Durkovic-Hattrick bei Auswärtsdreier des SV Bad Ischl gegen SV Grieskirchen

INTERSPORT Stöcker aus Eferding präsentiert: Mit einer schwarzen Serie, satte acht sieglose Matches am Stück mitumfassend, ging der SV Pöttinger Grieskirchen in die 13. Runde der Oberösterreich-Liga. Auf eigenem Rasen empfing man den SV Zebau Bad Ischl. Diesem musste man sich nach intensiven wie kurzweiligen 90 Minuten knapp mit 2:3 geschlagen geben. Während man zu viele Topchancen ungenützt verstreichen ließ, punktete der Gast aus dem Salzkammergut mit gnadenloser Effizienz.

 

Komfortable Pausenführung für Renner-Elf

Vor in etwa 220 Zuschauern begann der SV Grieskirchen, der nach einer mageren Punkteausbeute in der jüngeren Vergangenheit schon unter Druck stand, dominant und zielstrebig. Der SV Bad Ischl legte indes den Fokus augenscheinlich auf eine kompakte Defensive und wartete geduldig auf Umschaltmomente, mit welchen man den Kontrahenten überrumpeln wollte. Die erste Topchance der Partie fand Grieskirchens Andreas König vor, der mit einem satten Schuss Bad Ischls Keeper Alexander Preyhaupt prüfte. Dieser lenkte das Leder aber gekonnt über die Latte. Bei der darauffolgenden Ecke kam Klaus Kapl in Ballbesitz. Er verfehlte das anvisierte Ziel nur knapp. In der 38. Minute trat dann der Gast das erste Mal an diesem Nachmittag den Beweis an, dass man über eine verdammt hohe Qualität in der Offensive verfügt und die Effektivität vor dem jeweiligen gegnerischen Gehäuse ein absoluter Trumpf ist. Nach einer gefälligen Kombination über die rechte Seite setzte Raphael Hofstätter Stürmer Rudolf Durkovic in Szene, der den Ball im Grieskirchner Kasten zum 0:1 unterbrachte. Nur vier Minuten später legte der enorm formstarke Routinier nach. Dieses Mal trat Tobias Feldkirchner als aufmerksamer Vorlagengeber mit einer präzisen Flanke in Erscheinung. Rudolf Durkovic übernahm per Kopf – 0:2. Der SV Grieskirchen fühlte sich vor den Kopf gestoßen: Annehmbare Leistung, dominant, druckvoll – Rückstand. Das war irgendwie schwer zu fassen.

 

Hausherren kommen noch einmal heran

Nach dem Seitenwechsel riskierte die Heinle-Truppe mehr, agierte nun noch offensiver und fand in Minute 56 eine Doppelchance vor, um zu verkürzen. Wieder war es aber ein sensationell aufgelegter Alexander Preyhaupt, der sein Team vor einem Rückschlag bewahrte. Fünf Minuten später die vermeintliche Vorentscheidung: Sommerneuzugang Franjo Dramac bediente Rudolf Durkovic, der mit einem Flachschuss ins kurze Eck zum 0:3 vollendete. Es war sein bereits 13. Saisontreffer – eine bockstarke Ausbeute, die ihm die alleinige Führung in der Torschützenliste einbringt. Augenblicke später belohnte sich dann endlich auch der SV Grieskirchen für einen grundsätzlich beherzten Auftritt. Der kurz zuvor eingewechselte Spielertrainer Christian Heinle, der in Zeiten eines enormen Verletzungspechs wieder vermehrt zum Einsatz kommt, stellte nach einer Flanke von der rechten Seite auf 1:3. Die Aufholjagd des Gastgebers hatte also seinen Anfang genommen und fand in der 78. Minute ihre Fortsetzung: Matthias Waltenberger besorgte nach einem Eckball per Kopf den Anschlusstreffer. Mehr gelang dem SV Grieskirchen aber nicht mehr, was insbesondere zwei Gründe hatte: Man ließ die nötige Konsequenz im vordersten Drittel vermissen und der SV Bad Ischl hatte mit Alexander Preyhaupt einen Akteur, der heute über sich hinauswuchs. Klaus Kapl, Florian König und Christian Heinle – Sie alle fanden ihren Meister in Bad Ischls Keeper. Der Spielertrainer sogar in drei Situationen. Nicht unerwähnt bleiben darf der Platzverweis von Bad Ischls Ismir Jamakovic. Er sah in der 93. Minute die Ampelkarte. 

 

Stimmen zum Spiel:

Christian Heinle (Trainer SV Grieskirchen):

„Die ersten drei Schüsse des Gegners waren allesamt Treffer. Das ist auch eine Qualität. Wir haben so viele Chancen vorgefunden, hatten viel Ballbesitz, waren dominant. Angesichts der vielen Ausfälle bin ich stolz, was die Mannschaft leistet. Ich kann wohl ein komplettes Team mit Spielern stellen, die nicht da sind.“

Der Beste: Patrick Vormair (RMF)

 

Erich Renner (Trainer SV Bad Ischl):

„Nach dem 3:0 hätten wir den Sack zumachen müssen. Am Schluss sind wir gewankt. Insgesamt geht der Sieg aber in Ordnung.“

Die Besten: Alexander Preyhaupt (TW), Rudolf Durkovic (ST)

 

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