setzte die Mayrleb-Truppe aber einen ersten Schritt aus der Krise und gleichzeitig ein dickes Ausrufezeichen. Man zwang den Kontrahenten mit 3:2 in die Knie, holte den ersten Dreier unter Neo-Coach Christian Mayrleb und beendete die stolze Serie der ASKÖ Oedt, die unter Übungsleiter Stefan Rapp sieben Mal in Folge ungeschlagen geblieben war.

 

Spektakuläre Tore

Vor in etwa 250 Zuschauern begann der Gast ganz stark und ließ die tollen Individualisten des Kontrahenten kaum zur Entfaltung kommen. Dass ASKÖ Donau Linz vor wenigen Wochen noch am absoluten Tabellenende gestanden war und die Heimelf zu den Top-4 des Rankings gehört, war überhaupt nicht ersichtlich. „Man hat von Anfang an gesehen, dass wir das Spiel gewinnen wollen“, informiert Donaus Sportmanager Kurt Baumgartner. Tatsächlich zeigte der Underdog technisch hochwertigen Fußball und kam immer wieder gefährlich vor den Kasten von Oedt-Keeper Pirmin Strasser. Nenad Vidackovic und Matej Vidovic traten dabei mit richtig aussichtsreichen Chancen in Erscheinung. Eine davon nutzte der formstarke Donau-Kapitän in Minute 23 zur verdienten Führung. Nach einem Ballgewinn am eigenen Strafraum schaltete der Gast schnell um und setzte in letzter Instanz Nenad Vidackovic in Szene. Dieser behielt zunächst die Ruhe, legte sich den Ball auf seinen starken rechten Fuß und schloss mit einem sehenswerten Schuss ins lange Kreuzeck ab. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte aber die Antwort der ASKÖ Oedt: Sommerneuzugang Dominik Stadlbauer versenkte einen Freistoß aus in etwa 17 Metern wuchtig im Tormanneck zum 1:1.

Tor ASKÖ Donau Linz 24

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Nenad Vidackovic erledigt Gegner im Alleingang

Die ASKÖ Oedt blieb heute vieles schuldig: Man ließ die nötige Zweikampfhärte schmerzlich vermissen, wirkte nicht frisch genug – weder im Kopf noch in den Beinen. „Wir waren immer einen Schritt zu langsam und nicht klar genug im Passspiel. Wir haben oft falsche Entscheidungen getroffen“, hadert Coach Stefan Rapp. Gegen einen erschreckend schwach aufspielenden Favoriten machte die ASKÖ Donau Linz nach dem Seitenwechsel exakt dort weiter, wo sie vor der Pause aufgehört hatte. Ein zentraler Schlüssel zum Erfolg hierbei: Man verstand es schlicht und ergreifend, die gefährlichste Waffe im Offensivbereich perfekt in Szene zu setzen. In der 62. Minute überrumpelte man mit einem schnell ausgeführten Freistoß die Defensive der Hausherren. Nenad Vidackovic kam ans Spielgerät, zog in den Sechzehner und stellte mit einem Flachschuss aus spitzem Winkel auf 1:2. Nur sechs Minuten später der dritte Streich genannten Akteurs. Nach Vorarbeit von Ewald Huber drückte Donaus torgefährlichster Spieler den Ball aus kurzer Distanz über die Linie zum 1:3. In der Schlussphase warf ASKÖ Oedt noch einmal alles nach vorne, agierte im Prinzip mit vier nominellen Stürmern. Mit bevorzugt langen Bällen versuchte man nun, den Defensivverbund des Kontrahenten noch einmal irgendwie in Verlegenheit zu bringen, um doch noch etwas Zählbares aus dieser Partie mitzunehmen. Mehr als der Anschlusstreffer von Manuel Schmidl gelang aber nicht mehr (Minute 87). Die Gäste wankten in diesen letzten Augenblicken des Kräftemessens, fielen aber nicht, auch und vor allem weil sie einen richtig aufmerksamen Keeper zwischen den Pfosten hatten. Aleksandar Dragojevic parierte etwa ganz stark gegen Miroslav Milosevic.

 

Stimmen zum Spiel:

Stefan Rapp (Trainer ASKÖ Oedt):

“Es hat nichts zusammengepasst. Die Abläufe haben nicht gestimmt. Es war eine verdiente Niederlage. Das macht es so bitter.“

 

Kurt Baumgartner (Sportmanager ASKÖ Donau Linz):

„Es war ein verdienter Sieg und ein super Spiel von uns. Wenn man bedenkt, wie wir momentan auftreten, werden wir in ein paar Wochen sicher nicht mehr in der Tabelle so weit hinten stehen.“

Die Besten: Nenad Vidackovic (ST), Thomas Schaffelner (IV)

 

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