Pregartner Schützenfest! Riepl-Elf feiert Kantersieg gegen Bad Ischl

INTERSPORT Stöcker aus Eferding präsentiert:
Mit zehn Punkten aus den letzten vier Spielen ist bei der SPG Pregarten ein deutlicher Aufwärtstrend erkennbar. Mit dem SV Bad Ischl stand in der letzten Herbstrunde der Oberösterreich-Liga keine leichte Aufgabe vor der Tür. Die Kaiserstädter hatten zuletzt Meister ASKÖ Oedt mit 5:1 vom Platz gefegt und reisten mit breiter Brust ins Mühlviertel. Doch unbeirrt davon legte die Riepl-Elf eine furiose erste Halbzeit auf den Platz und schickte die Ischler schlussendlich mit einer schallenden 6:2-Ohrfeige zurück ins Salzkammergut.

 

Mühlviertler eiskalt

Die Gastgeber nützen den unkonzentrierten Beginn der Bad Ischler gnadenlos aus und erzielen bereits nach zwei Minuten die Führung. Angreifer Zdenek Linhart stellt mit einem gefühlvollen Heber über Alexander Preyhaupt auf 1:0. Die Pregartner bleiben bissig und legen nach zehn Minuten den zweiten Treffer nach. Erik Freudenthaler ist nach einem Eckball zur Stelle und verwertet einen Abpraller. Die Ischler stecken aber nicht auf. Rudi Durkovic verwertet nur wenige Minuten später einen schönen Stanglpass von Raphael Hofstätter zum Anschlusstreffer. Der SV Bad Ischl macht in weiterer Folge das Spiel, die Pregartner stehen aber kompakt in der Defensive und zeigen den 350 Zuschauern perfektes Umschaltspiel. Immer wieder reißen die Heimischen mit schnellen Gegenstößen die Abwehr der Kaiserstädter auf. Nach 21. Minuten stellen die Gastgeber den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Diesmal bedient Zdenek Linhart den mitgelaufenen Cem Aygün, der zum 3:1 einnetzt. Und das muntere Toreschießen findet nach dieser außergewöhnlichen Anfangsphase noch lange keine Ende. So verwertet erst Cem Aygün einen Strafstoß zum 4:1, ehe Zdenek Linhart mit einem schönen Dropkick nach einem Eckball auf 5:1 erhöht. Bereits zum Pausenpfiff ist diese Begegnung längst entschieden.

 

Ischl spielt, Pregarten kontert

Auch im zweiten Durchgang ändert sich wenig an der Charakteristik der Partie. Bad Ischl ist weiterhin das Team, das mehr für das Spiel macht. Pregarten beschränkt sich auf das Konterspiel und setzt diesen Matchplan ideal um. „Das war schon beeindruckend, wie die Mannschaft heute alle Vorgaben umgesetzt hat“, ist auch Trainer Ronald Riepl mit der Darbietung seiner Mannschaft höchst zufrieden. In der 56. Minute machen die Mühlviertler das halbe Dutzend voll. Alexander Pöppl spielt einen perfekten Lochpass auf Mathias Haider, der Ischl-Keeper Alexander Preyhaupt keine Chance lässt. Nach einer Stunde muss Doppeltorschütze Zdenek Linhart den Platz verlassen. Nach „Doppel-Kritik“ zeigt Schiedsrichter Lino Heiduck dem Stürmer die Ampelkarte. Kurz darauf gelingt Rudi Durkovic mit dem 2:6 nur noch Ergebniskosmetik. Denn die Schlussphase bietet beiden Mannschaften zwar Chancen auf weitere Tore – die „Tor-Markerl“ sind an diesem Abend aber endgültig aufgebraucht und so bleibt es beim 6:2-Kantersieg der furios aufspielenden SPG Pregarten.

 

Stimmen zum Spiel

Ronald Riepl (Trainer SPG Pregarten): Das war heute ein beeindruckender Auftritt meiner Mannschaft. Wir haben einerseits unseren Matchplan perfekt umgesetzt, andererseits hatte ich auch den Eindruck, dass Bad Ischl dieses Spiel etwas auf die leichte Schulter genommen hat. Das haben wir eiskalt ausgenutzt. Mit 21 Punkten haben wir jetzt auf den Punkt genau unser Ziel für diesen Herbst erreicht. In der Winterpause werden wir vor allem im konditionellen Bereich arbeiten und am Spiel mit dem Ball feilen.

Erich Renner (Trainer SV Bad Ischl): Meine Mannschaft war vor allem zu Beginn sehr unkonzentriert – der ein oder andere Spieler hat diese Partie vermutlich zu locker genommen. Es war ein seltsames Spiel. Wir hatten viel mehr Ballbesitz und waren spielerisch das bessere Team, haben aber ein Kontertor nach dem anderen kassiert. Ich denke auch, dass der Schiedsrichter heute kein besonders gutes Bild abgegeben hat. Mit der Art und Weise wie der Unparteiische Entscheidungen getroffen hat, bin ich nicht einverstanden. Auf den gesamten Herbst rückblickend sind wir insgesamt nicht unzufrieden. Es wären aber sicherlich mehr Punkte für uns möglich gewesen. Durch die vielen Umstellungen in der Abwehr hatten wir zu Saisonbeginn noch Probleme. Mit der spielerischen Entwicklung bin ich aber zufrieden.

Die Besten:

SPG Pregarten: Zdenek Linhart (ST), Pauschallob an die gesamte Mannschaft

 

 

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