SPG Friedburg/Pöndorf reicht starke erste Halbzeit zum Sieg gegen Edelweiß Linz

INTERSPORT Stöcker aus Eferding präsentiert:
250 Zuschauer wollten sich das Duell zwischen SPG Friedburg/Pöndorf und Union Edelweiß Linz nicht entgehen lassen. Der starke Aufsteiger brachte vor allem in den ersten 45 Minuten eine spielerisch starke Leistung auf den Platz und sorgte schon früh für klare Verhältnisse. Durch den 3:1-Sieg etabliert sich die Pessentheiner-Elf im oberen Mittelfeld der Oberösterreich-Liga. Die Linzer hingegen kommen nach der siebten Saisonniederlage weiterhin nicht vom Fleck und bleiben somit mitten im Abstiegskampf stecken.

 

Friedburg/Pöndorf eiskalt

Die Heimischen starten überfallsartig und finden bereits nach wenigen Spielsekunden die erste Topchance vor. Rumen Kerekov bedient mit seinem Stanglpass Franck Matondo, der den Ball aus kurzer Distanz knapp neben das Tor spitzelt. Die mit viel Selbstvertrauen auftretenden Friedburger bestimmen das Spiel – die 1:0-Führung ist die logische Konsequenz. Nach einem Schuss von Ernst Öbster, steht Rumen Kerekov goldrichtig und nützt den Abpraller zu seinem achten Saisontor. Nur wenige Minuten später schreibt auch Spielmacher Ernst Öbster an. Nach schönem Zusammenspiel mit Izudin Delic stellt der Routinier auf 2:0. In der 28. Minute fällt bereits die frühe Vorentscheidung in dieser Partie. Nach einem Foul an Izudin Delic im Strafraum entscheidet Schiedsrichter Philipp Hubinger korrekterweise auf Strafstoß. Kapitän Thomas Fenninger tritt an und verwertet sicher zum 3:0. Doch was ist an diesem Tag mit den Linzern los? Die Truppe von Andi Gahleitner macht sich selbst das Leben schwer. Zu fehlerhaft im Ballbesitz und Abstimmungsprobleme im Spiel gegen den Ball erleichtern es den Friedburgern das Spiel zu kontrollieren. Offensiv gelingt in der ersten Halbzeit nur wenig, lediglich die ein oder andere Halbchance steht auf der Habenseite. Ganz anders die Heimischen. Mit zwei guten Gelegenheiten ist man dem 4:0 näher als die Gäste dem Anschlusstreffer.

 

Spiel flacht ab

Im zweiten Durchgang verkaufen sich die Gäste aus Linz deutlich besser und halten das Spiel offen. Mit etwas mehr Ballbesitz ergeben sich auch die ersten Torchancen im Spiel. So findet Saldin Pezic mit seinem Zuspiel Manuel Pichler in aussichtsreicher Position. Der bullige Stürmer kann den Ball aber nicht behaupten und vergibt somit eine mögliche Gelegenheit. Bei einer weiteren Szene reklamiert die Betreuerbank von Edelweiß Linz Elfmeter. Der junge Filip Breskic zieht am gegnerischen Torhüter vorbei, wird von diesem getroffen und verliert daraufhin den Ball. „Meiner Meinung nach, hätte das ein Strafstoß sein müssen. Es wäre wohl besser gewesen, Filip hätte sich fallengelassen“, kann Trainer Andi Gahleitner nicht nachvollziehen, warum in dieser Situation die Pfeife des Unparteiischen stumm bleibt. Die SPG Friedburg/Pöndorf kann an die Leistung der ersten Halbzeit nicht mehr anschließen. Viele Ballverluste erschweren den Spielaufbau und so bleiben auch weitere Torchancen Mangelware. In der 90. Minute gelingt den Linzern noch das Ehrentor. Nach einem Freistoß von der Seite kann Friedburgs Schlussmann Florian Berger den Ball nicht bändigen, Edelweiß-Angreifer Kenan Ramic bedankt sich und staubt ab. Und so endet diese Begegnung mit einem verdienten 3:1-Erfolg für die SPG Friedburg/Pöndorf, die vor allem in den ersten 45 Minuten eine sehr starke Leistung auf den Platz brachte.

 

Stimmen zum Spiel

Robert Pessentheiner (Trainer SPG Friedburg/Pöndorf): Was wir in der ersten Halbzeit geboten haben, das war fußballerisch top. Danach wollten wir eigentlich mehr Ruhe ins Spiel bringen und mehr Ballbesitz haben. Es war für mich dann aber eine zerfahrene Partie, wahrlich kein Leckerbissen. Am Ende ist der Sieg aber natürlich verdient und wir freuen uns über die drei Punkte.

Andreas Gahleitner (Trainer Edelweiß Linz): Das war heute speziell in der ersten Halbzeit zu fehlerhaft. Oft hat die Abstimmung nicht gepasst, auch die Abstände zwischen den Linien waren zu groß. Positiv ist, dass die Mannschaft in der zweiten Halbzeit noch alles probiert hat. Mit einem etwas glücklicheren Spielverlauf, wäre vielleicht noch etwas möglich gewesen.

Die Besten:

SPG Friedburg/Pöndorf: Izudin Delic (LM), Ernst Öbster (OM)

 

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