SV Bad Schallerbach mit Favoritensieg – 3:1 gegen die DSG Union Perg

INTERSPORT Stöcker aus Eferding präsentiert: Die DSG Union HABAU Perg durchlebt aktuell keine einfachen Zeiten. Nach der bescheidenen Vorsaison und dem Cup-Aus vor wenigen Wochen verpasste man es in der ersten Runde der gegenwärtigen Spielzeit, umgehend für Bewegung auf dem Punktekonto zu sorgen. Heute bekam man es mit dem SV sedda Bad Schallerbach, einem der Titelfavoriten in der Oberösterreich-Liga, zu tun. Schlussendlich war auch gegen diesen nichts zu holen.

 

DSG Union Perg setzt dem Kontrahenten zu

Nach nur wenigen Augenblicken verzeichneten die Perger die erste Top-Chance der Partie: Angreifer Mehmet Zenelaj tauchte plötzlich vor Schallerbach-Keeper Benjamin Kramer auf, schaffte es aber nicht, den Ball im Tor unterzubringen. Nur ein paar Minuten später der nächste Hochkaräter für den Underdog: Rückkehrer Cem Aygün knallte den Ball ans Aluminium. Die DSG Union Perg agierte heute vom Start weg mutig, ja fast frech und schaffte es somit, dem etwas überraschten Gegner zunächst mindestens die Stirn zu bieten. Auf den Außenbahnen doppelten die Hausherren diszipliniert wie konsequent, stets darauf bedacht, die qualitativ hochwertigen Flügelstürmer des Gegners nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. Einmal war man dann aber doch zu nachlässig in Durchgang eins, was der Favorit aus Bad Schallerbach eiskalt ausnutzte. Ralph Scharschinger stellte in der 30. Minute mit einem Schuss ins lange Eck auf 0:1. Obwohl die Renner-Elf zuvor schon die eine oder andere Duftmarke in der Offensive gesetzt hatte, sah man diese Führung nicht unbedingt kommen.

 

Offensive Qualität setzt sich durch

Auch nach dem Seitenwechsel erwischte die DSG Union Perg den besseren Start. Markanter Unterschied nun: Man war nun absolut konsequent im Umgang mit den eigenen Chancen. In der 46. Minute besorgte Simon Ströbitzer den zwischenzeitlichen Ausgleich, nachdem die Mühlviertler giftig ins Gegenpressing gegangen waren und einen individuellen Fehler des Kontrahenten erzwungen hatten. Schlussendlich versenkte genannter Akteur das Spielgerät sehenswert per Volleyabnahme im Kreuzeck. In der Folge entwickelte sich ein offensiver, rasanter Schlagabtausch, in dem sich schließlich die höhere Qualität der Gäste durchsetzte. Dejan Misic schlug in der zweiten Hälfte noch zwei Mal zu und fixierte somit den Auswärtserfolg des SV Bad Schallerbach. Zunächst wurde er von Patrick Lachmayr gekonnt in Szene gesetzt, um dann humorlos zu vollenden (55. Minute). Nur sieben Minuten später schockte er die Allerstorfer-Truppe ein zweites Mal: Als diese hoch stand, wurde mit einem Lochpass deren Defensivverbund ausgehebelt, sodass Dejan Misic schlussendlich den Doppelpack schnüren konnte.

 

Stimmen zum Spiel:

Markus Allerstorfer (Trainer DSG Union Perg):

„Es ist traurig, dass wir nicht gepunktet haben. Ich bin richtig stolz auf meine Mannschaft. Die Leistung heute war schon besser als gegen Micheldorf. Gegen so einen Gegner kannst du auch einmal verlieren. Ich sehe schon gute Fortschritte bei meiner Truppe.“

 

Thomas Schuster (sportlicher Leiter SV Bad Schallerbach):

„Wir haben verdient gewonnen, auch wenn der Sieg etwas zu hoch ausgefallen ist. Perg war ein sehr unangenehmer, guter Gegner. Sie werden noch ihre Punkte machen.“

Die Besten: Florian Madlmayr (IV), Dejan Misic (LMF)

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