Machtdemonstration im Derby – SV Bad Schallerbach schießt den SV Grieskirchen ab

INTERSPORT Stöcker aus Eferding präsentiert: Derbytime! Auf eigener Anlage empfing der SV Pöttinger Grieskirchen heute den SV sedda Bad Schallerbach. Die Devise war klar: Nach zwei Remis und einer Pleite wollte man endlich für den ersten vollen Erfolg in der Oberösterreich-Liga unter Neo-Coach Reinhard Furthner sorgen – und das gegen eines der absoluten Topteams. Dieses Vorhaben scheiterte aber krachend. Der Underdog bekam vom Favoriten in Durchgang zwei gnadenlos die Grenzen aufgezeigt und wurde mit 0:5 auseinandergenommen.

 

SV Grieskirchen kann Überlegenheit nicht in Tore ummünzen

Der erste Durchgang ist schnell erzählt: Während der SV Bad Schallerbach vor einer tollen Kulisse zunächst einiges schuldig blieb, waren die Hausherren vom Start weg das bessere Team. Man verzeichnete mehr Ballbesitz, trug die Angriffe dann aber schlichtweg mit zu wenig Tempo vor, um den Defensivverbund des Kontrahenten ernsthaft in Verlegenheit zu bringen. Immer wieder ergaben sich durchaus gute Möglichkeiten im Umschaltspiel. Schlussendlich mangelte es dann aber auch an der nötigen Präzision im vordersten Drittel.

 

SV Bad Schallerbach zerlegt Furthner-Elf in alle Einzelteile

Unmittelbar nach dem Seitenwechsel setzte eine Phase ein, in der die Renner-Truppe die Schlagzahl gehörig erhöhte, mit gnadenloser Effizienz vor dem gegnerischen Gehäuse punktete und die Grieskirchner teilweise richtig überforderte. Den Torreigen eröffnete in der 48. Minute der formstarke Sommerneuzugang Dejan Misic, der nach einer präzisen Flanke von Patrick Lachmayr, ebenfalls in der abgelaufenen Transferperiode neu zum Team gestoßen, mit dem Kopf zur Stelle war (48. Minute). Kurze Zeit später trat genannter Assistgeber dann selbst als zweifacher Torschütze in Erscheinung und stellte die Weichen gleichsam auf Sieg. Zwei Mal innerhalb weniger Augenblicke war er aus zentraler Position erfolgreich (Minuten 57 und 58). Der SV Grieskirchen konnte dieser offensiven Wucht herzlich wenig entgegensetzen und schlitterte in ein Debakel. Wiederum nur drei Minuten später der nächste herbe Rückschlag: Bad Schallerbachs Top-Stürmer Miliam Guerrib versenkte die Kugel vom Kreideunkt, nachdem Offensivpartner Misic im Strafraum mit unerlaubten Mitteln gestoppt worden war. Den Schlusspunkt einer denkwürdigen wie mitreißenden zweiten Hälfte setzte Youngster Venhar Jashari. 13 Minuten nach seiner Einwechslung stach der Joker per Kopf nach Flanke des heute enorm auffällig agierenden Lachmayr (Minute 87).

 

Stimmen zum Spiel:

Reinhard Furthner (Trainer SV Grieskirchen):

„Wir waren in der Offensive nicht zwingend genug. Die individuelle Klasse von Bad Schallerbach hat den Ausschlag gegeben, etwa durch Lachmayr und Misic in Eins-gegen-eins-Situationen. Das war heute ein riesen Problem für uns.“

 

Thomas Schuster (sportlicher Leiter SV Bad Schallerbach):

„In der ersten Hälfte war Grieskirchen ganz klar besser. Wir sind mit einem glücklichen 0:0 in die Pause gegangen. Aufgrund der starken zweiten Halbzeit war es dann ein verdienter Sieg.“

Die Besten: Semih Gölemez (ZMF), Patrick Lachmayr (ZMF/RMF)


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